Führungsrolle in der menschenzentrierten Robotik-Ära: Hyundai Motor Group kündigt KI-Robotik-Strategie auf der CES 2026 an
Die Hyundai Motor Group stellt auf der Consumer Electronics Show 2026 (CES 2026) ihre transformative KI-Robotik-Strategie vor und präsentiert mit "Partnering Human Progress" ihren Plan zur Förderung der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit.
Damit baut die Gruppe auf dem CES-2022-Thema "Expanding Human Reach" auf. Die Hyundai Motor Group entwickelt hardwaregesteuerte Robotik zu adaptiven, künstlich intelligenten Robotern, die das menschliche Potenzial verstärken sollen. Im Zentrum dieses Fortschritts steht die menschenzentrierte KI-Robotik, die entwickelt wurde, um Menschen zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Um dieses Ziel zu erreichen, basiert die KI-Robotik-Strategie der Hyundai Motor Group auf drei grundlegenden Partnerschaften, die den Fortschritt vorantreiben und neue Möglichkeiten für Industrie und Gesellschaft erschließen:
1. Partnerschaft von Menschen und Coworking-Robotern: Roboter, die entwickelt wurden, um Menschen zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, beginnend in Fertigungsumgebungen, in der sie gefährliche und repetitive Aufgaben ausführen.
2. Partnerschaft mit Boston Dynamics: Die Kombination von Boston Dynamics im Bereich KI-Robotik mit der globalen Ausrichtung und den Produktionskapazitäten der Hyundai Motor Group, um sichere Trainingsmöglichkeiten und eine End-to-End-(E2E) KI-Robotik-Wertschöpfungskette zu schaffen.
3. Zusammenarbeit mit führenden KI-Anbietern: Zusammenarbeit mit globalen KI-Pionieren, um neue Innovationskapitel der KI-Robotik zu eröffnen und die Vision von ‘Progress for Humanity' voranzutreiben.
Auf Grundlage dieser Strategie plant die Hyundai Motor Group, sich als menschenzentrierter Marktführer in der physischen KI-Branche zu positionieren und nutzt dafür die konzernweite Wertschöpfungskette und das umfangreiches Produktportfolio. Physische KI bezeichnet die greifbare Umsetzung von Technologien, die Daten mithilfe von Hardware in realen Umgebungen sammeln, um autonome Entscheidungen zu treffen – in Bereichen wie Robotik, intelligenten Fabriken und autonomem Fahren.
Während die Gruppe wichtige Daten für die Implementierung der physischen KI in der gesamten Wertschöpfungskette – von Fertigung und Logistik bis zum Vertrieb – sichert, wird ein Zyklus kontinuierlicher Verbesserung eingeführt, indem reale Daten für das KI-Lernen digitalisiert und auf Produkte angewendet werden. Dieser Ansatz ermöglicht die Ausweitung der Aktivitäten von der Mobilitäts- bis zur Robotik-Branche.
Zudem wird die Gründung des Hyundai Motor Group Physical AI Application Center gefördert, das eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung der physischen KI spielen wird. Darüber hinaus plant die Gruppe, eine Roboterfertigungs- und Gießereifabrik auf Basis maßgeschneiderter Robotik-Technologien, die durch physische KI entwickelt wurden.
1. Partnerschaft von Menschen und Co-Working Robotern: Eine neue Ära der menschenzentrierten KI-Robotik
Boston Dynamics ist seit mehr als 30 Jahren ein Pionier im Bereich Robotik und inspiriert Millionen von Menschen weltweit mit seinen Innovationen. Die Hyundai Motor Group kann bereits greifbare Ergebnisse vorweisen: Sie setzt Boston Dynamics Roboter in industriellen Umgebungen ein, um die Sicherheit zu erhöhen und die Effizienz zu steigern.
Spot, der agile Vierbeiner, ist inzwischen in mehr als 40 Ländern im Einsatz und übernimmt kritische Aufgaben wie Datenerfassung und Sicherheitsüberwachung in Industrieanlagen. Und Stretch®, der Lagerhaus-Roboter, hat seit seinem Start im Jahr 2023 weltweit mehr als 20 Millionen Kartons entladen und die Lagerautomatisierung durch die Übernahme arbeitsintensiver Aufgaben unter extremen Bedingungen verändert.
