Fahrten mit Transportern nehmen gerade im urbanen Umfeld seit Jahren zu, Fachleute erwarten bis 2025 ein Wachstum von jährlich sieben Prozent bei den so genannten „Tür-zu-Tür“-Auslieferungen (BPEK, Bundesverband Paket- und Expresslogistik e.V., Juni 2021). Analog dazu steigt der Absatz von Transportfahrzeugen – und Reifen. Zwischen 2014 und 2019 nahm der Fahrzeugabsatz in diesem Segment um 40 Prozent nach Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA zu; allein in den ersten fünf Monaten des letzten Jahres stieg die Transporterreifen-Nachfrage nach Angabe der Vertriebsplattform Alzura Tyre 24 um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In der Reifenentwicklung stand – neben bester Sicherheit – vor allem die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. So setzt Continental in der Mischung die neueste Generation funktionalisierter Polymere ein, um hohe Laufleistung, möglichst niedrigen Rollwiderstand und Robustheit zu vereinen. Der hohen Laufleistung dient auch das Profildesign mit der geschlossenen Außenschulter, die zusätzlich besonders geringe Reifen- und Fahrbahngeräusche ermöglicht.

Um Verletzungen des Reifens durch Steine, die sich in den Profilrillen festsetzen, zu vermeiden, sind in den äußeren beiden Rillen „Steinstopper“ angebracht, die die Verzahnung zwischen dem Gummi und den Steinen verhindern und für das schnelle Auswerfen von eindringenden Gegenständen sorgen. Eine weitere Maßnahme, den neuen VanContact Ultra möglichst robust zu machen, sind die verstärkten Seitenwände. Sie schützen die empfindlichen Seiten des Reifens durch ihre Blöcke vor Verletzungen beim Bordsteinkontakt, der bei Auslieferungsfahrten im städtischen Bereich oft nicht vermeidbar ist.

Bei der Zertifizierung für das EU-Reifenlabel erreicht der neue VanContact Ultra im Rollwiderstand die Einstufung „B“, bei den Nässebremswegen die Bestnote „A“ sowie beim Abrollgeräusch die Note „B“.