Die Grundpfeiler sind gesetzt: Auf dem 547.000 Quadrat-meter großen BLG AutoTerminal Kelheim entsteht für den Kunden Kia Motors Deutschland das dritte Autoregal. Auf sieben Ebenen bietet das neue Autoregal überdachte Stellfläche für 5.368 Kia-Fahrzeuge. Im Zuge dieser Kapazitätserweiterung in die Höhe schließt die BLG-Gruppe auch einen langfristigen Vertrag über die weitere Zusammenarbeit mit dem Automobilproduzenten.

„Der Neubau verdeutlicht die dynamische Entwicklung von Kia als einer der Wachstumsmarken im deutschen Automobilsektor. Zugleich untermauert er im Wortsinn die große Bedeutung der strategischen Partnerschaft mit der BLG für unser Unternehmen“, erklärt Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland.

Seit der Eröffnung des Kia-Werks im slowakischen Zilina 2006 arbeitet der BLG-Standort in der Nähe von Regensburg für den südkoreanischen Automobilhersteller. Die Neufahrzeuge für den deutschen Markt erreichen den Kelheimer Terminal per Bahn, dann erfolgt die technische Aufbereitung inklusive Sondereinbauten und Lagerung der Fahrzeuge. Die BLG AutoTransport GmbH & Co. KG, die einen eigenen Stützpunkt auf dem Terminal unterhält, verteilt die Fahrzeuge an den Handel. Das Volumen für Kia Motors Deutschland liegt bei rund 35.000 Fahrzeugen pro Jahr.

„Kelheim ist für uns ein wichtiger Standort in unserem internationalen Automobillogistiknetzwerk, ideal gelegen für die Konsolidierung von Fahrzeugen und anschließender Händlerverteilung in den deutschen Markt sowie die BENELUX-Länder. Mit dem Bau des neuen Autoregals stärken wir diesen trimodal angebundenen Inlandterminal“, sagt Andrea Eck, Vorstand für den Geschäftsbereich AUTOMOBILE bei der BLG-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Bremen hat.

Geschützte Unterbringung für 13.000 Neufahrzeuge

Mit einer Länge von 155 Metern, einer Breite von 84 Metern und einer Höhe von 23 Metern wird das neue Autoregal das größte auf dem Kelheimer Terminal sein. Zukünftig bietet der Inlandterminal dann Platz für 32.000 Pkw, davon 13.000 Stellplätze überdacht. Insbesondere Neuwagen-Kunden wissen die geschützte Unterbringung der Fahrzeuge zu schätzen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unseren langjährigen Kunden Kia dabei als Partner an unserer Seite haben“, so Andrea Eck weiter. „Das neue Autoregal sorgt für eine noch effizientere Wegnutzung, ermöglicht eine noch höhere Qualität unserer Arbeit und wird darüber hinaus nach den neuesten Baustandards errichtet. LED-Beleuchtung, Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sind selbstverständlich integriert.“

Görgen Brockbalz, Geschäftsführer des Autoterminals, fügt hinzu: „Für uns war es wichtig, dass wir das vorhandene Gelände optimal nutzen und nicht weiter in die Fläche gehen. Stattdessen bauen wir nach oben. Außerdem konzentrieren wir unsere Verkehre hier am Hauptsitz.“ Zusätzliche Verkehre zu bestehenden Außenlagern seien bald nicht mehr notwendig.

Das Investitionsvolumen für das neue Autoregal liegt bei rund 24 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist bis Jahresende 2021 geplant. Bauausführendes Unternehmen ist die Goldbeck-Gruppe.