Durch die Kombination der Fertigungsdaten sowie der Fertigungskompetenz und -fähigkeiten der Hyundai Motor Group mit der weltweit führenden Forschungs- und Entwicklungs-Kompetenz von Boston Dynamics soll eine sichere und kollaborative Beziehung zwischen Menschen und Robotern etabliert werden, beginnend mit der Fertigungsumgebung.
Wofür wurde der Boston Dynamics Roboter Atlas konzipiert?
Der auf der CES 2026 vorgestellte humanoide Roboter Atlas ist eine bahnbrechende Robotik-Innovation, die für industrielle Anwendungen entwickelt wurde. Als universeller Humanoid ist Atlas darauf ausgelegt, sich in bestehende Anlagen zu integrieren. Er kann sich an sich ändernde Anforderungen anpassen und dabei Sicherheit, Zuverlässigkeit und Vorhersehbarkeit priorisieren.
Der Atlas Prototyp dient als Forschungsmodell, das Kernfähigkeiten testet, die für zukünftige Produkte unerlässlich sind. Ausgestattet mit Drehgelenken und Sensoren kann Atlas in komplexen industriellen Umgebungen navigieren, sich wiederholende Aufgaben ausführen und KI-gesteuertes Lernen nutzen, um sich schnell an neue Aufgaben anzupassen. Seine mechanische Konstruktion ermöglicht eine dynamische Bewegung, sodass er in menschlichen Räumen eingesetzt werden kann.
Atlas läutet eine neue Phase der industriellen Robotik ein. Mit 56 Freiheitsgraden (degrees of freedom/DoF), die meisten mit vollständig rotierenden Gelenken, und menschlichen Händen mit taktiler Wahrnehmung ist Atlas darauf ausgelegt, anspruchsvolle Aufgaben autonom zu bewältigen. Atlas unterstützt eine Vielzahl von Anwendungen, darunter Materialsortierung, Montage und Maschinenpflege, dabei haben Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Zusammenarbeit in gemeinsamen Arbeitsräumen Priorität.
Die wegweisenden Fähigkeiten von Atlas
Atlas bietet eine Reihe bahnbrechender Funktionen, darunter:
• Schnelles Trainieren der Aufgaben: Die meisten Aufgaben werden innerhalb eines Tages erlernt, was die Einsatzzeiten optimiert.
• Autonomie und Selbstversorgung: Atlas arbeitet von Anfang an unabhängig und bietet Funktionen wie automatischen Batteriewechsel und Dauerbetrieb.
• Kraft und Präzision: Atlas kann bis zu 50 kg heben und präzise Aufgaben ausführen und eignet sich daher hervorragend für Umgebungen, in denen sich wiederholende und anstrengende manuelle Arbeiten erforderlich sind.
• Langlebig und wetterfest: Atlas ist wasserfest, für die Reinigung mit Wasser geeignet und arbeitet mit voller Leistungsfähigkeit bei Temperaturen von -20°C bis 40° Celsius.
Die Hyundai Motor Group geht davon aus, dass Humanoide in Zukunft das größte Segment des physischen KI-Marktes darstellen werden. Das Ziel der Gruppe ist, Atlas in Serie zu produzieren und als serienreifen Humanoid-Roboter in großem Umfang in Industrieanlagen einzusetzen. Um dies zu erreichen, soll Atlas im globalen Hyundai Netzwerk, einschließlich der Hyundai Motor Group Metaplant America (HMGMA) in Savannah, Georgia, integriert werden.
Der Einsatz von Atlas-Robotern wird schrittweise durch prozessbezogene Validierungen ausgeweitet. Ab 2028 wird Atlas in Prozessen mit nachgewiesenen Sicherheits- und Qualitätsvorteilen, wie beispielsweise der Sortierung von Teilen, eingeführt. Bis 2030 werden die Anwendungsbereiche auf die Montage von Komponenten ausgeweitet, und im Laufe der Zeit wird Atlas auch Aufgaben übernehmen, die repetitive Bewegungen, schwere Lasten und andere komplexe Vorgänge umfassen – und so für sicherere Arbeitsumgebungen für die Mitarbeiter in den Werken sorgen. Sobald die Leistungsfähigkeit validiert ist, strebt die Gruppe eine schrittweise Ausweitung des Einsatzes auf alle Produktionsstätten an.
