Ssangyong Korando
<p> Mit klarem Design und ohne fernöstliche Formspielereien will der überarbeitete Ssangyong Korando nach Tiefschlägen in der Vergangenheit alles besser machen. Ein erster Ausflug mit dem Koreaner soll zeigen, ob ihm das gelingt.</p>
Mit mehr Stilsicherheit bemüht sich der 4,41 Meter lange Ssangyong Korando jetzt um Aufmerksamkeit. Mit einem Einstandspreis von 19.990 Euro für die frontgetriebene Variante liegt der Crossover im günstigeren Bereich. Dafür erhält der Kunde zunächst einmal viel Ausstattung. Je nach Ausstattungslinie sind Klimaanlage, Tempomat, Ledersitze und ein beheiztes Lenkrad an Bord. Das Ganze ansprechend verpackt in einem Design, das ursprünglich von Giugiaro stammt. Entsprechend macht der Korando auf den ersten Blick einen sympathischen Eindruck. Vorbei die Zeiten, da sich die Koreaner von einem dubiosen Design-Experiment in das nächste stürzten, und die automobile Welt mit denkwürdigen Kreationen versorgten.
Der Korando fällt weder aus dem Rahmen, noch ist er ein Langweiler. Den Kreativen gelang bei der aktuellen Überarbeitung eine angenehme Form, die sich dem im Segment Üblichen anpasst. Dieser Eindruck setzt sich im Innenraum fort. Hochwertig wirkende Materialien, übersichtlich angeordnete Instrumente und Bedienelemente machen den Crossover zu einem problemlosen Vertreter seiner Gattung. Alles ist da, wo es hingehört, sodass die erste Ausfahrt ohne langwieriges Lesen in der Gebrauchsanleitung starten kann.
Einmal in Fahrt zeigt er sich als angenehm ruhiges Fahrzeug. Vor allem beim gelungenen neu entwickelten Zweiliter-Diesel werden die Insassen dank der überarbeiteten Motorhalterung von akustischen Belästigungen weitgehend verschont. Der 110 kW/149 PS starke Selbstzünder brummt sonor seinen Takt, und Fahrer wie Passagiere genießen die relative Ruhe. Erst jenseits der 150-km/h-Marke machen sich die Windgeräusche deutlicher bemerkbar, ohne allerdings lästig zu werden. Zum Wohlfühlambiente trägt auch das sich butterweich schaltende Sechsgang-Getriebe bei, dessen Abstimmung ein schaltfaules Fahren ermöglicht. Auf die als Option lieferbare Sechsgang-Automatik kann man folglich verzichten. Die entspannte Fahrweise belohnt der Korando an der Tankstelle, wenngleich der Normverbrauch von 5,8 Litern (CO2 147 g/km) im Alltag nicht ganz erreichbar sein dürfte.
Beim Fahrwerk wählten die Koreaner eine betont komfortable Note, die aus dem Korando zwar keine Sänfte macht, aber gleichzeitig auch unterstreicht, dass es sich hier weniger um einen Gefährten fürs Gelände sondern vielmehr für den Boulevard handelt. Der Allradantrieb ist so ausgelegt, dass die Elektronik stets die optimale Kraftverteilung sucht. Im Normalfall rollt der Korando deshalb frontgetrieben über die Straße und schaltet erst bei Bedarf die Hinterräder hinzu. Allerdings könnten die Sitze vor allem bei schnell gefahrenen Kurven ein wenig mehr Seitenhalt besitzen. Ansonsten verschont der Korando seine Insassen vor Unebenheiten im Asphalt.
Im Rückblick auf andere Ssangyong-Modelle ist der Korando ein gewaltiger Fortschritt. Sauber verarbeitet, mit einem großzügig dimensionierten Innen- und Gepäckraum (486 bis 1312 Liter) ausgerüstet, hat der jüngste Spross der Marke alle Chancen, sich einen Platz in der Nische des Segment zu sichern. Denn trotz seiner guten Eigenschaften und dem passenden Preis-Leistungs-Verhältnis wird der Koreaner ein Außenseiter bleiben.

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Ssangyong Korando - Technische Daten
Viertüriger kompakter SUV, Länge: 4,41 Meter, Breite: 1,8 Meter, Höhe: 1,67 Meter, Radstand: 2,65 Meter.
