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Familien als Zielgruppe

0 2019-08-16 772

Beim Autokauf steht für Familien vor allem ein Attribut im Vordergrund – das Platzangebot. Daher waren Vans für diese Zielgruppe wie gemacht. Auch bei SEAT gibt es noch ein solches Platzwunder im Angebot, den Alhambra. Dieser muss sich nun aber einem Konkurrenten aus dem eigenen Haus stellen, der ähnlich geräumig ist, aber etwas günstiger und vor allem deutlich modischer. Die Rede ist vom SUV-Topmodell Tarraco.

Der größte Crossover im Programm der spanischen Volkswagen-Tochter teilt sich die Technik mit Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace, fällt allerdings eine Handbreit länger aus als seine beiden Cousins. Zudem ringt er der notgedrungen bullig bauenden Architektur ein klein wenig mehr optische Dynamik ab. Das war es dann aber auch schon mit den Unterschieden: Der Tarraco ist ein generisches Mittelklasse-SUV, allerdings ein bemerkenswert gut gemachtes.

Keine Überraschung: Seine Paradedisziplin ist das Platzangebot. 4,74 Meter Länge bieten beste Grundvoraussetzungen, die durch ein raumökonomisch sinnvoll geschneidertes Blechkleid und eine durchdachte Inneneinrichtung erst richtig gut zur Geltung kommen. Prinzipiell sitzt es sich luftig und angenehm auf dem leicht erhöhten Gestühl im Innenraum, im Gegensatz zu manch anderem SUV kommt man sich nicht eingemauert oder komplett von der Straße entkoppelt vor. Dieses Pkw-hafte Gefühl spiegelt sich auch im relativ handlichen und agilen Fahrverhalten wider. Auch dank der weitblickenden Rückfahrkamera und aufmerksamer Abstandssensoren fühlt sich der Seat selbst in Innenstädten nicht permanent übergroß an. SUV-Skeptikern sei zudem gesagt: Der Van Alhambra ist gut zehn Zentimeter länger – und in Sachen Übersichtlichkeit auch nicht unbedingt ein Vorbild.

Eine Nasenspitze voraus ist der Familien-Klassiker dem neu startenden Crossover trotzdem beim Platzangebot im Kofferraum. Der fällt beim Tarraco mit 760 Litern sehr üppig aus, bleibt aber etwas kleiner als beim Alhambra und liegt zudem ein wenig höher. Optional lässt sich bei beiden Modellen eine dritte Sitzreihe ordern. Im Testwagen war diese nicht montiert, sie dürfte klassenüblich jedoch eher beengt ausfallen und sich vor allem für Kinder und Kurzstrecken eignen. Trotzdem: Diesseits eines Kleinbusses oder eines Luxusklassen-SUV bietet kaum ein Auto mehr Platz als der spanische Crossover.

In Bewegung gesetzt wird das Seat-Flaggschiff trotz aller aktueller Vorbehalte gegenüber dem Selbstzünder in der Regel wohl von einem Diesel. Den 2,0-Liter-Vierzylinder gibt es mit 110 kW/150 PS und optionalem Allradantrieb oder – wie im Testwagen - mit 140 kW/190 PS und serienmäßiger 4Drive-Technik. Auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ist in diesem Fall Standard. Der Tarraco ist so durchaus ausreichend, aber längst nicht üppig motorisiert. Zwischensprints geht es der rund 1,8 Tonnen schwere Crossover eher gemütlich an, in älteren Konzernmodellen wirkte der gleiche Motor auch schon mal etwas spritziger. Störender als das zurückhaltende Temperament ist jedoch der recht hohe Praxisverbrauch von gut 8 Litern auf 100 Kilometern. Geschuldet sein dürfte das dem hohen Gewicht und der bulligen Stirnfläche, die sich vor allem auf der Autobahn spürbar in den Wind stellt. Einigermaßen genügsam gibt sich der Spanier nur bei gleichmäßigem Tempo auf der Landstraße, wo man auch mal eine „6“ vor dem Komma erreicht.