Die Partnerschaft mit Boston Dynamics verkörpert die Vision der Gruppe für eine auf den Menschen ausgerichtete Automatisierung (‘human-centered automation’), bei der die Menschen die volle Kontrolle behalten und gleichzeitig eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern ermöglicht wird. Roboter übernehmen arbeitsintensive oder risikoreiche Aufgaben, sodass Menschen sich auf die Ausbildung der Roboter und deren Überwachung konzentrieren können.
Langfristig wird sich die KI-Robotik ganz natürlich in den Alltag integrieren, neue Werte schaffen und die Erfahrungen der Menschen bereichern. Dieser Ansatz schafft die Grundlage für eine groß angelegte Kommerzialisierung von Robotern und ermöglicht eine Zukunft, in der Menschen und Roboter koexistieren und zusammenarbeiten.
2. Partnerschaft des Group Value Network mit Boston Dynamics: Führende Kommerzialisierung der KI-Robotik
Die Hyundai Motor Group baut ein Group Value Network auf – die zentrale KI-Roboterstrategie der Gruppe, die die Fähigkeiten der einzelnen Hyundai Motor Group Gesellschaften nutzt.
Im Kern des Group Value Network steht eine End-to-End-(E2E) KI-Robotik-Wertschöpfungskette, die die erstklassige Automobilproduktionsinfrastruktur der Gruppe, das Know-how für Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie die vielfältigen technologischen Fähigkeiten der Partner nutzt. Dieser Ansatz ermöglicht die Weiterentwicklung der KI-Robotik-Fähigkeiten, beschleunigt die Massenproduktion und erweitert Serviceanwendungen – und bildet den Kern der Strategie für die Gruppe, um die Ära der physischen KI zu führen.
Innerhalb dieses Rahmens werden Atlas Roboter zunächst eine umfassende Ausbildung in der Fertigungsumgebung der Gruppe durchlaufen, um eine sichere Einsatzbereitschaft für reale Anwendungen sicherzustellen. Durch die nahtlose Integration von Kompetenzen in Robotik, Komponenten, Logistik und Software schafft Hyundai globale Skalierung und greifbaren Mehrwert. Dieser kohärente Ansatz beschleunigt die Entwicklung und Einführung von Robotern, verbessert den Kundenservice und liefert eine überlegene Rendite, wodurch die Führungsrolle der Hyundai Motor Group im Bereich KI-Robotik weiter gefestigt wird.
Detaillierte Informationen zum Group Value Network:
Das Group Value Network ermöglicht die Weiterentwicklung der KI-Robotik-Fähigkeiten, eine schnellere Skalierung der Produktion und die Erweiterung von Dienstleistungen.
1) Beschleunigung der Roboterfähigkeiten: Nutzung datengetriebener Fertigungsanlagen
Software-Defined Factory (SDF)
SDF ist eine fortschrittliche intelligente Fabrik, die von Daten und Software getrieben wird und Flexibilität und Agilität im gesamten Fertigungsprozess maximiert, um die Zukunft der Fertigungsinnovation voranzutreiben. Der SDF-Ansatz der Gruppe wurde erstmals im Hyundai Motor Group Innovation Center Singapore (HMGICS) eingeführt und weiterentwickelt, um die neueste SDF-Plattform bei HMGMA zu realisieren, mit Plänen für eine strategische Einführung über globale Anlagen hinweg, basierend auf einer detaillierten Analyse unterschiedlicher Umgebungen und Bedingungen.
Der SDF-Ansatz der Gruppe integriert reale Produktionsdaten, um das Lernen und die Leistung von Robotern zu optimieren. In diesen intelligenten Fertigungsplattformen werden Roboter kontinuierlich aktualisiert, indem riesige Prozessdatensätze analysiert und Erkenntnisse mit Fertigungsanlagen geteilt werden.
Robot Metaplant Application Center (RMAC)
Das RMAC dient als 'Motor' des KI-Robotik-Geschäfts der Gruppe. Hier erlernen Roboter menschliche Zusammenarbeit, indem sie Bewegungen wie Hebungen, Drehungen und Erholung in ein präzises Training für sich wiederholende und komplexe Aufgaben umwandeln. Verhaltensdatensätze, die Trainingsdaten von RMAC und reale Betriebsdaten von SDF kombinieren, schaffen eine zyklische Synergie, die kontinuierliches Nachtraining ermöglicht. Dieser iterative Prozess stellt sicher, dass Roboter sich schneller, intelligenter und sicherer entwickeln und ihre Fähigkeiten für eine effektive Mensch-Roboter-Zusammenarbeit kontinuierlich verbessern.
