Mit der Beteiligung baut Porsche sein Engagement in Unternehmen außerhalb des Kerngeschäfts aus und unterstreicht seine Ambitionen im Bereich Nachhaltigkeit: „Das Thema Smart City ist ein spannendes Betätigungsfeld für Porsche. Uns geht es hierbei vor allem um die vernetzte, effiziente und nachhaltige Stadt“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG. „Wir bei Porsche stellen uns die Frage: Wie können wir die Lebensqualität in urbanen Räumen weiter erhöhen? Und das nicht nur auf vier Rädern, sondern auch mit weitergehenden Premium-Angeboten. Insofern passt 1KOMMA5° perfekt in unsere Investitionsstrategie.“„Unser Ziel ist es, unsere Angebote zur nachhaltigen Mobilität weiter auszubauen. Hierbei gehen wir neue Wege und adressieren für unsere Kundinnen und Kunden bewusst die gesamte Wertschöpfungskette: Von der nachhaltigen Erzeugung und Speicherung von Energie über intelligente Vernetzung bis hin zur CO₂-neutralen Nutzung“, sagt Patrick Huke, Head of Porsche Ventures Europe & Israel.„Wir wollen in den nächsten zwei Jahren über 100 Millionen Euro in Zukäufe investieren und so zum One Stop Shop für klimaneutrale Gebäude-Technologie werden“, sagt Philipp Schröder, Mitgründer und CEO von 1KOMMA5°. Im Jahr 2022 wird das Start-up in deutschen Städten Flagship Stores eröffnen, um einem breiten Publikum die Themen "CO₂-neutrales Zuhause" und "CO₂-neutrales Firmengebäude" näherzubringen. Die ersten Showrooms nach Vorbild von Apple sind an der Hamburger Binnenalster und in Lingen an der Ems geplant. Der Firmenname ist Programm: Mit seinem Geschäftsmodell will das Unternehmen einen relevanten Teil dazu beitragen, das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen – also den globalen Temperaturanstieg auf 1,5°C zu begrenzen. Schröder: „Der Kerngedanke von 1KOMMA5° ist es, dass jeder Mensch – auch ohne die Politik – sein Zuhause CO₂-neutral machen und dabei sogar Geld sparen kann. Wir wollen mit der Unterstützung von Porsche das Rückgrat der dezentralen und erneuerbaren Energiewende werden.“