Dabei stehen vor allem Flexibilität und offene Kommunikation im Fokus. Es gibt kaum feste Sitzplätze, stattdessen sorgt eine weitgehend offene Bürolandschaft für einen lockeren Austausch untereinander. „Wir haben die Chance unseres Umzugs nach Wesseling genutzt, um für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein digitales, flexibles und mobiles Arbeiten zu ermöglichen“ so Vincent Ricoux, Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH. „Unser ‚New Work‘-Prinzip fördert den kreativen Austausch, wobei das konzentrierte und ungestörte Einzelarbeiten in ruhigen Bereichen weiterhin möglich ist.“

Neben offenen oder halboffenen Kommunikationsorten, die beispielsweise für gemeinsame Projektarbeiten genutzt werden können, befinden sich im neuen Gebäude in Wesseling auch sogenannte „Silent Areas“. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Arbeitsorten soll den rund 190 Mitarbeitern neue Perspektiven eröffnen, stimulierend wirken und die Zufriedenheit steigern. Meetingräume oder sogenannte „Flexdesks“ können sich die Mitarbeiter flexibel nach ihren Wünschen vorab reservieren. Dazu gibt es „Hotdesks“ als spontan nutzbare Arbeitsplätze, die für Mitarbeiter und Besucher frei verfügbar sind.

Das neue Arbeitsmodell hat Nissan gemeinsam mit seinem Partner Projekt Rheinland erarbeitet und umgesetzt. Die Spezialisten für zukunftsorientierte Immobilienplanung und Arbeitswelten begleiten Firmen vom ersten Gedanken an eine räumliche Veränderung bis zur Realisierung. Die kreative Umsetzung des Konzepts übernahm das Innenarchitekturbüro Stanke Interior aus Euskirchen. Bei der Vermittlung zwischen Immobilienvermieter sowie Investor und Nissan war die Larbig & Mortag Immobilien GmbH beratend tätig.

Im Zuge der strategischen Allianz mit Renault hatte Nissan Deutschland seinen Sitz zuletzt auf dem Brühler Gelände der Deutschlandzentrale des französischen Automobilherstellers. Dorthin zog Nissan im Jahr 2001; zuvor war das Unternehmen seit 1978 an verschiedenen Standorten in Neuss ansässig.