Eine tschechisch-deutsche Erfolgsgeschichte: Škoda Auto seit 35 Jahren Teil des Volkswagen Konzerns

Die am 28. März 1991 unterzeichnete Vereinbarung, durch die Škoda Auto in den Volkswagen Konzern integriert wurde, markierte den Beginn einer neuen Ära für den in Mladá Boleslav ansässigen Automobilhersteller. Gestützt auf umfangreiche Investitionen, gemeinsame Technologien und eine koordinierte Entwicklung hat sich Škoda zu einem erfolgreichen Global Player entwickelt, der weltweit in rund 100 Märkten aktiv ist. 

Eine tschechisch-deutsche Erfolgsgeschichte: Škoda Auto seit 35 Jahren Teil des Volkswagen Konzerns

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Eine tschechisch-deutsche Erfolgsgeschichte: Škoda Auto seit 35 Jahren Teil des Volkswagen Konzerns

Als Teil der Brand Group Core des Volkswagen Konzerns trägt die Marke dazu bei, die batterieelektrische Mobilität zugänglicher zu machen, und wird ihr BEV-Portfolio bis Ende dieses Jahres durch den Epiq und den Peaq verdoppeln. Gleichzeitig hat Škoda seine Rolle als Zulieferer ausgebaut, liefert Motoren und Getriebe an andere Konzernmarken und ist zum größten Hersteller von BEV-Batteriesystemen innerhalb des Volkswagen Konzerns geworden.

Klaus Zellmer, Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto, sagt: „Vor 35 Jahren markierte der Eintritt in den Volkswagen Konzern den Beginn einer bemerkenswerten tschechisch-deutschen Erfolgsgeschichte. Škoda Auto hat sich zu einer starken, globalen Marke entwickelt – verwurzelt in seiner Identität, angetrieben von Einfallsreichtum und geprägt von einer klaren ‚Can-do‘-Einstellung. Die Zugehörigkeit zum Volkswagen Konzern und zur Brand Group Core bietet uns eine starke Grundlage für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Wir profitieren so von Skaleneffekten, werden schneller und effizienter und sind besser aufgestellt, um unseren Kunden herausragenden Mehrwert und eine breite Antriebsauswahl zu bieten. Škoda hat sich innerhalb des Konzerns eine klare und tragfähige Rolle erarbeitet. Wir wachsen erfolgreich in mehr als 100 Märkten, mit Indien als einer starken zweiten Säule, und wir leisten einen Beitrag als wichtiger Komponentenstandort – wir liefern Motoren und Getriebe und sind heute führend in der Produktion von BEV-Batteriesystemen. Jetzt beschleunigen wir unsere elektrische Transformation. Mit kommenden Modellen wie Epiq und Peaq erweitern wir unser Portfolio und machen Elektromobilität zugänglicher – getreu unserer Mission innerhalb der Brand Group Core. Dieser Erfolg basiert auf einer starken Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns, in unserem Unternehmen und mit unseren Partnern. Ich möchte unseren Mitarbeitern und unserem Gewerkschaftspartner KOVO für ihre konstruktive und zuverlässige Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg danken. Gemeinsam verbinden wir Größe mit Identifikation, Effizienz mit Kreativität und Tradition mit Innovation – das gibt uns Zuversicht für die Zukunft.“

Der Škoda Favorit weckte das Interesse von Volkswagen
Die ersten Kontakte zwischen Škoda Auto und dem Volkswagen Konzern lassen sich bis in die 1970er Jahre zurückverfolgen. Der eigentliche Auslöser für eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Automobilherstellern war jedoch die Entwicklung und Produktion des neuen Škoda Favorit, der 1987 vorgestellt wurde. Im Rahmen von Gesprächen über eine mögliche Zusammenarbeit und die Nutzung ausgewählter Komponenten, darunter auch Antriebsstränge, wurde in Wolfsburg ein Favorit-Prototyp getestet. Dieser Austausch begründete wichtige Beziehungen: Die hochqualifizierten Škoda Spezialisten hinterließen dank ihrer Fähigkeit, flexibel auf komplexe Herausforderungen bei Entwicklung und Konstruktion zu reagieren, einen bleibenden Eindruck.

