Renault Clio TCe 90

<p> Oh, lala &ndash; nach diesem W&auml;gelchen kann man (und auch frau) sich schon mal umdrehen. Ganz so dynamisch wie sein &Auml;u&szlig;eres verspricht, ist der neue Clio in der Realit&auml;t dann aber doch nicht.</p>

Renault Clio TCe 90

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Renault Clio TCe 90

Citrusgelb mit roten Zierstreifen und blau-roten Punkten auf dem Dach? Leichtmetallräder in Weiß-Rot? Armaturenbrett in blauer Netz-Optik? Die Polster dazu passend schwarz-blau im Individualisierungs-Overkill? Es soll Menschen geben, die Stunden mit dem Konfigurator eines Neuwagens verbringen können. Der des neuen Renault Clio käme da in Frage. Zierstäbe in der Kühlermaske, Dachaufkleber oder eine individualisierte Einfassung der Lüftungsauslässe – der Franzose lässt optisch wenig aus, um sich ganz nach dem Geschmack seiner Kunden formen zu lassen. In seiner vierten Generation, die seit Ende 2012 auf den Markt ist, hat sich der Kleinwagen mächtig herausgeputzt. Aber können seine inneren Werte halten, was die hübsche Außenhaut verspricht?

Denn das Äußere verheißt nicht nur die bereits erwähnten Individualisierungsmöglichkeiten. Der Franzose gibt mit seinem bulligen Auftritt in der Frontansicht dank großen Klarglas-Scheinwerfern und LED-Tagfahrlicht, der stark modellierten Seite mit den versteckten Griffen der hinteren Türen und dem knackigen Heck mit den die Breite betonenden Rücklichtern den gutaussehenden Verführer. In der Konkurrenz der Vier-Meter-Flitzer macht er neben betulicheren Kandidaten wie VW Polo, Opel Corsa oder Ford Fiesta richtig was her.

Das modische Design setzt sich im Innenraum fort – mit der Vermutung, dass die anvisierte Zielgruppe vor allem jünger und möglicherweise weiblich ist, liegt man wohl nicht ganz falsch. Wobei das sportliche Auftreten des Franzosen nicht nur Madame, sondern auch Monsieur gefallen dürfte. Das Armaturenbrett kommt wahlweise in Rot, Blau, Braun, Grau oder Schwarz, farblich passen die Bezüge für die bequemen Sitze – alles in einem aufeinander abgestimmten Muster. Nicht immer ist das Design aber auch praktisch: Teile des Lenkrads in Klavierlack-Optik auszustatten sieht gut aus, ist aber auch ziemlich rutschig. Etwaigen Staub sieht man zwar auf dem hübsch gemusterten Armaturenbrett nicht, Fingerabdrücke auf dem Lack um das Infotainmentsystem umso mehr.

Der wirklich schöne Schein ist also nicht immer ganz zu Ende gedacht. So auch im Gepäckabteil: Zwar hat der Clio mit 300 Litern Fassungsvermögen im Kofferraum (1.146 Liter bei umgeklappten Sitzen) für einen Kleinwagen vorbildlich viel Platz, darüber hinaus ragt die Heckklappe 1,92 Meter hoch auf und minimiert so die Gefahr, sich den Kopf zu stoßen. Versucht man aber die Klappe nach dem vorgesehenen Mechanismus zu schließen, läuft man Gefahr sich die Finger(-nägel) zu brechen. Anstatt in eine Schlaufe oder Griffmöglichkeit auf der Innenseite, steckt man die Hand auf der Klappenkante in eine Öffnung und zieht nach unten. Während des Schwungs sollte man die Finger dann rechtzeitig wieder entfernen - nach ein paar Versuchen greift man lieber außen auf die Klappe und riskiert dreckige Pfoten.

Richtig gut mitgedacht haben die Franzosen hingegen in Sachen schlüsselloser Zugang. Prinzipiell natürlich keine Besonderheit. Aber was denkt die typische Clio-Fahrerin, wenn sie den wendigen Cityflitzer (mit serienmäßig geschwindigkeitsabhängiger Servolenkung) in die Parklücke (Parksensoren 350 Euro) geklemmt hat und von dannen eilt? „Habe ich eigentlich abgeschlossen?“ „Piep“ macht das Auto, sobald sie sich mitsamt der Schlüsselkarte einige Meter entfernt hat und schließt einfach von selbst ab. Kommt sie vollgepackt mit Einkaufstüten wieder, entfällt die Schlüsselsuche, ein Druck auf den Kopf im Türgriff genügt.

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Schlüssellosen Zugang (nämlich mit Karte) gewährt der Clio serienmäßig, die „Handsfree“-Funktion gibt es optional für „Dynamique“, eine Stufe höher ist sie inklusive. Doch auch in dieser mittleren Ausstattung (ab 15.000 Euro) fährt der Clio bereits gut ausgestattet vor, unter anderem mit 16-Zoll-Rädern, Lederlenkrad, Klimaanlage und Multimedia-System mit Navi. Elektrische Fensterheber, LED-Tagfahrlicht und Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer sind bereits serienmäßig an Bord. Und wer sich verführen lässt, der kann bei den „Look“-Paketen zuschlagen und den Konfigurator bemühen: 300 Euro für das Exterieur-Paket, 300 Euro für den Dachaufkleber, 100 bis 150 Euro für das Interieur-Paket – faire Preise für ein bisschen individuellen Schnickschnack.

