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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Stadt und Land gleichermaßen

0 2019-09-24 1319

Der neue Land Rover Discovery Sport sieht nicht unbedingt nach kernigen Geländeleistungen aus. Gerade nach seinem umfassenden Lifting mit mehr als 70 Prozent neuen Teilen wirkt der Disco Sport (ab 37.050 Euro) äußerlich geschmeidiger, freundlicher, citytauglicher. Hippe Tagfahrlicht-Signatur und der neue Kühlergrill mit tieferer und breiterer Öffnung, LED-Rückleuchten mit dynamischen Blinkern oder gewaltige 21-Zoll-Felgen sehen eher nach Großstadtdschungel-Optimierung aus. Doch der Eindruck täuscht.

Unter der weichen Schale arbeitet ein harter Kern. Und das war ja auch bisher schon ein Argument, das den Disco Sport zum Bestseller im Angebot der Briten gemacht hat. Auf kompakten 4,60 Metern hat er viel von einem noblen Range Rover, ist vernünftiger als der schnittige Evoque, lange nicht so rau wie der Defender - und hat doch von allen Drei etwas. Wenn nicht sogar das jeweils beste.

Los geht’s im Basisdiesel mit einem angenehm präzisen Sechsganggetriebe. Der billigste Disco Sport müsste allerdings in Les Comes an der ein oder anderen Herausforderung passen. Denn der 150-PS-Diesel ist der einzige Discovery, der auch mit reinem Frontantrieb zu haben ist (Allrad ab 42.150 Euro). Und da hat die Geländegängigkeit naturgemäß engere Grenzen. Wer weiß schon, wie schlammig der Boden am Grund des Wasserloches ist?

Der allradgetriebene Discovery Sport tuckert da geradezu lässig durch. BIs zu 60 Zentimeter kann er eben locker ab, genau wie bis zu 30 Prozent Seitenneigung. Das neue Allrad-System Terrain Response 2 ermöglicht eine Menge Allrad-Akrobatik sogar fast ganz selbstständig. Der Fahrer muss nur noch lenken. Aufwärts passt der Wagen die Traktion automatisch den Erfordernissen von Grund und Anstieg an, abwärts hilft die Hill Descent Control. Dank “ClearSight Ground View” kann der Fahrer dabei virtuell durch die Motorhaube auf den felsigen Grund schauen, den der Disco gerade hochkrabbelt.

Das hat was von Achterbahn in Zeitlupe, nur mit viel besseren Sitzen und in einem Ambiente, das mehr von der Welt der edlen Range-Rover hat als aus dem klassischen Land-Rover-Auftritt. Sogar den coolen Weitwinkel-Rückblick im Rückspiegel gibt es jetzt auf Wunsch. Das eingeblendete Kamerabild bietet einen sehr hilfreichen Blick nach Hinten. Gerade, wenn dort alle Plätze und der Laderaum gesteckt voll sind.

Denn der Discovery Sport ist auch ein gutes Stück Familien-Van für Lifestyle-Freunde. Mit bis zu 1.794 Liter Kofferraum-Volumen ein echter Lademeister, auf Wunsch auch mit sieben Sitzen zu haben - selbst in Reihe drei können die Passagiere Heizung und Lüftung steuern. Gediegen und routiniert verarbeitet, neuerdings gegen Aufpreis auch mit Induktionsladeschalen fürs Handy und einem Wifi-Hotspot.

Der Basis-Landy wird trotz vieler Qualitäten und des vergleichsweise günstigen Preises dennoch Außenseiter im Angebot bleiben. Das liegt zum einen daran, dass nur die anderen Motor-Getriebe-Varianten in den Genuss des neuen 48-Volt-Mild-Hybridsystem kommen. Diese elektrische Anfahr- und Beschleunigungshilfe für die Zweiliter-Benziner und -Diesel ist dort genauso Serie wie die seidenweich schaltende Neungang-Automatik. Zum anderen aber will ein Land-Rover-Fahrer einfach Allrad - der soll dank entkoppelbarem Hinterachsantrieb jetzt auch noch sparsamer sein.

Apropos: Trotz der neuen Spartechnik sind die getesteten Antriebe (249-PS-Benziner ab 47.490 Euro/240-Diesel ab 47.950 Euro) keine Verbrauchs-Wunder. Von den angegebenen Durchschnittsverbräuchen waren beide auch abseits der Geländepisten mehr als zwei Liter entfernt. Sparfüchse oder Citymaut-Furchtsame werden da wohl lieber auf den Plug-in-Hybridantrieb auf Dreizylinderbasis warten, der zur Jahreswende das Angebot durch einen Antrieb mit ein paar Dutzend Kilometern rein elektrischer Fahrmöglichkeit ergänzen wird.

Den Discovery Sport gibt es ab sofort in den Versionen S, SE and HSE (nur mit dem stärksten Dieselmotor). Und wer denn doch lieber in der Stadt beeindrucken will, der kann gegen Aufpreis ein R-Dynamic-Paket kaufen. Eine Sportskanone wird der Land Rover Discovery Sport dadurch zwar auch nicht - aber wer in so vielen Disziplinen antritt, kann eben nirgendwo das ultimative Angebot liefern.

Anreise leicht gemacht

0 2020-02-25 146

In etwas mehr als drei Wochen öffnet „Flotte! Der Branchentreff“ in der Halle 8a auf dem Gelände der Messe Düsseldorf seine Pforten. Da ist es an der Zeit sich auch einmal Gedanken über die Anreise zu machen. Wir haben ein paar nützliche Tipps für Sie zusammengefasst.

Drei coole Koreaner

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Die beiden koreanischen Marken Hyundai und Kia haben sich im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte auf eindrucksvolle Weise gewandelt und neben der ausschließlich funktionalen Mobilität längst auch emotionale Waren im Angebot, die dennoch in einem erschwinglichen preislichen Rangen liegt. Kia ProCeed, Hyundai i30N und Kia Stinger mit 3,3 Liter großem Sechszylinder beweisen das.

Elektroantrieb für das City-Car

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Elektromobilität im Fokus

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Heute genau vor 275 Jahren wurde Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Volta geboren. Der Name sagt Ihnen nichts? Volta war italienischer Physiker und hat mit der Erfindung der Volta’schen Säule, der Vorläuferin der heutigen Batterie, unser aller Leben maßgeblich verändert. Die Bedeutung dieser Erfindung ist auch deutlich auf „Flotte! Der Branchentreff“, der Fachmesse für Fuhrparkentscheider vom 18. bis 19. März 2020 in der Messe Düsseldorf, zu spüren. Denn gerade die Elektromobilität spielt dieser Tage bei der Transformation der Automobilbranche eine entscheidende Rolle wie nie.

Ein König gibt sich die Ehre

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Wenn sich am 18. + 19. März zum fünften Mal die Messetore zu „Flotte! Der Branchentreff“ öffnen, trifft nicht nur das Who's who der Fuhrparkbranche zum ersten Flottenevent des Jahres zusammen, mittlerweile hat es schon Tradition, dass sich ein prominenter Gast die Ehre gibt...

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