Renault Group startet dritte Stufe des Strategieplans

<p>Die Renault Group treibt den Wandel zum Automobilunternehmen der nächsten Generation voran. Deutlich früher als ursprünglich geplant beginnt das dritte Kapitel des Strategieplans Renaulution: Die Revolution. Ziel ist es, die Ressourcen des Unternehmens noch konsequenter auf die Wertschöpfung auszurichten, die sich aus der Automobil- und Mobilitätsindustrie ergeben. Zukünftig stehen Elektrofahrzeuge, Software, neue Mobilitätsdienstleistungen und Kreislaufwirtschaft noch stärker im Mittelpunkt&nbsp;– zusätzlich zu konventionellen Fahrzeugen mit Verbrennungs- und Hybridantrieb.</p>

Renault Group startet dritte Stufe des Strategieplans

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Renault Group startet dritte Stufe des Strategieplans

Die Renault Group wird sich als Automobilunternehmen der nächsten Generation zukünftig auf fünf Geschäftsbereiche konzentrieren, die alle neuen Wertschöpfungsketten abdecken:

  • Ampere: der erste reine EV- und Software-Anbieter, der aus einem Automobilhersteller hervorgeht
  • Alpine: eine emissionsfreie Weltmarke mit einem rennsportlichen Stammbaum
  • Mobilize: ein führendes Finanzdienstleistungsunternehmen für den Markt der neuen Mobilitäts-, Energie- und Datendienste
  • The Future Is NEUTRAL: das erste Unternehmen für 360°-Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie – vom geschlossenen Materialkreislauf bis zum Batterierecycling
  • Power: Das traditionelle Kerngeschäft der Renault Group wird weiterhin die Entwicklung innovativer, emissionsarmer Verbrennungs- und Hybridfahrzeuge der Marken Renault, Dacia sowie leichte Nutzfahrzeuge von Renault umfassen, die jeweils über eine eigene Organisation und Führung verfügen. Um diesen Teil des Geschäfts zu stärken, wird die Gründung eines weltweit führenden Zulieferers für konventionelle und hybride Antriebstechnologien anvisiert (Projektname Horse).

Aufbau eines Ökosystems offener Partnerschaften, um künftiges Wachstum zu ermöglichen

  • Mit der Gründung dieses führenden Unternehmens im Bereich der Antriebsstrangtechnologie bündeln die Renault Group und Geely ihre Technologie-, Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsressourcen. Die Renault Group wird 50 Prozent an diesem Unternehmen halten, das vom ersten Tag an weltweit einen Umsatz von 15 Milliarden Euro erwirtschaften wird.
  • Der geplante Börsengang von Ampere an der Euronext Paris wird frühestens im zweiten Halbjahr 2023 erfolgen (vorbehaltlich der Marktbedingungen), wobei die Renault Group eine starke Mehrheit behält und auf die Unterstützung potenzieller strategischer Investoren baut (einschließlich Qualcomm Technologies, Inc.).

Die Renault Group hat enge Partnerschaften mit zwei großen Technologieunternehmen – Google und Qualcomm Technologies – geschlossen, um bahnbrechende Technologien zu entwickeln, die die Entwicklung von Software Defined Vehicles (SDV) einschließlich zentraler elektronischer Architektur und Fahrzeugbetriebssystemen ermöglichen.

Alpine will weltweit expandieren, wobei die Hälfte des zukünftigen Wachstums außerhalb Europas durch kommerzielle Partnerschaften und die Unterstützung von Investoren erreicht werden soll.

Im Geschäftsbereich leichter Nutzfahrzeuge wird eine neuartige EV- und softwaredefinierte Transporter-Familie auf den Markt kommen mit dem Namen FlexEVan. Sie ermöglicht eine End-to-End-Betriebsüberwachung in Echtzeit und ein datengesteuertes Flottenmanagement. Das bahnbrechende Konzept und die Technologie von FlexEVan werden die Gesamtnutzungskosten für Mobilitätsanbieter um 30 Prozent senken.

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Ausgabe 1/2024

Solide finanzielle Aussichten für den Eintritt in eine neue Ära

Finanzieller Ausblick 2025 bis 2030:

  • Operative Marge: über 8 Prozent im Jahr 2025 und über 10 Prozent bis 2030
  • Freier Cashflo durchschnittlich über 2 Milliarden Euro pro Jahr von 2023 bis 2025 und über 3 Milliarden Euro pro Jahr im Durchschnitt von 2026 bis 2030
  • Dividendenpolitik: Die Renault Group plant die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung ab 2023 (für das Geschäftsjahr 2022 – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung). Diese für die Gruppe erstmalige Dividendenpolitik wird schrittweise bis zu einer mittelfristigen Ausschüttungsquote von 35 Prozent des konsolidierten Nettogewinns (Anteil der Muttergesellschaft) gesteigert. Um dies zu erreichen, strebt die Gruppe als erste Priorität die Rückkehr zu einem Investment-Grade-Rating an
  • Ziel ist es, die Beteiligung der Mitarbeitenden an der Gesellschaft bis 2030 auf 10 Prozent zu erhöhen

