SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Die Gastgeber Henning Schick, European Sales Director bei ARI Fleet Germany, und Marc Burgstahler, Leiter Produktmanagement E-Mobilität bei der EnBW
Richard Gandlau, Geschäftsführer der Wollnik Gandlau Systems GmbH, und Peter Siegert, Manager E-Mobility bei der EnBW
Henning Schick, European Sales Director bei ARI Fleet Germany
Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Fuhrparkmanagement e. V.
Peter Siegert, Manager E-Mobility bei der EnBW

Lösungen für die Elektromobilität

0 2019-11-11 1927

Alles für die Elektromobilität, so könnte das Motto des ersten E-Mobility Solutions Days der ARI Fleet Germany GmbH und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG lauten. In den Räumen der EnBW in Stuttgart boten beide Unternehmen den zahlreich angereisten Teilnehmern einen detaillierten Überblick, wie sich Elektromobilität in Fuhrparks integrieren lässt. Auch Flottenmanagement war mit vor Ort.

Elektromobilität ist in aller Munde, davon sollte man nicht zuletzt nach der diesjährigen IAA in Frankfurt am Main überzeugt sein. Doch während diese Art von Messen vor allem das Angebot an Elektrofahrzeugen im Fokus haben, drehte sich der erste E-Mobility Solutions Day in Stuttgart schwerpunktmäßig um die Frage: Wie lässt sich Elektromobilität in die bisherigen Fuhrparkstrukturen einbetten? Der Thementag lieferte Flotten in diesem Themenumfeld den nötigen Input, wie die Gastgeber Henning Schick, European Sales Director bei ARI Fleet Germany, und Marc Burgstahler, Leiter Produktmanagement E-Mobilität bei der EnBW, in der Begrüßung hervorhoben. 

Richard Gandlau, Geschäftsführer der Wollnik & Gandlau Systems GmbH, startete das Themenprogramm mit dem Impulsvortrag „E-Mobilität für alle? Shareconomy macht’s möglich.“ Doch was ist Shareconomy? Unter dem Begriff versteht man ein sozio-ökonomisches System, welches auf dem Teilen von materiellen Ressourcen und menschlicher Arbeitskraft basiert. Beispiele hierfür sind den meisten Flottenverantwortlichen bereits über verschiedene Plattformen geläufig ­– UBER, car2go oder airbnb. Aber auch im Bereich der Unternehmensmobilität ist Shareconomy kein Fremdwort: Mit Poolfahrzeugen, Fahrgemeinschaften und Bike- sowie Carsharing wird das Prinzip dieses Systems heute bereits gelebt. Doch welchen Nutzen hat die Shareconomy im Fuhrpark? Richard Gandlau führte hierzu vier große Vorteile an: Nutzen von Synergieeffekten gemischter Fuhrparks, flexibler Fahrzeugzugang für mehr Mitarbeiter, Erhöhung der Fahrzeugauslastung und Kostenersparnisse. Genau diese Vorteile sind es, die auch der E-Mobilität im Fuhrpark zu einem Durchbruch verhelfen sollen. Als Enabler soll dabei die Digitalisierung dienen: Denn intelligente Systeme schaffen bei Nutzern Vertrauen, bauen als Touchpoints Vorurteile gegenüber der E-Mobilität ab, sind in der Lage viele Facetten der Unternehmensmobilität zu optimieren und führen dabei alle relevanten Daten sowie Informationen zusammen.

