Markenausblick Jeep

<p> Neben Land Rover ist Jeep die einzige Automarke, die ausschlie&szlig;lich SUV und Gel&auml;ndewagen anbietet. Dabei soll es auch in Zukunft bleiben, denn kein Segment boomt besser.</p>

Markenausblick Jeep

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Markenausblick Jeep

Branchen-Experten sind sich recht sicher: Jeep hätte wohl auch als eigenständige Automarke ein gutes Auskommen. Die Tochter der FCA (Fiat Chrysler Automobiles) fährt derzeit auf Rekordniveau und profitiert massiv vom anhaltenden SUV-Boom. 18 Millionen Einheiten dieser Fahrzeug-Gattung, fast ein Viertel des gesamten Automobilabsatzes, sind 2014 weltweit verkauft worden. Eine Million davon geht auf das Konto von Jeep. Nie zuvor in seiner 75-jährigen Geschichte hat Jeep mehr Fahrzeuge abgesetzt. Es ist ein Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr und das dritte Rekordjahr in Folge. Damit bleibt die US-Marke weit vor Land Rover der größte Hersteller, der ausschließlich SUV und Geländewagen produziert. FCA Vorstandschef Sergio Marchionne hat für 2018 gar das Ziel von 1,8 Millionen Jeep ausgegeben. Träfe dies zu, müsste der Absatz jährliche Steigerungsraten von 16 Prozent aufweisen.

Jeeps jüngster und kleinster Vertreter, der gemeinsam mit Fiat (500X) in Melfi produzierte Renegade, läuft bestens an. In Deutschland, wo Jeep erstmals seit Markeneintritt 1986 mehr als 10.000 Autos durch 130 Händler absetzen konnte, liefert sich das City-SUV bereits ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem etablierten Bestseller Grand Cherokee. Der Renegade ist der erste außerhalb der USA gebaute Jeep, der auch in den Vereinigten Staaten verkauft wird. Im Ausbau befindet sich die Produktion. Neben Brasilien hat Jeep China auf dem Schirm – wieder einmal. Ende der Achtziger produzierte man bereits im Reich der Mitte, als erster ausländischer Autohersteller überhaupt. Heute ist die Volksrepublik nach den USA der größte Einzelmarkt für Jeep. Im Sommer steht in Guangzhou die Produktion dreier SUV-Modelle auf dem Programm. Das Joint Venture läuft mit der Guangzhou Automobile Group Co. Ltd. (GAC Group).

Was der Marke jedoch dringend zur Volumensteigerung fehlt ist ein Kompakt-SUV in der Größe eines VW Tiguan. Das hatte Jeep zwar einmal in Form des Patriot und des Compass, letzterer aber kam aufgrund seines klobigen und unproportionierten Designs beim Publikum nicht an. Nur wenige verstanden damals, wie DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche und sein Co Wolfang Bernhard dieses Modell absegnen konnten. Deutlich attraktiver soll der Nachfolger aussehen, obwohl auch dieser nicht den weichgespülten Softroader spielen will. Jeep-typische Elemente wie die trapezförmigen Radausschnitte und der Sechs-Stege-Grill bleiben. Das C-Segment SUV, dessen Debüt vermutlich in Paris im Herbst 2016 erfolgen wird, gilt intern als „volumenträchtig“ und wird analog zu Renegade und Cherokee sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb angeboten. Hergestellt wird der Wagen in den USA. Als Standort ist Toledo/Ohio im Gespräch, wo Jeep seit 70 Jahren beheimatet ist.

Streichen aus dem Programm wird Jeep den Patriot. 2018 soll die Palette nach oben erweitert werden. Schon länger kursieren Gerüchte über ein Modell oberhalb des Grand Cherokee. Das neue Luxus-Dickschiff heißt Grand Wagoneer. Es ist das erste siebensitzige SUV in der Firmengeschichte. Ein Modell gleichen Namens hatte Jeep bereits zwischen 1963 und 1991 im Programm. Der neue Grand Wagoneer wird sich technisch die Plattform mit dem kommenden Maserati-SUV teilen.

Forever young, so meint man, bleibt eigentlich jenes Jeep-Modell, das wie kein zweites die Kernwerte der Marke verkörpert, der Wrangler, hervorgegangen aus dem Ur-Jeep Willys Overland MB und den späteren CJ-Modellen. Dennoch kriegt auch er einen Nachfolger. Puristen wie Traditionalisten dürfen wir beruhigen. Der Wrangler behält seine Starrachsen, seine außergewöhnlichen Offroad-Qualitäten (Stichwort: Rubicon-Trail), seine steile und klappbare Frontscheibe und seine herausnehmbaren Türen. Doch ein „aber“ gibt es auch. Einzug halten dürfte erstmals der permanente Allradantrieb. Bislang mussten Wrangler-Fahrer langsamer fahren, um die Vorderachse zu zuschalten –manuell.

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DIGges Ding

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Neuzugang

<p> A+, das Gesch&auml;ftsreisemanagement-Magazin von AirPlus, ist ab sofort auch als App erh&auml;ltlich. Nutzer k&ouml;nnen mittels Fingerstreich durch s&auml;mtliche Inhalte der gedruckten Ausgabe navigieren. Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Gesch&auml;ftsreise, Expertenstimmen und Fallbeispiele sind einige der Inhalte, die den Kunden zur Verf&uuml;gung stehen. Die kostenlose App kann ab sofort im App-Store unter dem Suchbegriff AirPlus heruntergeladen werden. Dem Nutzer stehen im Hochformat die kompletten Artikel der gedruckten Ausgabe zur Verf&uuml;gung, im Querformat kann er auf zus&auml;tzliche multimediale Inhalte zugreifen. Laut Michael Wessel, Leiter Unternehmenskommunikation bei AirPlus, steht dem Kunden mit A+ nicht nur die gedruckte Ausgabe des Magazins auf dem iPad zur Verf&uuml;gung, sondern ein auf das medienspezifische Nutzungsverhalten ausgerichtetes Magazin, das sich durch Mehrwert f&uuml;r den Kunden auszeichnet. A+ erscheint dreimal im Jahr und richtet sich an Reiseverantwortliche in Unternehmen. Zus&auml;tzlich zum Magazininhalt wird es unter der A+-App auch Studien und White Papers rund um das Thema Gesch&auml;ftsreisemanagement geben; Nutzer k&ouml;nnen auf Wunsch automatisch &uuml;ber neue Inhalte informiert werden.</p>