„Die heutigen Ankündigungen sind ein neues Zeichen für die Entschlossenheit der Renault Group, das Unternehmen auf die künftigen Herausforderungen und Chancen vorzubereiten, die sich aus dem Wandel unserer Branche ergeben. Nachdem wir einen der schnellsten Sanierungspläne umgesetzt und das Unternehmen durch die Entwicklung des besten Produktportfolios seit Jahrzehnten auf Wachstum vorbereitet haben, wollen wir uns schneller und stärker als der Wettbewerb in den neuen automobilen Wertschöpfungsketten positionieren: EV, Software, neue Mobilität und Kreislaufwirtschaft. Wir konzentrieren vollwertige Teams auf jede der Wertschöpfungsketten in den Bereichen Automobil und Mobilität. Wir gestalten eine agile und innovative Organisation, um die Volatilität und die schnelle technologische Entwicklung unserer Zeit zu bewältigen. Schnelligkeit, Verantwortung, Transparenz und Spezialisierung für Spitzenleistungen sind die Schlüsselbegriffe. Die Renault Group ist ein Team von Teams, das von einer vereinfachten Steuerung und digitalen Managementplattformen profitiert, die die Zusammenarbeit fördern und die traditionellen Silos aufbrechen. Indem wir unseren Mitarbeitern bis zu 10 Prozent des Kapitals zugestehen, tragen wir zur Förderung einer neuen gemeinsamen Kultur bei, die sich an der Wertschöpfung orientiert. Wir glauben auch an die Zusammenarbeit, wenn es um Investitionen, die Schaffung und Skalierung neuer Unternehmen und Technologien geht. Dies ist der Kern unseres übergreifenden Ansatzes. Und das Netzwerk führender Partner, die an unseren Projekten beteiligt sind, ist der Beweis für die Qualität unserer Initiativen. All dies ist eines der fortschrittlichsten Re-Engineering-Projekte der letzten Jahre in unserer Branche, eine Revolution in ihrer Art“, sagt Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der Renault Group.

„Was die Gruppe in nur zwei Jahren mit Blick auf den finanziellen Turnaround erreicht hat, ist hervorragend und wir werden hier nicht stehen bleiben. Wir bringen unsere nicht verhandelbaren Grundprinzipien – Wertschöpfung vor Volumen, Wettbewerbsfähigkeit und Kapitaleffizienz – auf die nächste Stufe. Diese neue Unternehmensarchitektur wird es uns ermöglichen, unsere finanzielle Leistung zu verbessern und eine starke Rentabilität, einen freien Cashflow und eine hohe Rendite auf das eingesetzte Kapital anzustreben. Durch die Ausrichtung auf strukturell profitablere Wertschöpfungsketten wird sie unseren Geschäftsmix verändern. Unser Plan ist ehrgeizig, aber angesichts des aktuellen makroökonomischen Umfelds auch realistisch. Er konzentriert sich auf wachsende und Cashflow-generierende Geschäftsbereiche. Die Grundlage des Renaulution Plans ist eigenfinanziert, wird aber durch externe Partnerschaften beschleunigt, die den Zugang zu wichtigen Wertschöpfungsketten ermöglichen, um Wachstum und Innovation zu fördern und gleichzeitig den Kapitalbedarf zu senken. Alles in allem ist die Revolution auch finanziell und zielt darauf ab, Werte für alle unsere Stakeholder zu schaffen“, sagte Thierry Piéton, Finanzvorstand der Renault Group.

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Der nächste „Flotte!
Der Branchentreff" 2024

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Hankook mit Leidenschaft für Innovation auf der IAA 2011 in Frankfurt am Main