Das RMAC bildet die Grundlage der KI-Robotik-Roadmap der Gruppe, deren Eröffnung 2026 in den USA geplant ist. Bis 2028 werden RMAC-ausgebildete Atlas-Roboter für hochrepetitive Sequenzierungsaufgaben eingesetzt und bis 2030 zu komplexen Montagearbeiten übergehen. Dieser iterative Schulungsprozess stellt sicher, dass die Roboter der Hyundai Motor Group in verschiedenen Branchen messbare Ergebnisse erzielen, von Logistik und Bauwesen bis hin zum Energie- und Anlagenmanagement.
NVIDIA Partnerschaft
Um diese Ziele zu erreichen, arbeitet die Gruppe strategisch mit weltweit führenden Unternehmen zusammen. Seit Januar letzten Jahres stärkt die Gruppe ihre strategische Partnerschaft mit NVIDIA weiter. Als ideale Partner, um NVIDIAs Vision der physischen KI Wirklichkeit werden zu lassen, plant die Gruppe, NVIDIAs fortschrittliche KI-Infrastruktur, Simulationsbibliotheken und Frameworks zu nutzen, um Innovationen zu beschleunigen und die Entwicklung effizient zu gestalten.
Kürzlich haben das Ministerium für Wissenschaft und IKT der Republik Korea, die Hyundai Motor Group und NVIDIA ein MoU unterzeichnet, um die nationalen physischen KI-Fähigkeiten zu verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft weiter zu stärken und die KI-Expertise auf Basis dieser bestehenden Partnerschaft weiterzuentwickeln.
2) Beschleunigung der Kommerzialisierung von KI-Robotik: Nutzung von Fertigungskompetenz und -infrastruktur
• Durch die Konsolidierung der Stärken im Rahmen ihrer KI-Robotik-Strategie strebt Hyundai an, einen einheitlichen Ansatz zu schaffen, der Innovationen im Bereich Robotik vorantreibt und das Wachstum der physischen KI-Branche beschleunigt. Die Gruppe nutzt ihr umfangreiches Fertigungs-Know-how und vereint Tochtergesellschaften innerhalb des Group Value Network, um Massenproduktionskapazitäten aus der Automobilindustrie auf den Bereich KI-Robotik zu übertragen.
• Zu den Beiträgen wichtiger Hyundai Konzerngesellschaften gehören:
o Hyundai Motor Company und Kia Corporation – Stellen Fertigungsinfrastruktur, Prozesssteuerung und Daten zur Großserienfertigung bereit.
o Hyundai Mobis Company – Arbeitet eng mit Boston Dynamics zusammen, um leistungsstarke Aktuatoren zu entwickeln und den offiziellen Einstieg in den globalen Markt für Robotik-Komponenten zu markieren. Hyundai Mobis nutzt sein Know-how in der Konstruktion und Massenproduktion von Automobilteilen, um Schlüsselkomponenten zu standardisieren und eine robuste Lieferkette für die Robotik-Plattform der Gruppe aufzubauen, indem es die Konstruktionen im Hinblick auf die Herstellbarkeit optimiert und wettbewerbsfähige Qualitäts- und Kostenvorteile sicherstellt.
o Hyundai Glovis Company – Optimiert Logistik und Lieferkettenmanagement, um eine effiziente Lieferung zu gewährleisten.
o Die Gruppe wird zudem eine Vielzahl an Konzerngesellschaften nutzen, um die Stärke ihres Group Value Network voll auszuschöpfen. Durch die Kombination der einzigartigen Stärken und Spezialitäten der vielfältigen Konzerngesellschaften wird die Gruppe eine robuste E2E-Wertschöpfungskette aufbauen, die Flexibilität, Qualität und Exzellenz in jeder Phase des Robotik-Lebenszyklus gewährleistet – einschließlich Entwicklung, Lernen, Validierung, Massenproduktion und Servicebetrieb.
