Roundtable zur Zukunft des Automarkts: Technologischen Fortschritt, Kundenerlebnis und Preis-Leistungs-Verhältnis zusammen denken
Bernd Brauer, Head of Mobility bei Consors Finanz, hat anlässlich des Consors Finanz "Automobilbarometer 2026" mit Vertretern von Autoherstellern und -handel diskutiert, wie eine Neuausrichtung des Markts gelingen kann.
Ein eigenes Auto bleibt für die meisten unverzichtbar - doch die stetig gestiegenen Preise bremsen viele Käufer:innen. Aus ihrer Sicht sind niedrigere Margen und einfachere Modelle sowie Regulierung vom Staat mögliche Wege, um den Neuwagenmarkt wieder anzukurbeln. Das sind zentrale Ergebnisse des Consors Finanz " Automobilbarometer 2026". Anlässlich seiner Veröffentlichung hat Bernd Brauer, Head of Mobility bei Consors Finanz, Mitte April mit Branchenvertretern über Wege aus der Kaufzurückhaltung diskutiert. Am Roundtable nahmen Oliver Rittierodt, Director Sales bei MG Motor Deutschland, und Christian Kraft, Geschäftsführer der Auto Eder Gruppe, teil. Rund 130 Zuschauer:innen verfolgten den Branchentalk im Livestream.
Dem Kostendruck mehr Rechnung tragen
"Viele Menschen fragen sich inzwischen, ob sie sich ihren individuellen Mobilitätsbedarf weiterhin leisten können", stellte Oliver Rittierodt zu Beginn der Runde fest. "Dem müssen wir Rechnung tragen." Dabei ginge es aber nicht allein um den Anschaffungspreis. "Entscheidend ist, dass Kundinnen und Kunden ein Auto zu einem bezahlbaren monatlichen Budget bekommen", ergänzte Christian Kraft. Transparente Leasingraten und kalkulierbare Gesamtkosten werden immer wichtiger. Bernd Brauer bestätigte diesen Trend: "Leasing gewinnt auch im Privatkundensegment zunehmend an Bedeutung."
Ebenso könnten staatliche Maßnahmen wie der aktuell geplante Tankrabatt kurzfristig helfen - vorausgesetzt, sie seien einfach gestaltet und erreichten Verbraucher:innen schnell. Da waren sich die Experten einig.
Einfachere Ausstattung statt geringere Margen

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Bei der Forderung, Margen zu reduzieren, zeigten sich die anwesenden Experten erwartungsgemäß zurückhaltend. "Die Entwicklungskosten für neue Technologien sind enorm. Wenn wir Innovationen vorantreiben wollen, müssen diese Investitionen auch refinanziert werden", erklärte Rittierodt. Es sei daher wichtig, die Investitionsbereitschaft weiter hochzuhalten. Christian Kraft wiederum sah keine Chance, dass der Handel auf noch mehr Marge verzichtet. "Der Deckungsbeitrag im Neuwagenverkauf ist schon jetzt an der Schmerzgrenze."
Bernd Brauer nannte einen anderen Ansatz: "In Deutschland treiben individuelle Sonderausstattungen und umfangreiche Zubehörlisten die Preise stark nach oben. In vielen anderen Märkten kaufen Kundinnen und Kunden einfach ein sofort verfügbares Fahrzeug vom Hof." Weniger Ausstattung könne Autos günstiger machen.
Staatliche Incentives für Neu- und Gebrauchtwagen
Eine staatliche Preisregulierung sieht Finanzierungsexperte Brauer als Eingriff in den Markt kritisch. Effektiver seien zielgerichtete staatliche Anreize. "Staatliche Förderprogramme können Nachfrage schaffen - etwa für E-Autos oder für Haushalte mit geringerem Einkommen. Entscheidend sind aber Verlässlichkeit und Planungssicherheit." Händler Kraft ergänzt, dass Förderprogramme breiter gedacht werden müssten. "Gebraucht- und Vorführwagen dürfen nicht außen vor bleiben. Ansonsten entstehen in diesen Segmenten Wertverluste, die wir nicht mehr auffangen können."
Der Autohandel bleibt zentral - trotz Onlinevertrieb
Das Consors Finanz Automobilbarometer 2026 zeigt auch: Persönliche Beratung gewinnt wieder an Bedeutung. Das hat auch Oliver Rittierodt erkannt. "Wir setzen ganz klar auf den stationären Handel als direkten Ansprechpartner für unsere Abnehmer - sowohl im Sales als auch im After-Sales. Der deutsche Markt ist serviceorientiert." Das wiederum schließe ein Vorantreiben des Auto-Onlinekaufs nicht aus. Die Digitalisierung sollten Hersteller und Händler gemeinsam angehen. Es gehe darum, eine intelligente Verbindung zwischen beiden Welten zu schaffen. Online-Recherche plus individuelle Beratung im Autohaus.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird zum entscheidenden Faktor
Abschließend wagten die Experten einen Blick in die Zukunft - die aktuell insbesondere von den wirtschaftlichen Spannungen und globalen Krisen geprägt ist. Diese stellen Hersteller derzeit vor enorme Herausforderungen. "Unser erklärtes Ziel ist es, kurz- und mittelfristig immer günstigere E-Mobilität auf den Markt zu bringen. Doch wir sind bei all unseren Plänen extrem abhängig von der Entwicklung der Rohstoffpreise", so Rittierodt. Zugleich beschere die aktuelle Tankkrise insbesondere der E-Mobilität einen neuen Schub - spannenderweise auch im Gebrauchtwagenmarkt. Autohändler Kraft meint dennoch, dass auch der Verbrenner weiterhin Teil des Markts sein wird - jedenfalls solange die Ladeinfrastruktur noch nicht völlig überzeugt.
Alles in allem hält es Bernd Brauer für möglich, dass sich der Neuwagenmarkt 2026 trotz der Spritpreisdiskussion auf einem ähnlichen Niveau stabilisiert wie 2025. Entscheidend werde sein, technologische Innovation mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis zu verbinden. Kraft bringt es auf den Punkt: "Erfolgreich wird sein, wer technologischen Fortschritt, Kundenerlebnis und einen bezahlbaren Preis zusammenbringt."