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Am Messestand in <strong>Halle 8 Stand F03</strong>wird der Reifenhersteller seine Innovationskraft unter Beweis stellen und Weltpremieren in den Bereichen Premium-Hochleistungsreifen, eine neue Generation Winterreifen und Konzeptreifen f&uuml;r Elektrofahrzeuge vorstellen.</p> <p> &bdquo;Die IAA ist f&uuml;r uns ideales Forum, um zu zeigen, dass wir f&uuml;r die mobilen Herausforderungen der Zukunft bestens ger&uuml;stet sind&ldquo;, erl&auml;utert Jin-Wook Choi, Executive Vice Presiedent Hankook Tire und Europa-Chef. &bdquo;Mit Leidenschaft zur Innovation entwickeln unsere Ingenieure in weltweit f&uuml;nf Forschungs- und Entwicklungszentren effiziente, leistungsstarke und umweltfreundliche Reifen, die optimal auf die unterschiedlichen Bed&uuml;rfnisse regionaler M&auml;rkte zugeschnitten sind. 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Das Line-up f&uuml;r die kommende Fr&uuml;hjahrssaison 2012 wird zun&auml;chst die Gr&ouml;&szlig;en 17 bis 19 Zoll der Serien 45 bis 35 und Lauffl&auml;chenbreiten 215 bis 275 abdecken und ist damit f&uuml;r Fahrzeuge vom h&ouml;her motorisierten Kompaktwagen &uuml;ber leistungsstarke Coup&eacute;s bis hin zu Luxuslimousinen und Sportwagen verf&uuml;gbar. Das Line-up wird 2012/2013 weiter vervollst&auml;ndigt.</p> <p> <strong>Modernster Winterreifen schon jetzt&nbsp; EU-Labelling-ready</strong></p> <p> Dar&uuml;ber hinaus wird eine neue Generation moderner Winterreifen f&uuml;r den zentral- und westeurop&auml;ischen Markt auf dem Hankook-Stand Weltpremiere feiern. Der <em>Hankook Winter i*cept RS</em>wurde unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung der neuen EU-Reifenvorschriften entwickelt, die 2012 in Kraft treten werden. Der <em>Winter i*cept RS</em>beeindruckt inbesondere mit seinem geringen Rollwiderstand, reduziertem Laufger&auml;usch und hervorragendem Na&szlig;griff. In Verbindung mit seinem optimierten Fahrverhalten bei Schnee bedeutet dies maximale Sicherheit bei gleichzeitig verbesserter Umweltfreundlichkeit. Der Winterreifen <em>i*cept RS</em>wird ab Herbst dieses Jahres in Gr&ouml;&szlig;en passend f&uuml;r Fahrzeuge von Kleinwagen &uuml;ber Mittelklasselimousinen und -kombis bis zu Familienvans erh&auml;ltlich sein.</p> <p> <strong>Zukunftsweisende Konzeptreifen</strong></p> <p> Passend zum diesj&auml;hrigen IAA PKW Themenschwerpunkt &bdquo;E-Mobilit&auml;t&ldquo; pr&auml;sentiert der Reifenhersteller auf der diesj&auml;hrigen IAA PKW seinen speziell f&uuml;r Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelten neuen Konzeptreifen, den <em>Kinergy Eco EV</em>. Der neue Reifen f&uuml;r Electric Vehicles ist dabei die konsequente Weiterentwicklung seines Namens-Vetters <em>Kinergy Eco</em>, der seit Fr&uuml;hjahr 2011 auf dem Markt ist und bereits Umweltfreundlichkeit f&uuml;r jedermann bietet. 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DTM-Lauf in Oschersleben am Sonntag, den 18. September, live am Stand &uuml;bertragen und l&auml;dt dazu alle Motorsportbegeisterten herzlich ein. Au&szlig;erdem freut sich Hankook, dass die Fahrer der DTM Teams von Audi und Mercedes-Benz w&auml;hrend der Publikumstage f&uuml;r ein Meet and Greet mit den Fans am Stand des Reifenherstellers zur Verf&uuml;gung stehen werden.</p> <p> Auch die Spieler des amtierenden Deutschen Fu&szlig;ball-Meisters Borussia Dortmund werden f&uuml;r eine exklusive Autogrammstunde mit den Fans vor Ort sein. Als Champion-Partner des erfolgreichen Fu&szlig;ballclubs gibt der Reifenhersteller, allen Fans und Fu&szlig;ballenthusiasten unter den IAA-Besuchern die Gelegenheit, am Sonntag, dem 25. September auf dem Hankook-Messestand ihre Lieblingsspieler zu treffen und sich ein pers&ouml;nliches Autogramm abzuholen.</p>

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Mercedes-Benz verkündet Aufbruch in die dritte industrielle Revolution

