Aus Europa für Europa: 60 Jahre Volvo Cars Gent

Das belgische Volvo Werk in Gent feiert Jubiläum: Vor 60 Jahren wurde der erste Produktionsstandort des Unternehmens außerhalb Schwedens eröffnet – und hat sich seitdem zu einem wichtigen Eckpfeiler für die europäische Fahrzeugproduktion entwickelt. Heute spielt das Werk in Gent eine entscheidende Rolle für die Elektrifizierungsstrategie von Volvo – so laufen hier unter anderem die vollelektrischen Modelle Volvo EX40, Volvo EC40 und Volvo EX30 vom Band.

Aus Europa für Europa: 60 Jahre Volvo Cars Gent

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Aus Europa für Europa: 60 Jahre Volvo Cars Gent

Im November 1965 nahm das Werk in Belgiens drittgrößter Stadt seine Produktion auf. Bis dahin hatte Volvo seine Fahrzeuge ausschließlich in Schweden gefertigt. Nun wollte das Unternehmen mit dem neuen Standort in der neu gegründeten Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft den Schritt in Richtung internationale Expansion wagen.

Zu Beginn beschränkte sich die Produktion ausschließlich auf die Endmontage von Fahrzeugen. Die Chassis wurden nach wie vor in Schweden hergestellt und in großen Kisten nach Belgien verschifft. Zum Produktionsstart beschäftigte Volvo Cars Gent 250 Mitarbeiter und fertigte im ersten Jahr 14.000 Autos.

In den 1970er Jahren wurde das Werk kontinuierlich ausgebaut. Neben einer Karosseriefertigung wurde eine Lackiererei eingerichtet, womit sich der Standort zu einem voll funktionsfähigen Produktionswerk entwickelte, der mehrere Tausend Mitarbeiter beschäftigte. Die Kapazität stieg auf 70.000 Fahrzeuge pro Jahr, was sowohl durch die Einführung eines Mehrschichtbetriebs als auch durch den Einsatz von Fertigungsrobotern erreicht wurde. Zudem wurde die Produktion unterschiedlichster Teile und Komponenten direkt ins Werk verlagert.

Als erstes Modell wurde in Gent der Volvo Amazon gefertigt, kurz darauf folgte die elegante Limousine Volvo 144. In den 1970er und 1980er Jahren wurden hier auch die Modelle 240/260 sowie 740/760 produziert, mit denen die Marke ihr Image für kantige, vielseitige und vor allem sichere Autos festigte. Nach der 850er-Reihe in den 1990er Jahren folgten Anfang der 2000er die Limousine S60 und der Kombi V70. Zudem liefen hier auch Volvo C30, V40 und XC60 vom Band.

In den letzten Jahren hat sich das Werk in Gent zu einem wichtigen Standbein für die Umsetzung der Elektrifizierungsstrategie von Volvo Cars entwickelt. Aktuell werden hier neben den Hybridmodellen Volvo XC40 und dem Volvo V60 auch die vollelektrischen Modelle Volvo EX40, Volvo EC40 und Volvo EX30 produziert. Volvo Cars Gent war das erste Volvo Werk, in dem eine vollständig integrierte Batteriemontagelinie in Betrieb genommen wurde. Dadurch hat sich der Standort zu einem Kompetenzzentrum für andere Werke entwickelt und setzt Maßstäbe in Bezug auf Prozessoptimierung und Effizienz.

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Zum Absehen von der Verhängung des Regelfahrverbotes