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Hyundai erhöht Flexibilität des Kleinbusses
<p> </p> <blockquote type="cite"> <div link="#6B9F25" vlink="#B26B02"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tbody> <tr> <td colspan="2" style="width:708px;height:12px;"> <div> </div> </td> </tr> <tr> <td colspan="2" style="width:708px;"> <div> Hyundai Motor Deutschland sorgt für mehr Flexibilität im H-1 Travel. Dank einer Spezialvorrichtung, die nachträglich in das Fahrzeug integriert werden kann, wird die hintere Sitzbank des Kleinbusses künftig herausnehmbar. Damit reagiert Hyundai auf eine erhöhte Kundennachfrage in diesem Bereich. Der neue Bodenadapter wird ab dem 1. März für 1.990 Euro als Sonderausstattung für den H-1 Travel angeboten und ist ausschließlich in Deutschland erhältlich.</div> <div> </div> <div> Die neue Sitzbankadaption sorgt für mehr Nutzungsmöglichkeiten beim H-1 Travel und ist damit beispielsweise für Autovermietungen, Transportfirmen oder Familien interessant, weil sich das Ladevolumen des Fahrzeugs nach Bedarf erhöhen lässt. Beim Einbau des Systems wird eine Vorrichtung in den Boden eingelassen, die mit einem Stecksystem verbunden wird. Über drei zusätzlich mit einer Abdeckung gesicherte Schnellverschlüsse wird die Sitzreihe fixiert.</div> <div> </div> <div> Das Prinzip und die Teile, die für das Schnellwechselsystem verwendet werden, sind aus dem Flugzeugbau abgeleitet. Es genügt damit nicht nur einem ganz speziellen Sicherheitsanspruch, sondern verspricht auch eine hohe Strapazierfähigkeit und ein einfaches Handling. Von der Modellreihe H-1 Travel wurden 2011 weltweit 118.361 Einheiten verkauft. In Deutschland entfielen im vergangenen Jahr rund 1.348 Neuzulassungen auf den H-1 Travel.</div> </td> </tr> </tbody> </table> <div style="clear:both;"> </div> </div> </blockquote>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>
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Neuzugang
<p> A+, das Geschäftsreisemanagement-Magazin von AirPlus, ist ab sofort auch als App erhältlich. Nutzer können mittels Fingerstreich durch sämtliche Inhalte der gedruckten Ausgabe navigieren. Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Geschäftsreise, Expertenstimmen und Fallbeispiele sind einige der Inhalte, die den Kunden zur Verfügung stehen. Die kostenlose App kann ab sofort im App-Store unter dem Suchbegriff AirPlus heruntergeladen werden. Dem Nutzer stehen im Hochformat die kompletten Artikel der gedruckten Ausgabe zur Verfügung, im Querformat kann er auf zusätzliche multimediale Inhalte zugreifen. Laut Michael Wessel, Leiter Unternehmenskommunikation bei AirPlus, steht dem Kunden mit A+ nicht nur die gedruckte Ausgabe des Magazins auf dem iPad zur Verfügung, sondern ein auf das medienspezifische Nutzungsverhalten ausgerichtetes Magazin, das sich durch Mehrwert für den Kunden auszeichnet. A+ erscheint dreimal im Jahr und richtet sich an Reiseverantwortliche in Unternehmen. Zusätzlich zum Magazininhalt wird es unter der A+-App auch Studien und White Papers rund um das Thema Geschäftsreisemanagement geben; Nutzer können auf Wunsch automatisch über neue Inhalte informiert werden.</p>

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