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/benz.jpg" style="width: 250px; height: 156px; " /></p> <p> Am Vorabend der IAA in Frankfurt bot Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstandes der Daimler AG und Leiter Mercedes Benz Cars, anl&auml;sslich des 125j&auml;hrigen Geburtstags einen Ausblick auf &quot;die n&auml;chsten 125 Jahre&quot;. Da die Verbrennungsmotoren nicht mehr beliebig optimierter seien und das Elektroauto absehbar nicht die volle Mobilit&auml;t bieten k&ouml;nne, sieht Dr. Zetsche den Wasserstoff-Antrieb als ideale Mobilit&auml;tsquelle f&uuml;r die Zukunft. Denn nur diese Alternative bietet die gewohnten Vorteile wie Reichweite, Tankgeschwindigkeit und Modellvielfalt. Zumal, so Dr. Zetsche weiter, Wasserstoff nicht nur eine &ouml;kologische, sondern eine &auml;u&szlig;erst demokratische Energiequelle ist - denn sie ist nahezu &uuml;berall verf&uuml;gbar. Au&szlig;erdem k&ouml;nne verst&auml;rkter Einsatz von Wasserstoff - nicht nur in Autos - auch das Problem der Speicherung der sehr schwankenden regenerativen Energie l&ouml;sen. Spektakul&auml;r wurde das neue Forschungsfahrzeug F125! enth&uuml;llt: Ein Auto mit zwei Fl&uuml;geln, Platz f&uuml;r 4 Personen, mit 1000 Kilometern Reichweite und ohne Emissionen. Mercedes will das Thema Wasserstoff aktiv anpacken: Die Serienproduktion der Mercedes B-Klasse mit Brennstoffzelle wurde um ein Jahr auf 2014 vorgezogen, und auch die Infrastruktur der Tankstellen wird Mercedes zusammen mit Partnern anschieben, damit die gro&szlig;e Idee nicht am bekannten Henne-Ei-Problem scheitert.&nbsp;</p>

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Keine Reservierung von kurzen Kennzeichen für künftige Neuzulassung eines anderen Kfz

<p> Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat mit Beschluss vom 30.5.2011 &ndash; 1 A 37/11 &ndash; den Berufungszulassungsantrag einer Kl&auml;gerin zur&uuml;ckgewiesen, die die Verpflichtung des Landkreises Saarlouis &ndash; Stra&szlig;enverkehrszulassungsbeh&ouml;rde - begehrte, ihr im Falle der Abmeldung des derzeit auf sie zugelassenen Kraftfahrzeugs dessen &bdquo;kurzes&ldquo; (zweistelliges) Kennzeichen f&uuml;r das dann zuzulassende Fahrzeug &ndash; unabh&auml;ngig von einer bauartbedingten Erforderlichkeit - erneut zuzuteilen. &Uuml;ber das Begehren der Kl&auml;gerin hatte das Verwaltungsgericht noch auf der Grundlage der bis 7.4.2011 geltenden Fahrzeug-Zulassungsverordnung entschieden und ihre Klage abgewiesen, da die beh&ouml;rdliche ablehnende Entscheidung ermessensfehlerfrei ergangen sei. Zur Begr&uuml;ndung seiner nunmehr ergangenen Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht im Wesentlichen ausgef&uuml;hrt, dass das Begehren der Kl&auml;gerin wegen dessen Zukunftsbezugs nach der zum 8.4.2011 in Kraft getretenen &Auml;nderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zu beurteilen sei. Danach d&uuml;rften zwei- und dreistellige Erkennungsnummern nur noch solchen Fahrzeugen zugeteilt werden, f&uuml;r die eine l&auml;ngere Erkennungsnummer nicht geeignet sei. Ausnahmen lasse die &Auml;nderungsverordnung &ndash; im Gegensatz zum alten Recht &ndash; nicht mehr zu. Die Neuregelung sei als geltendes Recht ab Inkrafttreten von den Beh&ouml;rden anzuwenden. Eine Rechtsgrundlage f&uuml;r die zwischenzeitlich ergangene Anordnung der Landr&auml;tin, die Neuregelung f&uuml;r den Bereich des Landkreises auszusetzen, gebe es nicht. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.</p> <p> <em>OVG Saarland, Beschluss vom 30.05.2011, Az. 1 A 37/11 (Pressemeldung des Gerichts)</em></p>

Aktuelles

Unverhältnismäßige Abschleppanordnung

<p> Ist aufgrund der konkreten Umst&auml;nde des Einzelfalls sicher, dass der Fahrer eines verkehrsordnungswidrig abgestellten Fahrzeugs in K&uuml;rze die St&ouml;rung/Behinderung selbst beseitigen wird, so ist eine Abschleppanordnung in der Regel nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, da durch das Abschleppen des Fahrzeugs die St&ouml;rung/Behinderung erkennbar allenfalls um einige Minuten verk&uuml;rzt werden k&ouml;nnte. Dies gilt selbst dann, wenn sich der St&ouml;rer vors&auml;tzlich &uuml;ber eine ihm gegen&uuml;ber m&uuml;ndlich ergangene Anordnung hinwegsetzt. Eine Abschleppanordnung darf nicht aus Gr&uuml;nden der General- oder Spezialpr&auml;vention getroffen werden.</p> <p> <em>Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 08.06.2011, Az. 5 Bf 124/08</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann in der Rechtsprechungsdatenbank des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts kostenlos im Volltext abgerufen werden: <a href="http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg">http://rechtsprechung.hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?form=bsIntExpertSearch&amp;neuesuche=Neu&amp;st=ent&amp;sm=gercont&amp;desc=text&amp;query=+&amp;desc=norm&amp;query=+&amp;desc=court&amp;query=OVG+Hamburg</a> </strong></p>