Nach dem Fall des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei im November 1989 wurde klar, dass Škoda einen starken strategischen Partner brauchte, um auf dem globalen Markt bestehen zu können. Die jährliche Produktionskapazität lag bei rund 200.000 Fahrzeugen, und das Portfolio umfasste lediglich zwei Modelle: den Škoda Favorit und den Forman Kombi. Im Zuge der Privatisierung des staatlichen Automobilherstellers kristallisierte sich Volkswagen als einer der führenden Kandidaten unter 24 potenziellen Partnern heraus. Die Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures zwischen der tschechischen Regierung und dem Volkswagen Konzern wurde am 28. März 1991 von Industrieminister Jan Vrba und Volkswagen Vorstandsvorsitzendem Carl Hahn unterzeichnet. Nachdem der Volkswagen Konzern seine vertraglich vereinbarten Verpflichtungen erfüllt hatte, erwarb er am 16. April 1991 zunächst einen Anteil von 31 Prozent an Škoda Auto, der bis zum 30. Mai 2000 auf 100 Prozent erhöht wurde.

Ausbau des Modellportfolios und der Produktionskapazitäten zur Unterstützung des internationalen Wachstums
Die Entwicklung von Škoda Auto in den folgenden Jahrzehnten wurde durch ein umfangreiches Investitionsprogramm im Wert von mehreren hundert Milliarden tschechischen Kronen sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Konzernmarken gestützt. Dies ermöglichte es dem Unternehmen, sich zu einem international erfolgreichen Automobilhersteller mit wachsenden Produktionskapazitäten, einem breiten Modellportfolio und Zugang zu internationalen Märkten zu entwickeln.

Im Jahr 2025 wurde Škoda zur drittbestverkauften Marke in Europa und lieferte mehr als 1.040.000 Fahrzeuge an Kunden aus. Neben seinen drei Produktionswerken in der Tschechischen Republik betreibt Škoda heute Produktionsstätten in der Slowakei, in Kasachstan und in Indien, größtenteils im Rahmen von Konzernpartnerschaften, und fertigt in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Fahrzeuge in Vietnam und der Ukraine. Mit besonderem Fokus auf Indien etabliert Škoda den Subkontinent als starke zweite Säule neben Europa und erzielte dort im Jahr 2025 Rekordauslieferungen, angetrieben durch die lokal entwickelte Modellpalette: Kushaq, Slavia und insbesondere den Škoda Kylaq. Darüber hinaus nahm das Unternehmen die Produktion in Vietnam auf und baute seine Präsenz im Nahen Osten durch Markteintritte in Oman und Saudi-Arabien aus.

Elektromobilität vorantreiben
Bis Ende dieses Jahres wird Škoda sein vollelektrisches Modellangebot durch den Siebensitzer Peaq und den City-Crossover Epiq verdoppeln und seinen Kunden damit noch mehr Auswahl bieten. Als Teil der ‚Electric Urban Car Family‘ des Volkswagen Konzerns wird der Epiq dazu beitragen, die Elektromobilität zugänglicher zu machen und gleichzeitig Synergien innerhalb des Konzerns zu nutzen.

Darüber hinaus ist Škoda ein wichtiger Zulieferer innerhalb des Volkswagen Konzerns. Mit der kürzlichen Eröffnung seiner neuen Batterieproduktionsstätte in Mladá Boleslav ist Škoda zum größten Hersteller von BEV-Batteriesystemen im Volkswagen Konzern geworden. Die Investition in Höhe von 205 Millionen Euro ist Teil der übergeordneten Batteriestrategie des Konzerns und unterstützt die schnellere Einführung neuer Technologien in enger Zusammenarbeit mit dem ‚Center of Excellence Battery‘ von Volkswagen Group Technology.

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DIGges Ding

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