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Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrzeugexperte beim TÜV Rheinland

Macht Zucker im Tank den Motor kaputt?

0 2014-03-21 36771

Zucker im Tank setzt ein Auto sofort außer Betrieb – heißt es. Das stimmt aber nicht so ganz.

Frage: Ich habe neulich in einem alten Rennfilm gesehen, wie ein Fahrer seinem Konkurrenten Zucker in den Tank gekippt hat, um ihn auszuschalten. Klappt das wirklich oder ist das ein Mythos?

Antwort von Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrzeugexperte des TÜV: Zucker in den Tank zu kippen ist sicher keine gute Idee. Aber so wie in dem bekannten Alltagsmythos ist die Sache dann doch nicht. Anders als dort behauptet, löst sich Zucker in Benzin oder Diesel nicht auf. Die angeblich durch Zucker und Sprit gebildete klebrige Substanz, die dann Tank, Kraftstoffleitung und Motor in Sekundenschnelle verklebt, bildet sich also nicht.

Trotzdem würde ich natürlich abraten, Zucker in den Tank zu kippen. Denn auch die ungelösten Kristalle können schwere Schäden anrichten. Etwa an der Kraftstoffpumpe, am Kraftstofffilter und schließlich auch an den Einspritzdüsen. Dafür reicht es schon, wenn die Pumpe – sie arbeitet bei modernen Autos immerhin mit einer Förderleistung von zirka 60 Litern pro Minute – nur einzelne Kristalle aus dem Zucker-Bodensatz aufwirbelt und anschließend ansaugt. Die kleinen Schäden sind unter Umständen gar nicht sofort zu bemerken, können aber teure Folgen haben.

Unterm Strich ist Zucker im Tank also nicht gefährlicher oder ungefährlicher als andere Feststoffe oder Schwebeteilchen. Zum Lahmlegen eines Autos gäbe es geeignetere Stoffe. Generell aber hat etwas anderes als Benzin oder Diesel im Tank nicht zu suchen. Moderne Motoren sind da extrem empfindlich. Auch lange Zeit verbreitete Maßnahmen wie das winterliche Beimischen von Benzin zum Diesel, um die Fließfähigkeit zu erhalten, sind heute ein absolutes Tabu.

Die 28. Eurobike in Friedrichshafen

0 2019-09-16 193

Was ist das? - Käppis, Bärte, Tatoos, kurze Hosen, Kinder und Hunde sowie Teilnehmer aus der ganzen Welt? - Antwort: Ein Musik-Festival? - Falsch! Beziehungsweise „Festival“ vielleicht doch... Denn die  28. Eurobike glich in gewisser Weise einem Festival, dem Festival einer Branche, die nicht nur hart arbeiten kann, sondern sich auch zu feiern weiß! Für die, die sie noch nicht kennen: Die Eurobike fand vom 4.-7. September 2019 bereits zum 28. mal in Friedrichshafen am Bodensee statt und ist dasunumstrittene Mekka der internationalen Fahrradbranche. 

Bereitschaft zum Teilen von Standortdaten

0 2019-09-16 133

HERE Technologies, führender Anbieter digitaler Karten und ortsbezogener Plattformdienste, hat eine neue Studie vorgestellt, welche die sich ändernde Einstellung von Verbrauchern zum Thema Datenschutz und dem Teilen von Daten aufzeigt. Sie zeigt sich besonders in einer erhöhten entsprechenden Bereitschaft zum Teilen von Daten mit Kartenanbietern sowie Transport- und Mobilitätsanwendungen und reflektiert damit Verhaltensänderungen von Verbrauchern hinsichtlich von Mobility-as-a-Service (MaaS).

Fernabschaltung für Verizon Connect Reveal-Nutzer

0 2019-09-16 160

Verizon Connect hat eine neue Fernabschaltungsfunktion für Verizon Connect Reveal vorgestellt. Das Tool wurde speziell für Kunden entwickelt, die eine unbefugte oder unsachgemäße Nutzung hochwertiger Fahrzeuge aus ihrem Fuhrpark verhindern möchten. Darüber hinaus unterstützt die Fernabschaltung bei der Rückgewinnung gestohlener Fahrzeuge.

Meilenstein

0 2019-09-16 127

Die zweite Million ist gefallen: der RidePooling-Fahrdienst CleverShuttle hat mit 45 Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) innerhalb von 24 Monaten nahezu 2,2 Millionen Kilometer emissionslos abgespult und über 525.000 Fahrgäste befördert. Wurden für die erste Million Laufleistung noch 15 Monate benötigt, so benötigte CleverShuttle für die zweite Million nur knapp zehn Monate.

Konventionelle noch günstiger

0 2019-09-15 150

Das Elektroauto ist bis auf weiteres kein lohnendes Angebot für Sparfüchse. Erst 2030 werden die Gesamtkosten für die Stromer im Europaschnitt auf dem Niveau moderner Benziner liegen, wie aus dem Automobilbarometer 2019 des Finanzdienstleisters Consors hervorgeht. Berücksichtigt werden unter anderem Wertverlust, Kraftstoff- beziehungsweise Stromkosten und Besteuerung, jeweils berechnet auf vier Jahre.

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