Darüber hinaus hat die Gruppe einen einzigartigen Vorteil bei der Erweiterung ihrer Elektrifizierungswertschöpfungskette und der Nutzung ihrer Lieferkettenfähigkeiten sowie der Anwendung KI-basierter Software von Software-Defined Vehicles (SDVs) auf Roboter und andere physische KI-Produkte.
Bis 2028 strebt die Gruppe an, ein skalierbares Produktionssystem zu etablieren, das jährlich 30.000 Robotereinheiten herstellen kann. Innerhalb des Group Value Network übertrifft die Produktversion von Atlas alle anderen unternehmensfähigen Humanoiden und unterstreicht damit das Engagement der Gruppe, Atlas für breitere industrielle und kommerzielle Märkte zu skalieren.
3) Ausbau integrierter Kundenmanagementdienste durch erhöhte Investitionen und Diversifizierung in neue Branchen
• Um ein nahtloses Kundenerlebnis zu gewährleisten, bietet die Hyundai Motor Group kontinuierlichen Support über die Einführung hinaus. Dies umfasst Over-the-Air-(OTA)-Software-Updates sowie Hardware-Wartung, Reparatur- und Überholungsdienste (MRO), unterstützt durch Fernüberwachung und -steuerung. Diese Fähigkeiten gewährleisten anhaltende Zuverlässigkeit und ermöglichen kontinuierliche Leistungsverbesserungen, die durch Echtzeit-Betriebsdaten angetrieben werden.
• One-Stop-RaaS und Expansionspläne: Das innovative Hyundai RaaS-Modell verwandelt Robotik von einem einmaligen Verkauf in einen flexiblen, fortlaufenden Service. Dieses Modell, das über Abonnementpläne angeboten wird, senkt die Anfangskosten, verbessert den Cashflow und bietet den Kunden sofortigen ROI. Durch Wartung, Software-Updates, Hardware-Skalierung und Fernüberwachung sichert die Gruppe langfristigen Mehrwert für ihre Kunden und sorgt gleichzeitig für Leistungsverbesserungen durch reale Datenintegration.
Das RaaS-Modell wurde bereits mit globalen Partnern wie DHL, Nestlé und Maersk eingesetzt und zeigt seine Vielseitigkeit in verschiedenen Branchen. Diese End-to-End-RaaS-Strategie positioniert die Gruppe nicht nur als Hersteller von KI-Robotik, sondern auch als langfristigen Service- und Betriebspartner, der es Kunden aus verschiedenen Branchen ermöglicht, von nachhaltigen, realen Robotik-Lösungen zu profitieren.
• Die Gruppe plant, die Nutzung durch frühzeitige Kommerzialisierung und die Umsetzung einer schrittweisen Rollout-Strategie für Atlas zu verbessern. Basierend auf dem globalen Netzwerk der Gruppe wird erwartet, dass dies eine Atlas Nachfrage im fünfstelligen Bereich erzeugt. Durch Atlas möchte die Gruppe kontinuierlich aus gesammelten realen Daten lernen und die Benutzerfreundlichkeit verbessern, um über den Automobilbereich hinaus auch andere Fertigungsbranchen zu erschließen.
Spot und Stretch werden bereits in großem Umfang eingesetzt. Durch die Validierung soll der Einsatz auf externen Bereiche wie Logistik, Energie, Bauwesen und Gebäudemanagement ausgeweitet werden.
• Darüber hinaus hat die Gruppe kürzlich eine Investition von 125,2 Billionen KRW in Korea für die nächsten fünf Jahre ab 2026 angekündigt. Diese Investition konzentriert sich hauptsächlich auf die Weiterentwicklung von Robotik, die von KI-Technologien angetrieben wird, mit dem Ziel, zukünftige Wachstumsmotoren zu sichern und gleichzeitig ein innovatives Robotik-Ökosystem in Korea zu fördern. Neben der Robotik wird erwartet, dass diese groß angelegte Investition die Entwicklung eines Ökosystems für grüne Energie beschleunigen und letztlich Koreas Position als globales Mobilitätsinnovationszentrum stärken wird.