Neue Ansätze im Fuhrpark sind aber nicht nur beim Thema Management gefragt: Vielmehr birgt eine Integration von neuen Mobilitätsformen auch die Gelegenheit, sich einmal Gedanken um die bisherigen Finanzierungsformen zu machen. Im Bereich der Elektromobilität sind die Entwicklungen rasant und damit kommen eine Vielzahl von Fragen auf, wie Henning Schick in seinem Vortrag erläuterte: Wie entwickeln sich die Batteriekapazitäten und damit die Reichweite der Elektrofahrzeuge? Oder, wie werden Marktwerte zukünftig prognostiziert? Dies sind nur zwei Beispielfragen denen man sich bei der Wahl der passenden Finanzierungslösung stellen sollte. ARI Fleet liefert mit FlexLease eine Lösung für diese Fragen: Flexibilität bei der Finanzierung. Anders als in Deutschland handelt es sich in den USA in 95 Prozent der Fälle um flexible Vollamortisations-Finanzierungsverträge. Diese haben gleich mehrere Vorteile gegenüber den hierzulande vorherrschenden Leasingformen: Die Laufzeit kann vorzeitig beendet werden − ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer, wodurch ihm auch der Remarketing-Erlös in vollem Umfang zukommt. Gleichzeitig werden Anpassungen von Leasingvertragsleistungen ein Ende gesetzt. Dies bietet dem FlexLease-Kunden Möglichkeit, Erfahrungen mit der Elektromobilität zu sammeln, ohne sich langfristig an eine Lösung zu binden.

Nach einer Pause, um sich am Buffet zu stärken und noch einmal die zuvor gehörten Impulse zu verinnerlichen sowie mit anderen Teilnehmern zu besprechen, ging Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Fuhrparkmanagement e. V., in seinem Vortrag mit dem Titel „Geht mit der Zeit, wer nicht mit der Zeit geht?“ der Frage nach, ob ein Mobilitätswandel machbar ist oder nicht. Viele Einflüsse wie die technologischen Entwicklungen im Bereich Automobil, die veränderten gesellschaftlichen sowie gesetzlichen Rahmenbedingungen und auch das Aufkommen einer Notwendigkeit eines ökologisch-ökonomischen Handelns zeigen, dass sich die Mobilität in den nächsten zehn Jahren signifikant ändern wird. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Unternehmensmobilität aus: Fuhrparkmanager müssen Mobilitätsmanager werden, um einerseits die betriebliche Mobilität optimal gestalten zu können und andererseits die Mobilitätsmittel in ökologisch, ökonomisch sowie sozialverträglichem Rahmen bereit zu stellen. Dass wir heute noch nicht an diesem Punkt angelangt sind, liegt an mehreren Faktoren wie beispielsweise dem Fehlen von Know-how oder einer Investitionssicherheit, aber im gleichen Maß auch daran, dass ein Kulturwandel noch nicht vollständig stattgefunden hat. Axel Schäfer setzte sich daher für mehr Offenheit gegenüber Trends und technologischen Entwicklungen ein. Man müsse als Mobilitätsmanager die Unternehmensmobilität vor allem mitgestalten.

Einen Einblick, wie sich die Elektromobilität in Fuhrparks integrieren lässt, gaben Peter Siegert, Manager E-Mobility bei der EnBW, und Dr. Hendrik Adolphi, Leiter Technisches Anlagenmanagement Strom, bei der Netze BW GmbH. Zunächst ging Peter Siegert auf das umfängliche Angebot von EnBW mobility+ ein: Über die App erhalten Kunden Zugang zu mehr als 30.000 Ladepunkten im größten Ladenetzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz. So ist sichergestellt, dass man jederzeit ganz entspannt eine E-Tankstelle in der Nähe findet. Zugleich bietet die App die Möglichkeit DC-Hubs zu nutzen, welche ein Schnellladen von Elektrofahrzeugen ermöglicht. Nicht zuletzt standen aber auch die unterschiedlichen Fördermittel im Mittelpunkt der Präsentation – von der Halbierung der Dienstwagenbesteuerung über Sonderabschreibungen für Elektrolieferfahrzeug bis zu einer Vielzahl an steuerlichen Vorzügen durch die Integration von Elektromobilität in den Fuhrpark. Mit einem weit verbreiteten Irrglauben räumte Dr. Hendrik Adolphi ganz zu Beginn seines Vortrages auf: Auch bei einer Million E-Fahrzeugen wird es nicht zu Netzausfällen kommen, da der Mehrbedarf an Strom nur bei 0,4 Prozent liegt. Selbst beim vollständigen Ersetzen aller in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge durch E-Fahrzeuge würden lediglich etwa 15 Prozent mehr Strom benötigt. Aus Sicht der Stromnetzbetreiber stellt vor allem das „gleichzeitig e Laden“ eine Herausforderung dar. Dies kommt vor allem beim privaten Laden zuhause und am Arbeitsplatz zum Tragen: Rund 70 Prozent der Ladevorgänge werden hier realisiert. Dadurch, dass E-Auto-Fahrer Ladevorgänge oft zu Arbeitsbeginn beziehungsweise nach der Arbeit zuhause starten, kann es gerade zu diesen Zeiten zu Lastspitzen kommen. Umso wichtiger ist es, intelligente Ladelösungen zu verbauen, welche die Netze entlasten. Die Netze BW bietet ihren Kunden dafür ein umfangreiches Beratungsprogramm an: Von der Identifizierung des Bedarfs über die Planung bis zur Realisierung von Ladeinfrastruktur.