2,0-l-Vierzylinder-Diesel, 110 kW/149 PS, maximales Drehmoment: 360 Nm bei 1.500 bis 2 .000 U/min., Vmax: 180 km/h,0-100 km/h in 10,9 s, Durchschnittsverbrauch: 5,8 l/100 km, CO2-Ausstoß: 147 g/km., Preis: ab 22.490 Euro
2,0-l-Vierzylinder-Diesel, 129 kW/175 PS, maximales Drehmoment: 360 Nm bei 2.000 bis 3.000 U/min., Vmax: 179 km/h, 0-100 km/h in10,8 s, Durchschnittsverbrauch: 6,0 L/100 km (8,9 als Allradler), CO2-Ausstoß: 157 g/km, Preis: ab 22.990 Euro
2,0-l-Vierzylinder-Benziner, 110 kW/149 PS, maximales Drehmoment: 197 Nm bei 4.000 U/min., Vmax: 163 km/h, 0-100 km/h: 12,2 s, Durchschnittsverbrauch: 7,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 175 g/km, Preis: ab 19.990 Euro
Ssangyong Korando – Kurzcharakteristik:
Alternative zu: Hyundai ix35, VW Tiguan, Chevrolet Captiva, Toyota RAV4, Skoda Yeti
Sieht gut aus: im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger
Wann kommt er: Ende des Jahres
Passt zu: Zeitgenossen, die keinen Wert auf Marken-Prestige legen
Was noch kommt: ein SUV im B-Segment im Jahr 2015

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Neues Portal von InNuce Solutions
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Fahrverbot: beharrlicher Pflichtverstoß trotz Unterschreitung der "Fahrverbotsschwelle"
<p> </p> <p> Von einem wegen Unterschreitung des Mindestabstandes von einem vorausfahrenden Fahrzeug nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BKatV verwirkten Regelfahrverbot im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. StVG darf nicht allein mit der Begründung abgesehen werden, dass der die Fahrverbotsanordnung indizierende untere Tabellengrenzwert (sog. „Fahrverbotsschwelle“) nur knapp unterschritten wurde. Der für die Annahme eines beharrlichen Pflichtenverstoßes nach § 25 Abs.1 Satz 1 2.Alt. StVG i.V.m. § 4 Abs. 2 Satz 2 BKatV notwendige innere Zusammenhang ist bei einem Zusammentreffen von Geschwindigkeits- mit Abstands- oder Rotlichtverstößen regelmäßig anzunehmen.</p> <p> <em>OLG Bamberg, Beschluss vom 28.12.2011, Az. 3 Ss OWi 1616/11</em></p>
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Zum Absehen von der Verhängung des Regelfahrverbotes
<p> Berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge eines angeordneten Fahrverbotes rechtfertigen nicht das Absehen von der Verhängung eines Regelfahrverbotes, sondern nur Härten ganz außergewöhnlicher Art wie z.B. der drohende Verlust des Arbeitsplatzes oder einer sonstigen wirtschaftlichen Existenzgrundlage. Die Entscheidung über das Absehen vom Regelfahrverbot ist dabei eingehend zu begründen und mit ausreichenden Tatsachen zu belegen; eine unkritische Übernahme der Einlassung des Betroffenen ist insoweit nicht ausreichend. Ob gravierende berufliche Nachteile ausnahmsweise ein Absehen vom Fahrverbot rechtfertigen können, bedarf dabei der positiven Feststellung und Darlegung der entsprechenden Tatsachen in den Urteilsgründen. Grundsätzlich hat jeder Betroffene berufliche und wirtschaftliche Schwierigkeiten als Folge des Fahrverbots durch Maßnahmen wie z.B. die teilweise Inanspruchnahme von Urlaub, die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen, die Heranziehung eines Angestellten als Fahrer, die Beschäftigung eines Aushilfsfahrers oder durch eine Kombination dieser Maßnahmen auszugleichen. Für hierdurch auftretende finanzielle Belastungen muss notfalls ein Kredit aufgenommen werden. Belastungen durch einen solchen Kredit, der in kleineren und für den Betroffenen tragbaren Raten abgetragen werden kann und der sich - jedenfalls bei einem einmonatigen Fahrverbot im Hinblick auf dessen verhältnismäßig kurze Dauer - in überschaubaren Grenzen bewegt, sind grundsätzlich hinzunehmen. Insbesondere eine Kombination von Maßnahmen der vorgenannten Art ist, wenn der Betroffene über ein geregeltes Einkommen verfügt, als zumutbar anzusehen.