Bei der Einweihung der neuen PV-Anlage im Rahmen eines Presseevents informierte Mazda über seine Nachhaltigkeitsstrategie auf globaler und lokaler Ebene. Auch Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath nahm an der Veranstaltung teil und sagte im Anschluss: „Ich freue mich sehr, dass ein globales Unternehmen wie Mazda das Thema Nachhaltigkeit auch lokal in den Fokus seiner Arbeit stellt und mit der Inbetriebnahme der bislang größten Photovoltaikanlage in Leverkusen eine Vorbildfunktion einnimmt. Wenn die in Leverkusen ansässigen Unternehmen gemeinsam mit der Kommune an einem Strang ziehen, kann zusammen viel für den Klimaschutz erreicht werden“.

Der Autonomiegrad - also der Anteil des von Mazda selbst genutzten Stroms aus der PV-Anlage – liegt bei 50 Prozent oder 500.000 kWh im Jahr. Überschüssiger Solarstrom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Durch die geplante Installation eines Batteriespeichers soll der Autonomiegrad künftig noch weiter steigen. Mazda plant hierbei den Einsatz von Fahrzeugbatterien aus Vorserien-Elektro- und PHEV-Fahrzeugen, die nicht verkauft werden dürfen.

Darüber hinaus hat Mazda ein umfassendes Energieeinsparungskonzept implementiert, das in der letzten Heizperiode (September 2022 bis April 2023) zu einer Reduzierung des Erdgasverbrauchs von 29 Prozent und des Stromverbrauchs von 5,5 Prozent - bei einem um 50 Prozent gestiegenem Verbrauch an Ladestrom - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geführt hat. Der Papierverbrauch wurde zudem um rund 40 Prozent reduziert.

„Wir sind sehr stolz, dass wir am Standort Leverkusen mit der neuen Photovoltaik-Anlage nun einen großen Anteil unseres verbrauchten Stroms aus der Sonne produzieren können und damit einen wichtigen Beitrag in Richtung CO2-Neutralität in der Stromproduktion leisten. Denn nur mit Strom aus erneuerbaren Quellen können wir die Energiewende vollziehen und auch der elektrische Antrieb kann nur so sein volles Klimaschutzpotenzial entfalten. Das Investitionsvolumen der Anlage von über einer Millionen Euro zeigt, dass wir bei Mazda das Thema Nachhaltigkeit sehr ernst nehmen und auch unsere Mitarbeitenden zeigen sich hoch motiviert, Nachhaltigkeit im Unternehmen zu leben“, so Bernhard Kaplan, Geschäftsführer von Mazda Motors Deutschland.

Mazda bietet für seine Mitarbeitenden in Leverkusen unter anderem attraktive Leasingkonditionen für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb. Durch ein besonders günstiges Leasingprogramm können sowohl der vollelektrische Mazda MX-30 EV (WLTP-Stromverbrauch 17,9 kWh/100 km, WLTP CO2-Emissionen 0 g/km) als auch der Mazda CX-60 Plug-in-Hybrid (WLTP-Kraftstoffverbrauch 1,5 l/100 km; WLTP CO2-Emissionen 33 g/km) von den Mitarbeitenden günstig geleast werden. Neben den attraktiven Leasingkonditionen sorgt auch die kostenlose Lademöglichkeit an den 194 AC-Ladepunkten auf dem Firmengelände für eine hohe Akzeptanz. Mittlerweile fahren so bereits mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Mazda Firmen- und Leasingfahrzeuge elektrisch. Durch die hohe Leistung der PV-Anlage ist bei optimalen Bedingungen CO2-neutrales Laden möglich, da die Ladepunkte auch dann vollständig mit eigenem Solarstrom gespeist werden.

Die Kantine am Mazda Standort Leverkusen trägt ebenfalls zur Nachhaltigkeit bei. Dort setzt man auf regionale Lebensmittel und Nachhaltigkeit in vielerlei Hinsicht: Fleisch stammt ausschließlich von Tieren aus artgerechter Haltung, es wird täglich mindestens ein vegetarisches oder veganes Gericht angeboten. Obst und Gemüse wird trotz optischer Mängel genutzt, um Verschwendung zu vermeiden. Zudem erfolgt der Einkauf durch regionale Lieferanten mit Fokus auf saisonale Produkte. Die Speisen können darüber hinaus in nachhaltigen Mehrwegschalen mitgenommen werden. Die Vermeidung von Überproduktion und Lebensmittelverschwendung sind ebenfalls wichtige Bestandteile des Kantinenkonzepts.

Hinzu kommt die Betonung des Themas Nachhaltigkeit auch in der internen Kommunikation. Mit einem regelmäßig erscheinenden Nachhaltigkeits-Newsletter informiert Mazda über aktuelle Themen und Maßnahmen rund um die Nachhaltigkeitsaktivitäten am Standort Leverkusen. Gleichzeitig ermutigt Mazda seine Mitarbeitenden dazu, eigene Ideen zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Förderung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen einzubringen.

Mazda setzt damit lokal seinen Kurs in Richtung einer klimaneutralen Zukunft fort. Auch auf globaler Ebene verfolgt das japanische Unternehmen ehrgeizige Ziele zur Reduzierung seiner CO2-Emissionen und strebt mit einem umfassenden Ansatz vollständige Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 an. Dies beinhaltet die Reduzierung der CO2-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette sowie in den Fabriken weltweit bereits bis 2035. Um dies zu erreichen, konzentriert sich Mazda in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern auf drei Bereiche: Energieeinsparung, Umstellung auf erneuerbare Energien in der Produktion sowie die Einführung von CO2-neutralen Kraftstoffen für den internen Transportbedarf in seinen Werken.

Neben der Produktion und Logistik spielen natürlich die Fahrzeuge eine entscheidende Rolle auf dem Weg in die Klimaneutralität. Dabei verfolgt das Unternehmen aus Hiroshima konsequent seinen Multi-Solution-Ansatz. Dieser setzt zum einen auf eine zunehmende Elektrifizierung der Antriebe, zum anderen auf weitere Effizienzsteigerung von Verbrennungsmotoren, die elektrisch unterstützt werden. Hier hat Mazda mit seinen e-Skyactiv Motoren bereits neue Maßstäbe definiert. Ziel ist es, bis 2030 alle Mazda Modelle teil- oder vollelektrifiziert anzubieten.

Zusätzlich zu Elektrofahrzeugen und hocheffizienten, elektrifizierten Verbrennungsmotoren setzt Mazda auch auf die Entwicklung klimaneutraler Kraftstoffe, sogenannter e-Fuels, um Fahrzeuge zukünftig klimaneutral anzutreiben. 2021 trat Mazda als erster Automobilhersteller der e-Fuel Alliance bei. Die Allianz bringt Organisationen und interessierte Parteien zusammen, die CO₂-neutrale synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff als zuverlässigen und wirksamen Beitrag zur Emissionsminderung im Verkehrswesen fördern.