„Inzwischen gibt es Händler, die sich auf Elektroautos spezialisiert haben“, wie die Experten des Fachbereichs Elektromobilität beim TÜV Süd festgestellt haben. „Gerade bei Modellwechseln gibt es hier oft gute Konditionen – die Entwicklung ist derzeit sehr dynamisch.“

Die Händler selbst sind gut beraten, ebenfalls mit professionellen Dienstleistern zusammenzuarbeiten. „Die Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität sind auch für uns als Remarketing-Dienstleister von erheblicher Bedeutung. Der Handel mit gebrauchten Elektrofahrzeugen ist eine spannende Herausforderung mit enormen Marktchancen.“ sagt Andreas Bank, Head of Sales Supply bei BCA Deutschland, Europas größtem Marktplatz für den gewerblichen Handel mit gebrauchten Fahrzeugen. BCA hat den Aufwärtstrend im Markt frühzeitig erkannt und bietet bereits jetzt regelmäßig – alle vierzehn Tage freitags – Auktionen für Elektrofahrzeuge an. Und das gleich in mehreren europäischen Ländern.

Die wichtigste und teuerste Komponente im Elektroauto ist der Akku. Sein Zustand steht beim Kauf gebrauchter Elektrofahrzeuge ganz oben auf der Checkliste. Markenhändler und kompetente Vermarkter können in der Regel einen Zustandsbericht der Batterie im Fahrzeug generieren. Hier bieten professionelle Vermarkter einen echten Mehrwert. Die Werte geben erste wichtige Hinweise für Interessenten.

Die Laufleistung spielt beim gebrauchten Elektrofahrzeug zumindest im Bereich des Antriebsstrangs eine untergeordnete Rolle. Eine Million Kilometer oder mehr sind kein Problem. Und das komplett wartungsfrei und ohne nennenswerten Verschleiß. Andere Komponenten wie bspw. Stoßdämpfer unterliegen jedoch ähnlichen Belastungen wie bei einem Verbrenner-Motor, weshalb die Laufleistung auch bei Elektrofahrzeugen eine Rolle spielt.

Auch die Bremsen halten beim Stromer in der Regel ebenfalls länger, dafür sorgt die sogenannte Rekuperation. Komponenten wie Ladekabel oder die Ladebuchse sollten Kaufinteressenten dagegen genauer unter die Lupe nehmen. Allgemein bietet sich beim Elektrokauf eine Überprüfung beim markenspezifischen Händler an. Oder eben bei einem professionellen Dienstleister für den Handel.