</p> <p> Dass dem Betroffenen insbesondere bei einer Kombination möglicher Ausgleichsmaßnahmen ein Ausgleich der Härten nicht möglich oder zumutbar wäre, geht aus dem Urteil in keiner Weise hervor. Als Ausgleichsmaßnahmen kommen namentlich die Inanspruchnahme von Urlaub für einen Teil der Fahrverbotsdauer - da dem Betroffenen hier eine Abgabefrist von vier Monaten nach § 25 Abs. 2a Satz 1 StVG zu gewähren sein dürfte, kann er dies nach den Feststellungen des Amtsgerichts in Absprache mit seinem Arbeitgeber organisieren - sowie für die Restdauer des Fahrverbotes z.B. der Einsatz eines Familienangehörigen als Fahrer oder gegebenenfalls auch die Beschäftigung eines Aushilfsfahrers in Betracht. Dass dies dem Betroffenen angesichts seiner finanziellen Verhältnisse nicht möglich sein soll - die Generalstaatsanwaltschaft weist zutreffend darauf hin, dass der Betroffene sich eine nicht ganz preiswerte Flugreise leisten kann -, ist nicht ersichtlich. Nötigenfalls muss er sich die hierfür erforderlichen Mittel durch eine Kreditaufnahme beschaffen.</p> <p> <em>OLG Hamm, Beschluss vom 28.12.2011, Az. III-3 RBs 337/11, 3 RBs 337/11</em></p> <p> <strong>Die Entscheidung kann kostenlos über die Entscheidungsdatenbank des Landes Nordrhein-Westfalen abgerufen werden: </strong></p> <p> <u><a href="http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php"><strong>http://www.justiz.nrw.de/Bibliothek/nrwe2/index.php</strong></a></u></p>
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Kia Venga: Günstiges Leasing-Angebot für Gewerbekunden
<p> • Kia Fleet Services bietet mit dem Kompakt-MPV in der Sonderausführung „Collection“ erstmals ein „Auto des Monats“ an<br /> • Leasingfaktor: 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km pro Jahr<br /> <br /> Kia Motors Deutschland setzt seine offensive Strategie im Flottengeschäft fort und macht gewerblichen Kunden künftig in jedem Quartal ein „Auto des Monats“. Zum Auftakt bietet die Marke den Kompakt-MPV Kia Venga zu besonders günstigen Bedingungen an: Ab sofort bis zum 30. September kann das umfassend ausgestattete Sondermodell Kia Venga „Collection“ als Benziner oder Diesel zu einem Leasingfaktor von 1 Prozent bei 48 Monaten Laufzeit und 20.000 km Laufleistung pro Jahr bestellt werden (Angebot gilt solange der Vorrat reicht). Das entspricht beim Venga 1.6 CVVT einer monatlichen Finanzrate von 159,71 Euro und beim Venga 1.6 CRDi von 174,62 Euro. Die Monatsrate für Wartung und Service beträgt bei dieser Kombination von Laufzeit und Laufleistung 33 Euro (alle Beträge netto).<br /> <br /> Die Kia Fleet Services kooperieren bei dem Angebot mit der Hannover Leasing Automotive. Die Konditionen können den Kundenansprüchen angepasst werden: durch Laufzeiten von 36 oder 48 Monaten und Laufleistungen von 15.000, 20.000 oder 25.000 Kilometer. Darüber hinaus lassen sich neben der Wartung viele weitere Service-Leistungen nach Bedarf dazu buchen, vom Reifenservice, über Kfz-Steuer, Versicherung und Rundfunkgebühren bis hin zum Schadensmanagement.<br /> <br /> „Kia Motors Deutschland hat die Vertriebsorganisation und Services für gewerbliche Kunden systematisch ausgebaut und ist in diesem Markt inzwischen ein ernstzunehmender Wettbewerber“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Das neue Angebot ‚Auto des Monats’ ist ein weiterer Baustein in unserer Gewerbekundenstrategie – und der reichhaltig ausgestattete Kia Venga ‚Collection’ ist zu diesen Konditionen eine hochinteressante Alternative in seinem Segment.