• Die Gruppe plant außerdem, ab 2025 in vier Jahren 26 Milliarden US-Dollar in die Vereinigten Staaten zu investieren. Dies wird die Zusammenarbeit mit führenden US-Unternehmen in den Bereichen Robotik, KI, autonomes Fahren und anderer zukünftiger Technologien erweitern. Im Rahmen dieser Initiative wird eine neue Robotik-Anlage mit einer jährlichen Kapazität von 30.000 Einheiten eingerichtet, die den Standort als wichtiges Produktionszentrum für das wachsende Robotik-Ökosystem positioniert. Die Gruppe erwartet, dass diese Investitionen die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten vertiefen, das Wirtschaftswachstum in beiden Ländern ankurbeln und neue Geschäftsmöglichkeiten in verschiedenen Sektoren schaffen werden, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe in den Bereichen Mobilität und Zukunftstechnologien gestärkt wird.

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3. Zusammenarbeit mit weltweit führenden Unternehmen im Bereich KI: Hyundai eröffnet ein neues Kapitel in der Innovation der KI-Robotik
Über das Group Value Network hinausgehend hat Boston Dynamics eine strategische Partnerschaft mit Google DeepMind angekündigt, um die technologische Entwicklung für humanoide Roboter der nächsten Generation voranzutreiben.
Diese Zusammenarbeit wird die Führungsrolle von Boston Dynamics im Bereich Robotik mit den hochmodernen Robotik-KI-Grundlagenmodellen von Google DeepMind verbinden und so die Entwicklung bahnbrechender Technologien vorantreiben.
Boston Dynamics ist ein weltweit führendes und wegweisendes Unternehmen im Bereich Robotik und verfügt über erstklassiges Fachwissen in dieser Branche. Google DeepMind ist eines der führenden Frontier Labs und hat in den letzten Jahren seine Roboter-KI-Grundlagenmodelle – darunter Gemini Robotics – weiterentwickelt, die auf dem leistungsstarken, groß angelegten multimodalen generativen KI-Modell Gemini basieren. Seine Modelle sind so konzipiert, dass Roboter jeder Form und Größe wahrnehmen, denken, Werkzeuge benutzen und mit Menschen interagieren können.
Boston Dynamics und Google DeepMind werden durch die Integration modernster Robotik mit fortschrittlichen KI-Technologien eine neue Ära der Robotik-Forschung einläuten. Diese strategische Partnerschaft soll zu einer treibenden Kraft bei der künftigen Transformation der Mobilitätsbranche werden.
Gemeinsam wollen die beiden Partner die Forschung an KI-Modellen zur Steuerung komplexer Roboter für anspruchsvolle Aufgaben vorantreiben und den Einsatz von Robotern sicher und effizient skalieren.
„Die Konvergenz von Robotik und KI ist mehr als nur ein technologischer Fortschritt. Es handelt sich um eine transformative Innovation, die das Leben der Menschen sicherer und bereichernder machen wird. Durch die Kombination der Fähigkeiten von Boston Dynamics und Google DeepMind im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft machen wir einen bedeutenden Schritt zur Neudefinition des zukünftigen Paradigmas der Branche“, so Zachary Jackowski, Vizepräsident und General Manager von Atlas bei Boston Dynamics.
„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Team von Boston Dynamics zu erforschen, welche Möglichkeiten ihr neuer Atlas-Roboter bietet, während wir neue Modelle entwickeln, um die Wirkung der Robotik zu erweitern und Roboter sicher und effizient zu skalieren“, kommentiert Carolina Parada, Senior Director of Robotics bei Google DeepMind.
Welche interaktiven KI-Robotik-Erlebnisse werden am CES 2026 Stand der Hyundai Motor Group präsentiert?
Vom 6. bis 9. Januar 2026 können Besucher des Stands der Hyundai Motor Group im Las Vegas Convention Center die Möglichkeiten seiner hochmodernen KI-Robotik durch Live-Demonstrationen und immersive Ausstellungen entdecken, die KI-Robotik im Alltag und in industriellen Anwendungen präsentieren.
Dazu gehören Boston Dynamics' Spot, Stretch und Atlas; X-ble Shoulder, ACR (Automatic Charging Robot) und MobED (Mobile Eccentric Droid) vom Hyundai Motor Group Robotics LAB, die den CES 2026 Best of Innovation Award gewannen; Motionals IONIQ 5 Robotaxi; sowie Hyundai WIAs AMR (Autonomous Mobile Robot), Cobot (Collaborative Robot) und der Parking Robot.
Ausstellungs-Highlights:
• Atlas Demonstrationen – Der Atlas Prototyp wird fortschrittliche industrielle Anwendungen demonstrieren.