<p> Berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge eines angeordneten Fahrverbotes rechtfertigen nicht das Absehen von der Verh&auml;ngung eines Regelfahrverbotes, sondern nur H&auml;rten ganz au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Art wie z.B. der drohende Verlust des Arbeitsplatzes oder einer sonstigen wirtschaftlichen Existenzgrundlage. Die Entscheidung &uuml;ber das Absehen vom Regelfahrverbot ist dabei eingehend zu begr&uuml;nden und mit ausreichenden Tatsachen zu belegen; eine unkritische &Uuml;bernahme der Einlassung des Betroffenen ist insoweit nicht ausreichend. Ob gravierende berufliche Nachteile ausnahmsweise ein Absehen vom Fahrverbot rechtfertigen k&ouml;nnen, bedarf dabei der positiven Feststellung und Darlegung der entsprechenden Tatsachen in den Urteilsgr&uuml;nden. Grunds&auml;tzlich hat jeder Betroffene berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge des Fahrverbots durch Ma&szlig;nahmen wie z.B. die teilweise Inanspruchnahme von Urlaub, die Benutzung von &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen, die Heranziehung eines Angestellten als Fahrer, die Besch&auml;ftigung eines Aushilfsfahrers oder durch eine Kombination dieser Ma&szlig;nahmen auszugleichen. F&uuml;r hierdurch auftretende finanzielle Belastungen muss notfalls ein Kredit aufgenommen werden. Belastungen durch einen solchen Kredit, der in kleineren und f&uuml;r den Betroffenen tragbaren Raten abgetragen werden kann und der sich - jedenfalls bei einem einmonatigen Fahrverbot im Hinblick auf dessen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kurze Dauer - in &uuml;berschaubaren Grenzen bewegt, sind grunds&auml;tzlich hinzunehmen. Insbesondere eine Kombination von Ma&szlig;nahmen der vorgenannten Art ist, wenn der Betroffene &uuml;ber ein geregeltes Einkommen verf&uuml;gt, als zumutbar anzusehen.</p> <p> Dass dem Betroffenen insbesondere bei einer Kombination m&ouml;glicher Ausgleichsma&szlig;nahmen ein Ausgleich der H&auml;rten nicht m&ouml;glich oder zumutbar w&auml;re, geht aus dem Urteil in keiner Weise hervor. Als Ausgleichsma&szlig;nahmen kommen namentlich die Inanspruchnahme von Urlaub f&uuml;r einen Teil der Fahrverbotsdauer - da dem Betroffenen hier eine Abgabefrist von vier Monaten nach &sect; 25 Abs. 2a Satz 1 StVG zu gew&auml;hren sein d&uuml;rfte, kann er dies nach den Feststellungen des Amtsgerichts in Absprache mit seinem Arbeitgeber organisieren - sowie f&uuml;r die Restdauer des Fahrverbotes z.B. der Einsatz eines Familienangeh&ouml;rigen als Fahrer oder gegebenenfalls auch die Besch&auml;ftigung eines Aushilfsfahrers in Betracht. Dass dies dem Betroffenen angesichts seiner finanziellen Verh&auml;ltnisse nicht m&ouml;glich sein soll - die Generalstaatsanwaltschaft weist zutreffend darauf hin, dass der Betroffene sich eine nicht ganz preiswerte Flugreise leisten kann -, ist nicht ersichtlich. N&ouml;tigenfalls muss er sich die hierf&uuml;r erforderlichen Mittel durch eine Kreditaufnahme beschaffen.</p> <p> <em>OLG Hamm, Beschluss vom 28.12.2011, Az. III-3 RBs 337/11, 3 RBs 337/11</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann kostenlos &uuml;ber die Entscheidungsdatenbank des Landes Nordrhein-Westfalen abgerufen werden: </strong></p> <p> <u><a href="http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php"><strong>http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php</strong></a></u></p>

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DIGges Ding

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten f&uuml;r Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso gro&szlig;en (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Sp&uuml;rbar wird die Zusatzpower des DIG-S &ndash; ganz systemuntypisch &ndash; indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich h&ouml;herwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverst&auml;ndnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei T&ouml;pfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverst&auml;ndlich &ndash; alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schlie&szlig;lich kauft man eine satte Portion Prestige &ndash; wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht v&ouml;llig in Ordnung.<br /> <br /> Will hei&szlig;en: F&uuml;r einen Cityfloh unter vier L&auml;ngenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt &ndash; sogar hinten kann man gut auch etwas l&auml;nger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen &uuml;ber das Thema &quot;Platzangebot&quot; auf, und die straffen St&uuml;hle avancieren au&szlig;erdem zu angenehmen Begleitern auf gr&ouml;&szlig;eren Reisen. Dar&uuml;ber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften &ndash; was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, k&ouml;nnen geordert werden. Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt das schl&uuml;ssellose Schlie&szlig;system. Dagegen z&auml;hlen Features wie die volle Airbag-Ausr&uuml;stung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>