Zurück zum äußerlich sportlichen Auftritt des Franzosen. Von dem sollte man sich nämlich nicht unbedingt verführen lassen, wenn man Wert aufs Spritsparen legt. Meint: Wer den agilen Kleinwagen dauerhaft sportlich um die Ecken jagen will, möge sich einen der potenteren Benziner holen, im Zweifel den kräftigen 1,6-Liter-Turbo (147 kW/200 PS) aus dem Clio RS. Wir fuhren das Downsizing-Aggregat, das aus 0,9 Litern beachtliche 66 kW/90 PS holt. 4,5 Liter auf 100 Kilometer sollen laut Normangabe durch die Leitungen fließen. In der Praxis ist es ein guter Liter mehr, was in Ordnung geht, ebenso wie Fahrleistungen und auch die Laufkultur trotz Dreizylindrigkeit. Nur dynamisch fahren, das mag er nicht besonders. Denn die permanent höhere Drehzahl quittiert der Mini-Motor mit Lautstärke und mächtigem Durst – und sieben Liter Durchschnittsverbrauch ist kein Wert, den man in einem Kleinwagen anstreben sollte.

Wer aber gemächlicher fährt, dessen Auto kommt auf den Boulevards sowieso viel besser zur Geltung. Und das ist doch gewollt, wenn man sich schon so viel Mühe am Konfigurator gegeben hat, oder?


Renault Clio Energy TCe 90 eco – Technische Daten:
Fünfsitziger, fünftüriger Kleinwagen; Länge: 4,06 Meter, Breite: 1,73 Meter, Höhe: 1,45 Meter, Kofferraumvolumen: 300 – 1.146 Liter
0,9-Liter-Turbobenziner, 66 kW/90 PS, maximales Drehmoment: 135 Newtonmeter ab 2.500 U/min, 0-100 km/h: 12,2 Sekunden, Vmax: 182 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,5 Liter/100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 105 Gramm CO2/km, Effizienzklasse: B, Testverbrauch: 5,7 Liter.
Preis Ausstattung „Luxe“: 17.400 Euro (Einstiegspreis Clio: 12.800 Euro)
Kurzcharakteristik:
Alternative zu: langweiligeren Kleinwagen
Passt zu: jungen Autofahrern, die Wert auf Individualität legen
Sieht gut aus: oh, lala – ja!

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Innovative Technologien für Kompaktklasse-Modell

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Kleiner Sportsfreund

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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden

<p> &bull;&nbsp; Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausf&uuml;hrung &bdquo;Collection&ldquo; erstmals ein &bdquo;Auto des Monats&ldquo; an<br /> &bull;&nbsp; Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> &nbsp;<br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengesch&auml;ft fort und macht gewerblichen Kunden k&uuml;nftig in jedem Quartal ein &bdquo;Auto des Monats&ldquo;. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders g&uuml;nstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga &bdquo;Collection&ldquo; als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate f&uuml;r Wartung und Service betr&auml;gt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Betr&auml;ge netto).<br /> &nbsp;<br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen k&ouml;nnen den Kundenanspr&uuml;chen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Dar&uuml;ber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, &uuml;ber Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgeb&uuml;hren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services f&uuml;r gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber&ldquo;, sagte Martin van Vugt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer (COO) von Kia Motors Deutschland. &bdquo;Das neue Angebot &sbquo;Auto des Monats&rsquo; ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie &ndash; und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga &sbquo;Collection&rsquo; ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.&ldquo;<br /> &nbsp;<br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> &nbsp;<br /> Das Sondermodell &bdquo;Collection&ldquo; basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausf&uuml;hrung und verf&uuml;gt zus&auml;tzlich &uuml;ber ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel get&ouml;nte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung geh&ouml;ren zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, D&auml;mmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Au&szlig;enspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, h&ouml;hen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, h&ouml;henverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gep&auml;cknetz und ein Ablagefach im unteren Gep&auml;ckraumboden.<br /> &nbsp;<br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> &nbsp;<br /> &bdquo;5 Sterne&ldquo;-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gep&auml;ckraum<br /> &nbsp;<br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde f&uuml;r sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. &bdquo;red dot award&ldquo;). Das Gep&auml;ckraumvolumen kann dank verschiebbarer R&uuml;cksitzbank und doppeltem Gep&auml;ckraumboden &auml;u&szlig;erst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die H&ouml;chstwertung &bdquo;5 Sterne&ldquo;. Zur Serienausstattung geh&ouml;ren elektronische Stabilit&auml;tskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfst&uuml;tzen vorn.<br /> &nbsp;</p>

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DIGges Ding

<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten f&uuml;r Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso gro&szlig;en (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Sp&uuml;rbar wird die Zusatzpower des DIG-S &ndash; ganz systemuntypisch &ndash; indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich h&ouml;herwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverst&auml;ndnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei T&ouml;pfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverst&auml;ndlich &ndash; alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schlie&szlig;lich kauft man eine satte Portion Prestige &ndash; wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht v&ouml;llig in Ordnung.<br /> <br /> Will hei&szlig;en: F&uuml;r einen Cityfloh unter vier L&auml;ngenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt &ndash; sogar hinten kann man gut auch etwas l&auml;nger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen &uuml;ber das Thema &quot;Platzangebot&quot; auf, und die straffen St&uuml;hle avancieren au&szlig;erdem zu angenehmen Begleitern auf gr&ouml;&szlig;eren Reisen. Dar&uuml;ber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften &ndash; was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, k&ouml;nnen geordert werden. Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt das schl&uuml;ssellose Schlie&szlig;system. Dagegen z&auml;hlen Features wie die volle Airbag-Ausr&uuml;stung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>