• Spot in Aktion – Spot übernimmt Aufgaben des industriellen Standortmanagements, einschließlich Inspektion und Messungsüberwachung, unterstützt durch die Orbit-Gebäudemanagement-Software.
• MobED-Vielseitigkeit – Live-Vorführungen werden die nächste Generation der mobilen Roboterplattformen MobED Basic und MobED Pro (die Version mit autonomer Navigation) hervorheben.
• Zukünftige Mobilitätstechnologien – Das IONIQ 5 Robotaxi, ACR und Parking Robot werden autonomes Fahren, Parken und automatische Ladefunktionen demonstrieren.
• Kollaborative Fertigung – Die praktische Erfahrung mit X-ble Shoulder und die Demonstration von Spot AI Keeper werden die verbesserte Genauigkeit und die geringere Ermüdung der Mitarbeiter hervorheben.
• Optimierte Logistik – Stretch, Cobots und AMR werden nahtlose Abläufe demonstrieren.
• Technische Einblicke – Stündliche Vorführungen bieten tiefgehende Einblicke in die Fähigkeiten von Atlas, Spot und MobED.
Die Hyundai Motor Group präsentierte ihr offizielles Markenvideo zur CES 2026 unter dem Motto "Partnering Human Progress". Das Video zeigt innovative, menschenzentrierte KI-Robotik-Technologien, die dazu entwickelt wurden, Menschen zu unterstützen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Es ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Hyundai Motor Group verfügbar. Weitere CES 2026 Updates werden fortlaufend über die offiziellen Social-Media-Kanäle der Gruppe geteilt.

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Aktuelles
Fahrerlaubnisentziehung bei Amphetamin-Konsum unter analytischem Grenzwert
<p> Liegen konkrete Anhaltspunkte vor, dass die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht (mehr oder wieder) besteht, so dass die Teilnahme des Fahrzeugführers am Straßenverkehr eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sehr wahrscheinlich macht, verdient das öffentliche Interesse den Vorrang, den betroffenen Fahrer zu hindern, von seiner Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen.</p> <p> Anders als bei der Bestimmung der Schwelle zur Strafbarkeit oder der Grenze für die Verhängung von Bußgeldern, die quantitativ bei einem analytischen Grenzwert von 25 ng/ml für Amphetamin liegt, reicht es im Zusammenhang mit der Frage der Fahreignung aus, dass sich qualitativ überhaupt ein Amphetaminkonsum feststellen lässt.</p> <p> Bei einer Verkehrskontrolle fiel den Polizeibeamten auf, dass die Augenlider des betroffenen Fahrzeugführers stark flatterten und die Pupillen einen sog. Reboundeffekt aufwiesen. Es waren mithin Erscheinungen feststellbar, die typischerweise Folge eines Drogenkonsums sind. Der dadurch begründete Verdacht bestätigte sich insofern, als das durchgeführte Drogenscreening in Gestalt einer immunologischen Untersuchung ein positives Ergebnis hinsichtlich Amphetamin hatte. Zwar können derartige Suchtests lediglich als hinweisgebende Analysen, also als Vorteste verwendet werden und sind sie für sich genommen nicht abschließend aussagekräftig. Die erforderliche Bestätigungsanalyse ergab jedoch ebenfalls einen Amphetaminwert, der über der Bestimmungsgrenze lag und selbst bei Berücksichtigung einer maximal zu erwartenden Messunsicherheit nicht sehr weit unterhalb der Bestimmungsgrenze zu verorten war, jedenfalls aber bei dem 3-fachen des Wertes der Nachweisgrenze lag. Diese gewonnenen Erkenntnisse sind durch die vom Fahrzeugführer aufgeworfenen Fragen nicht durchgreifend erschüttert worden. Vielmehr haben sich konkrete Anhaltspunkte von hohem Gewicht dafür ergeben, dass der Antragsteller erneut - wie 2008/2009 Cocain - sog. harte Drogen konsumiert hat. Zugleich sprechen schwerwiegende Anzeichen dafür, dass der Fahrer auch nach Einnahme derartiger Drogen ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr geführt hat und ein derartiges Verhalten auch in Zukunft befürchtet werden müsste.