Japan setzt bereits seit einiger Zeit bei der Energie- und Mobilitätswende verstärkt auf Wasserstoff. Aber ist Wasserstoffmobilität auch in Deutschland alltagstauglich? Diese Frage beschäftigte auch den Botschafter von Japan, S.E. Takeshi Yagi. Aus diesem Grund testete die japanische Botschaft den Toyota Mirai für zwei Wochen in ihrem Fuhrpark.

„Japan ist auf dem Weg zur Hydrogen Society. Ich freue mich daher sehr, hier in Deutschland die Technologie testen und mich von der Alltagstauglichkeit überzeugen zu können. Berlin mit seinen fünf Wasserstofftankstellen bietet eine hervorragende Basis für den Einsatz dieser Technologie. Deutschland und Japan sollten auf diesem Gebiet die Kooperation weiter intensivieren“, so der japanische Botschafter Takeshi Yagi.

Das Vorantreiben der Brennstoffzellentechnik ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms Toyota Environmental Challenge 2050. Darin hat der japanische Automobilhersteller eine Reihe langfristiger Ziele zur Verringerung der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge und seiner Werke festgeschrieben. Der Toyota Mirai, dessen Modellbezeichnung vom japanischen Wort für Zukunft abgeleitet wurde, kam im Jahr 2014 in den Handel und es wurden seitdem weltweit mehr als 10.000 Fahrzeuge an Toyota Kunden übergeben. Mit der Inbetriebnahme einer neuen Fertigungsstätte von Brennstoffzellen-Stacks und Wasserstofftanks lässt sich die jährliche Produktionskapazität auf bis zu 30.000 Einheiten pro Jahr verzehnfachen und die wachsende Nachfrage von der wegweisenden Wasserstoffmobilität gerecht werden.