Nach einem Tag mit vielen Informationen luden die Organisatoren die Teilnehmer noch zu einem kleinen Praxisausflug ein: So bietet der EnBW-Standort Stuttgart eine Vielzahl unterschiedlicher Ladelösungen an – seien es öffentlich zugängliche AC- und DC-Ladestationen oder die unterschiedlichen Ladeinfrastruktur-Lösungen im Parkhaus. Somit war es den Flottenverantwortlichen möglich, die erworbene Theorie noch einmal im Betrieb zu verinnerlichen und vielleicht auch ersten Ideen für die eigene E-Mobilitätsstrategie zu entwickeln. Bei wem nun Interesse geweckt wurde, einmal am E-Mobility Solutions Day teilzunehmen, der sollte sich schon mal den 13. Februar 2020 vormerken. Dann laden ARI Fleet Germany GmbH und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wieder ein, diesmal nach Frankfurt am Main.

Mehr Sport

0 2019-12-05 50

Mit einer komplett überarbeiteten Frontpartie, extrem schmalen LED-Scheinwerfern und größerem Kühlergrill wartet ab sofort der überarbeitete F-Type auf. Optisch wirkt der als Coupé und Cabrio erhältliche Jaguar nach seiner Kur damit purer und auch harmonischer. Schließlich muss er sich in der Reihe großer Ahnen wie C-Type, D-Type und E-Type bewähren. Neu im Cockpit ist ein 12,3 Zoll großer Bildschirm. Zum bekannten V8-Kompressor des Topmodells F-Type R kommt ein neuer Achtzylinder mit 331 kW/450 PS. Ebenfalls Premiere feiert der aufgeladene 2,0-Liter-Vierzylinder mit 221 kW/300 PS. Abgerundet wird der überarbeitete Sportwagen durch allerlei technische Verbesserungen. Die Preise starten bei 64.200 Euro und gehen bis 132.100 Euro für die R-Version in der Cabrioausführung.

Automatik

0 2019-12-05 38

Ein Klassiker unter den Transportern ist der Fiat Ducato, jetzt erhält das Nutzfahrzeug auch ein Automatikgetriebe.

Durch und durch Öko

0 2019-12-05 40

Im Oktober feierte der kompakte Crossover seine Premiere auf der Automesse in Tokyo, jetzt durften erstmals die Innenraum-Materialien befühlt und ein Prototyp bewegt werden und auf dem Genfer Autosalon im kommendem März will Mazda schließlich die Preise bekannt geben und den offiziellen Verkauf starten; bis dahin kann man sich gegen 1.000 Euro Gebühr lediglich ein Vorkaufsrecht für die 33.990 Euro teure First-Edition sichern. Ausgeliefert werden sollen die ersten MX-30 schließlich im Spätsommer 2020, gut ein Jahr nach dem Messedebüt.

Wie war das nochmal?!

0 2019-12-01 204

Noch rund 100 Tage, dann öffnet die erste große Flottenmesse des Jahres zum fünften Mal ihre Tore. Doch bevor es am 18. + 19. März 2020 wieder Zeit für „Flotte! Der Branchentreff“ ist, lassen wir die letzte Messe mit all ihren Highlights noch einmal Revue passieren. 

Bleibt alles anders

0 2019-11-27 318

Ein Golf ist ein Golf ist ein Golf...auch in der achten Generation. Wie schon bei vorherigen Modellwechseln gehen die Wolfsburger auch jetzt Veränderungen sanft, aber bestimmt an. Doch etwas ist schon anders....

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden