Flottenmanager von Mobilitätsdienstleistern wie Carsharing-Betreibern, Autovermietern oder Abo-Anbietern wollen den Flottenbetrieb automatisieren und Flotten mit Software-Tools verwalten, um effizienter und rentabler zu werden. Für solche softwaredefinierten Flotten benötigen sie einen zuverlässigen Zugang zu den Daten aller Fahrzeuge der verschiedenen Marken und Modelle ihrer Flotte. Die meisten Fahrzeughersteller (OEMs) haben den Bedarf erkannt und stellen die Daten über werkseitig eingebaute Telematiksysteme und spezifische OEM APIs bereit. Flottenbetreiber müssen dann die unterschiedlichen OEM APIs der Fahrzeugtypen und -marken einbinden und pflegen. OEM-Integrations und INVERS OneAPI vereinfachen diesen Prozess, indem sie verschiedene OEM APIs anbinden und deren Daten harmonisieren und normalisieren, so dass die Entwickler mit den Daten arbeiten können, ohne sich um unterschiedliche Formate kümmern zu müssen. Die Lösung lässt sich derzeit mit den APIs von Mercedes Benz, BMW, Mini, Chrysler, Peugeot, Citroen, DS, Vauxhall, Opel, Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Ford sowie mit Moped-, Kick-Scooter- und E-Bike-Marken wie Segway, NIU und Okai verbinden. Sie bietet Datenpunkte wie Kilometerzähler, Standortinformationen und Kraftstoff- oder Batteriestand aus verschiedenen Quellen und stellt sie über eine einzige Schnittstelle, die INVERS OneAPI, bereit. So können Entwickler der Betreiber die Daten einfach in Software für Fahrzeug-Sharing oder andere Flottenmanagement-Anwendungen einbinden.

"Unser Ziel ist, jedes Fahrzeug teilbar zu machen. Wir glauben, dass softwaredefinierte Flotten und Flottenautomatisierung den Anbietern von Mobilitätsdiensten ermöglichen, geteilte Flotten profitabler, effizienter und mit dem besten Nutzererlebnis zu betreiben", sagt Alexander Kirn, CEO von Invers. "Da Entwicklerressourcen rar sind und die Zeit bis zur Markteinführung entscheidend ist, können Betreiber mit unserer Lösung jedes Fahrzeug schnell und flexibel in ihre Flotte integrieren: mit nachgerüsteter, auf Sharing ausgerichteter Hardware wie CloudBoxx und jetzt auch mit werkseitig eingebauten Lösungen über OEM Integrations. Unseren bewährten Hardware- und Software-Lösungen für Fahrzeug-Sharing um einen softwarebasierten, API-zentrierten Ansatz zu erweitern ist ein logischer Schritt auf unserem Weg zu einer umfassenden Vehicle-as-a-Service-Plattform und einem Datenstandard für softwaredefinierte Flotten."

Das neue Produkt baut auf den Erfahrungen auf, die das Team von Invers im Projekt "Shared Mobility API Aggregator" (SMAA) gesammelt hat, das von 2017 bis 2020 lief und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND gefördert wurde. Die Spezifikation einer generischen und fahrzeugunabhängigen REST-API auf Basis der Anforderungen von Shared-Mobility-Betreibern soll die verschiedenen Kommunikationsschnittstellen der Fahrzeugtelematik abstrahieren und damit den Betreibern von Shared-Mobility-Angeboten eine flexiblere Fahrzeugauswahl ermöglichen.