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Elektromobilität in Fuhrparks

0 2019-10-31 1250

Das Forschungsprojekt Smart efleets, an dem der Berliner-Software Spezialist Carano mitwirkt, will erstmalig in Deutschland die Prozesse in großen Ver- und Entsorgungsunternehmen mit Elektroflotte maßgeblich bei der Disposition der Fahrzeuge, dem Management von Ladeinfrastruktur sowie dem Lastmanagement erforschen und optimieren. Wir wollen aufzeigen, dass die Kapitalkosten, sowohl für die E-Fahrzeuge als auch für die Ladeinfrastruktur bei den öffentlichen Unternehmen gesenkt werden können, wenn ein gemeinsames Pooling-Konzept die Spitzenlasten der beteiligten Unternehmen kosteneffizient abdeckt und die bereits bestehende Ladeinfrastruktur geteilt wird.

Kernziel ist es, neuartige Pooling- und Sharing-Ansätze sowie technische Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität zu entwickeln und erstmals in einem größeren Zusammenhang zu testen. Diese Ansätze sollen nicht nur innerhalb des Konsortiums, sondern auch darüber hinaus Impulse im Bereich Elektrifizierung von Fuhrparks geben. Das beinhaltet sowohl rechtliche als auch technische Schnittstellen, die die gesamte Unternehmensmobilität beeinflussen. Das Projekt wird sich vorwiegend auf die Kostenreduzierung im Fuhrpark fokussieren, die mit einer effizienten Auslastung sowohl der Flotte selbst, als auch der Ladeinfrastruktur,einhergeht.

Alle Schritte, die bei der Umstellung auf einen elektrischen Fuhrpark eine Rolle spielen, werden kritisch analysiert und hinterfragt. Im weiteren Verlauf werden die bestehenden Prozesse durch neuartige Pooling- und Sharing-Ansätze erweitert und mittelfristig abgelöst.

Hierzu wird das Konsortium in einem Pilotprojekt ein unternehmensübergreifendes Sharing-Portal für die Buchung von Elektrofahrzeugen mit Reservierung von AC/DC-Ladepunkten erforschen und entwickeln, das zudem die Dienstleistungen im Betrieb, wie z.B. Monitoring, Reservierung und Abrechnung, erfasst. Dabei soll eine Systemarchitektur zur intelligenten Vernetzung externer und interner IT-Systeme und Services in einer performanten, hochverfügbaren und hochskalierbaren Plattformen entstehen.

Use Cases, Methoden und Technologien zur Anbindung und Integration verschiedener Realtime-Datenformate und Websysteme im Gesamtsystem werden untersucht, entwickelt und ganzheitlich getestet. Dazu zählen insbesondere die intelligente Autorisierung, die Abfrage und Ansteuerung von Ladesäulen sowie die Verbindung mit einem übergreifenden Flottenmanagement als auch die weiteren digitalen Services wie Zugriffssteuerung, Ladeoptimierung, Parkleitsysteme und Stromversorger.

Die Flotten der beteiligten Unternehmen, haben unterschiedliche Nutzungsmuster der Fahrzeuge, z.B. durch tageszeitspezifische oder auch saisonale Besonderheiten. Daraus ergeben sich spezielle Anforderungen an die Koordination des Fuhrparks. In der Regel sind die routinemäßigen Fahrten mit einem gewissen Grundstock an Fahrzeugen abdeckbar, dennoch werden in allen Fuhrparks zusätzliche Fahrzeuge für Spitzenzeiten sowie kritische Einsätze vorgehalten.

Aufgrund der unterschiedlichen Tageszeitraum-Rhythmen kann das Lademanagement zeitlich weiter gefasst werden. So kann ein unternehmensübergreifendes Aufladen der Fahrzeug-Batterien im Wechselbetrieb an derselben Ladesäule möglich sein, ohne dass es hier zu Überschneidungen kommt. Im fortlaufenden Austausch des Konsortiums wird die Auslastung des Fahrzeugpools sowie die Ladeinfrastruktur der Berliner Ver- und Entsorgungsunternehmen analysiert und sukzessive verbessert.