Kräftig zahlen muss man auch beim Kauf des großen Seat. Bereits für das Einstiegsmodell mit dem 110 kW/150 PS starken Benziner, Frontantrieb und Handschaltung werden 30.000 Euro fällig, den gleich starken Basisdiesel gibt es ohne Allradtechnik ab 34.180 Euro, das getestete Diesel-Topmodell mit vier angetriebenen Rädern und Siebengang-DSG kostet knapp 44.000 Euro. Das ist viel Geld, allerdings immer noch weniger als für einen vergleichbaren Alhambra fällig wäre. Zudem fällt die Ausstattung im Gegenzug sehr ordentlich aus, unter anderem zählen neben Selbstverständlichkeiten wie einer Klimaanlage auch üblicherweise aufpreispflichtige Details wie die Dachreling und Spielereien wie die digitalen Instrumente zum Standard. Bei den starken Varianten sind außerdem Posten wie eine elektrische Heckklappe, ein adaptiver Tempomat und der Parkassistent an Bord. Wer weitere Extras ordert, darf sich über vergleichsweise faire Aufpreise freuen. Über die 50.000-Euro-Marke bekommt man den Spanier auch in der stärksten Ausführung nur schwer.

Unterm Strich dürften also nur ausgewogene SUV-Verächter dem auslaufenden Alhambra eine Träne nachweinen. Der Tarraco verzichtet zwar auf die praktischen Schiebetüren, kann aber sonst als Großraum-Familienauto mit viel Platz, hohem Komfortniveau und fairen Preisen überzeugen. Lediglich beim Thema Verbrauch schafft er das nicht.

Superb mit Stecker

0 2019-09-15 116

Da soll noch einer sagen man könne auf der Langstrecke nicht auch sparsam unterwegs sein: Skoda bietet ab Oktober sein Flaggschiff Superb auch als Plug-in-Hybrid an. In Limousine und Kombi arbeitet eine Kombination aus 1,4-Liter-Benziner und Elektromotor, die gemeinsam 160 kW/218 PS leisten. Der Antrieb soll eine E-Reichweite von 56 Kilometern (WLTP) bieten, der CO2-Ausstoß liegt laut Hersteller unterhalb von 38 Gramm pro Kilometer. Die Preise beginnen bei 41.600 Euro.

Mazdas Crossover

0 2019-09-15 113

Wem beim CX-3 etwas Stauraum fehlt, aber auch nicht auf den großen CX-5 umsteigen will, kann jetzt geholfen werden: Mazda schließt die Lücke zwischen den beiden SUV-Modellen mit einem Crossover. Der sogenannte CX-30 steht mit seinen 4,40 Meter ab Ende September zu Preisen ab 24.290 Euro beim Händler.

Flott... flotter... 3er Touring

0 2019-09-15 95

Während viele IAA-Messebesucher auf dem BMW-Stand den neuen 3er Touring, der hier seine Messepremiere feierte, genaustens unter die Lupe nahmen, konnten sich PS-Freunde schräg gegenüber beim Kleinstserienhersteller Alpina gleich mit einer fahrdynamisch verfeinerten Variante vertraut machen. Der B3 Touring bietet zwar keine technischen Überraschungen, dafür jedoch Leistung satt.

Allradantrieb für den Einstiegs-Neunelfer

0 2019-09-15 127

Bislang musste man auf einen Allradantrieb verzichten, wenn man den Porsche 911 in der "Einstiegs-Variante" und nicht als S-Variante bestellte. Ab Oktober sind Coupé und Cabrio aber auch als Carrera 4 zu haben, samt 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxerbenziner mit 283 kW/385 PS Leistung. Die Kraftübertragung auf beide Achsen übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 291 km/h an (Cabrio: 289 km/h), der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 4,2 Sekunden (4,4 Sekunden). Die Preise für das Coupé starten bei 112.509 Euro, das Cabrio kostet ab 126.789 Euro – und liegen damit jeweils knapp 8.000 Euro über denen der Heckantriebs-Varianten.

Stromer so weit das Auge reicht

0 2019-09-15 95

Wer sich bisher noch kein eigenes Bild machen konnte, dem sei gesagt, dass die Elektromobilität nun angekommen ist, zumindest erweckt die diesjährige IAA diesen Eindruck. Kaum ein Hersteller lässt sich auf der einst wichtigsten Automobilausstellung ohne Elektrofahrzeug blicken, auch wenn es vielleicht "nur" ein Hybrid ist. Aber was davon steht bald bei den Händlern und zu welchem Preis?

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