</p> <p> Die Menge und die Konzentration der Drogenaufnahme ist im Zusammenhang mit der Entziehung der Fahrerlaubnis wegen fehlender Kraftfahreignung unerheblich, weil es für die Bestimmung der Fahreignung nicht auf das Führen eines Kraftfahrzeugs unter der Wirkung einer („harten“) Droge ankommt. Es spielt keine entscheidende Rolle, dass die Blutuntersuchung einen Wert ergeben hat, der unter dem analytischen Grenzwert von 25 ng/ml für Amphetamin liegt. Vielmehr ist davon auszugehen, dass auch unterhalb des analytischen Grenzwerts von 25 ng/ml für Amphetamin typischerweise Wirkungen möglich sind und ein unterer Gefahrenwert für Amphetamin nicht festgelegt werden kann. Das bedeutet ferner, dass auch bei niedrigeren Werten eine Ahndung nach § 24 a Abs. 2 StVG nicht ausgeschlossen ist. Im Hinblick auf das mit dem Konsum von Amphetamin verbundene konkrete Gefahrenpotenzial kann mithin unter den hier gegebenen Umständen im Interesse der hochrangigen Rechtsgüter der Gesundheit und des Lebens der übrigen Verkehrsteilnehmer eine Teilnahme des Antragstellers am Straßenverkehr bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache nicht verantwortet werden.</p> <p> <em>OVG Niedersachsen, Beschluss v. 23.11.2011, Az. 12 ME 245/11</em></p>
Aktuelles
Verhältnis der Betriebsgefahr von fahrenden und parkenden Fahrzeug
<p> Nach dem Ergebnis der erstinstanzlichen Beweisaufnahme stand zur Überzeugung des Gerichts fest, dass der Fahrzeugführer die Fahrertür an dem geschädigten Kraftfahrzeug erst unmittelbar vor dem herannahenden Fahrzeug des Schädigers weit in die Fahrbahn hinein geöffnet hat, so dass es dem Schädiger trotz sogleich eingeleiteter Vollbremsung nicht mehr möglich gewesen ist, den Zusammenstoß mit der Fahrertür des geschädigten Fahrzeugs zu vermeiden.</p> <p> Entscheidend ist, dass eine mögliche Betriebsgefahr des fahrenden Fahrzeugs des Schädigers wegen des vom Fahrer des geschädigten Fahrzeugs begangenen Verstoßes gegen die Verhaltensmaßregeln des § 14 StVO in jedem Fall hinter der Betriebsgefahr des geschädigten (parkenden) Fahrzeugs zurücktritt. Durch das Öffnen der Fahrertür zur Fahrbahn hin spricht gegen den Geschädigten der Anschein, der Unfall sei allein darauf zurückzuführen, dass der Fahrer die Verhaltensmaßregeln des § 14 StVO nicht eingehalten hat. Denn es ist anerkannt, dass derjenige, der die linke Wagentür zur Fahrbahn hin öffnen wolle, eben diese Tür nur langsam und nur spaltweise öffnen dürfe, wobei Letzterem regelmäßig nur bei einer Spaltbreite von bis zu 10 cm Genüge getan sei und die Tür obendrein nur dann überhaupt geöffnet werden dürfe, wenn sich mit Gewissheit kein Verkehr nähert.</p> <p> Es ist anerkannt, dass die Sorgfaltsanforderungen des § 14 StVO für die Dauer des gesamten Aus- und Einsteigevorgangs gelten, also für alle Vorgänge, die in einem unmittelbaren zeitlichen und örtlichen Zusammenhang damit stehen, wobei der Vorgang des Ein- oder Aussteigens erst mit dem Schließen der Fahrzeugtür und dem Verlassen der Fahrbahn beendet ist. Der erste Anschein spricht insoweit gegen den Geschädigten, der diesen auch nicht durch Beweise entkräftet hat. Jedenfalls ist es dem Geschädigten selbst auf Grund der erstinstanzlich durchgeführten Beweisaufnahme nicht gelungen, den gegen ihn sprechenden Anschein eines Verstoßes gegen § 14 StVO zu entkräften, weshalb das Erstgericht die Klage mit Recht abgewiesen hat. Vor diesem Hintergrund konnte die Berufung keinen Erfolg haben.</p> <p> <em>LG Wiesbaden, Urteil vom 02.12.2011, Az. 9 S 16/11</em></p> <p> </p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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