Im Smart eFleet-Projekt werden wir die bestehenden Mobilitätsprozesse optimieren und neue Dienste entwickeln, die es grundsätzlich ermöglichen, E-Flotten in der Ver- und Entsorgungsbranche wirtschaftlich zu betreiben. Das Pilotprojekt dient als Richtungsweiser für ein effizientes unternehmensübergreifendes Flotten- und Lademanagement. Der Ausbau des unternehmensübergreifenden Pools geht einher mit der Reduzierung der Anzahl der Fahrzeuge in den innerbetrieblichen Flotten sowie einem steigenden Elektrifizierungsgrad. Ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Tourenplanung im Projekt sowie die allgemeine Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität ist die optimale Verteilung der Netzabteilung innerhalb Berlins. Die Investitionen in Infrastruktur können durch geteilte Nutzung besser getragen werden, dabei gilt für Smart eFleets das Motto: „Investiere in zwei DC-Ladestationen, nutze allerdings zwölf DC-Ladestationen im Sharing mit allen beteiligten Partnern.“ Dies gelingt nur durch eine tiefgreifende Vernetzung von Unternehmen und Formen der Organisation.

Für eine schnellere und effektivere Implementierung von Elektromobilität im Fuhrpark wird auch das Change Management betrachtet und analysiert. In einem Reallabor werden daher Prozessansätze und deren Wirksamkeit auf den Elektrifizierungsgrad in beteiligten Unternehmen erforscht, entwickelt, getestet sowie bewertet. Das Vorhaben bereitet die Übertragung der untersuchten Ansätze auf Dritte und andere Branchen vor und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen.

Ein Teilaspekt des Projekts berücksichtigt zudem ökologische Fragstellungen, die mit einer Elektrifizierung der Flotte einhergehen.  E-Flotten und insbesondere E-Flotten, die unternehmensübergreifend genutzt werden, leisten einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Corporate Carsharing, das zugleich kosteneffizient ist.

Statement von VDA-Präsident Bernhard Mattes zu Tesla

0 2019-11-14 227

„Die Ankündigung von Elon Musk zeigt, wie wichtig der Automobilstandort Deutschland für den Hochlauf der Elektromobilität in Europa ist. Sollten die Pläne in einigen Jahren umgesetzt werden, bedeutet dies einen weiteren Schub für die Elektromobilität. Eine Ansiedlung von Tesla in Deutschland stärkt den Automobilstandort Deutschland, der VDA begrüßt daher diese Entscheidung.

Zulassungsmarkt geht neue Wege

0 2019-11-13 351

Jede Menge Papier gehört noch immer zum Tagesgeschäft, wenn es um die Zulassung von Kraftfahrzeugen geht. Das soll jetzt anders werden. Unter dem Dach der Kölner Genossenschaft „PremiumZulasser“ bündeln die ersten lokalen und regionalen Anbieter ihre Kompetenzen und setzen auf die Digitalisierung ihres Geschäfts. Damit verfolgen sie das Ziel, ihre Dienstleistungen bundesweit anbieten zu können und Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten – auch in Autohäusern und bei Flottenbetreibern.

Hohes Sicherheitsniveau

0 2019-11-13 245

In aktuellen Crashtests der Sachverständigenorganisation DEKRA haben Serien-Elektrofahrzeuge ihr hohes Sicherheitsniveau bestätigt. Für ein gemeinsames Forschungsprojekt der DEKRA Unfallforschung und der Verkehrsunfallforschung der Universitätsmedizin Göttingen wurden im DEKRA Crash Test Center in Neumünster ein Renault Zoe und drei Nissan Leaf gecrasht.

BCA baut auf Elektrofahrzeuge

0 2019-11-13 236

BCA Europe hat mit seinem wöchentlichen Online-Verkauf von Plug-In Elektrofahrzeugen (PEV) unter dem Titel „Electric Fridays“ begonnen und baut so einen europaweiten Handelsplatz für das wachsende Gebrauchtwagensegment auf.

Einmal Elektro, immer Elektro?

0 2019-11-12 281

In diesem Jahr lässt sich auch in Deutschland bei Elektrofahrzeugen eine klare Absatzsteigerung erkennen. Den meisten Herstellern ist aber auch bewusst: Neukunden zu gewinnen ist das eine, diese Kunden zu halten das andere. Dataforce ist nach eigener Auskunft für den deutschen Pkw-Markt in der Lage, die Loyalität bzw. die Eroberungen nicht nur auf Marken-und Modellebene, sondern auch für die verschiedenen Kraftstoffarten aufzuzeigen. Kehren Käufer von Elektrofahrzeugen also beim nächsten Kauf wieder zu Verbrennern zurück oder halten sie den Stromern die Treue?

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