“<br /> <br /> Klimaautomatik, Sitzheizung, Panoramadach, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen<br /> <br /> Das Sondermodell „Collection“ basiert auf der gehobenen SPIRIT-Ausführung und verfügt zusätzlich über ein Panoramaglasdach (vorn mit ausstellbarem elektrischem Schiebedach), 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, dunkel getönte Scheiben im Fond (Privacy Glass) und eine Metalliclackierung. Zur Ausstattung gehören zudem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Audiosystem (mit sechs Lautsprechern, USB-, AUX- und iPod-Anschluss sowie Radiofernbedienung am Lenkrad), Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Bordcomputer, Nebelscheinwerfer, Dämmerungssensor, Parksensoren hinten, elektrisch einstellbare, beheizbare und anklappbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn und hinten, höhen- und tiefenverstellbares Lederlenkrad, Lederschaltknauf, höhenverstellbarer Fahrersitz, klimatisiertes Handschuhfach sowie ein Gepäcknetz und ein Ablagefach im unteren Gepäckraumboden.<br /> <br /> Der Venga 1.6 CVVT leistet 125 PS und verbraucht durchschnittlich 6,7 Liter pro 100 Kilometer (CO2-Emission: 155 g/km). Bei der 127 PS starken Dieselversion Venga 1.6 CRDi liegt der kombinierte Verbrauch bei 4,9 Liter auf 100 Kilometer (CO2-Emission: 129 g/km).<br /> <br /> „5 Sterne“-Sicherheit und bis zu 1486 Liter Gepäckraum<br /> <br /> Der 4,07 Meter lange und 1,60 Meter hohe Kompakt-MPV wurde für sein neuartiges Gestaltungskonzept mit weltweit renommierten Design-Preisen ausgezeichnet (u.a. „red dot award“). Das Gepäckraumvolumen kann dank verschiebbarer Rücksitzbank und doppeltem Gepäckraumboden äußerst flexibel erweitert werden (314 bis 1486 Liter). Im Sicherheitstest Euro NCAP erhielt der Kia Venga die Höchstwertung „5 Sterne“. Zur Serienausstattung gehören elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Bremsassistent (BAS), Berganfahrhilfe (HAC), sechs Airbags und aktive Kopfstützen vorn.<br /> </p>
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DIGges Ding
<p> <img alt="" src="https://www.flotte.de/files/UserFiles/micra.jpg" style="width: 250px; height: 167px;" /></p> <p> Neuigkeiten für Micra-Kunden: Es gibt Nachschlag in Form von 18 Zusatz-Pferdchen, die dem analog zur Basisversion ebenso großen (1,2 Liter) Dreizylinder per Kompressor eingehaucht werden. Spürbar wird die Zusatzpower des DIG-S – ganz systemuntypisch – indes erst im oberen Drehzahlbereich.<br /> <br /> Der Micra geht unter die Kompressor-Vertreter. Eine Auszeichnung, welche in der Regel deutlich höherwertigen Fahrzeugen zuteil wird. Damit keine Missverständnisse entstehen: Ein Hubraum- und Leistungsmonster wird der japanische Kleinwagen dadurch nicht. Es bleibt bei kleinem Volumen und drei Töpfen, gibt aber einen Haufen Technik mit auf den Weg. Direkteinspritzung beispielsweise ist selbstverständlich – alles im Sinne des Verbrauchs, der gemittelt bei immerhin 4,1 Litern liegen soll, ein anspruchsvolles Ziel. Doch wie funktioniert das? Klar, man kann den Eintonner locker niedertourig fahren, aber dann sind keine Fahrleistungswunder zu erwarten. Macht gar nichts, schließlich kauft man eine satte Portion Prestige – wer kann schon behaupten, einen Kompressor sein Eigen zu nennen? Und der Rest geht völlig in Ordnung.<br /> <br /> Will heißen: Für einen Cityfloh unter vier Längenmetern bietet der Asiate erstaunlich viel Raum, was ihn zur erwachsenen Alternative stempelt – sogar hinten kann man gut auch etwas länger aushalten. Vorn kommen erst gar keine Diskussionen über das Thema "Platzangebot" auf, und die straffen Stühle avancieren außerdem zu angenehmen Begleitern auf größeren Reisen. Darüber hinaus erfreut der Fronttriebler durch sanfte Federungseigenschaften – was will man mehr? Auch Technik-Fans kommen auf ihre Kosten, eine Vielzahl an Sonderausstattungen, auf die selbst manche Businessklasse-Kunden verzichten, können geordert werden. Dazu gehört nicht zuletzt das schlüssellose Schließsystem. Dagegen zählen Features wie die volle Airbag-Ausrüstung und Klimaautomatik selbst hier inzwischen zum absoluten Standard.</p>

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