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"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Aufgefrischt

0 2019-06-11 1043

In der Lebensmitte einer Modellgeneration sind Überarbeitungen beziehungsweise Facelifts heute gang und gäbe. Oft werden dabei nur das Design des Modells an die derzeitige Designsprache des Herstellers angepasst und einige kleinere Neuerungen in das Fahrzeug integriert. Anders bei Mercedes-Benz: Der GLC erhält neben einer optischen Auffrischung auch neue Motoren, das MBUX und einige neue Assistenzsysteme.

Rechnet man alle Coupé-Varianten mit, dann hat Mercedes derzeit sieben SUVs am Start – vom kompakten GLA bis zum Dimensionen sprengenden GLS. Wie so häufig verspricht aber die Mitte den größten Erfolg: Von keiner SUV-Modellreihe verkaufen die Schwaben mehr Fahrzeuge als vom GLC, insgesamt seit dem Start im Herbst 2015 bereits mehr als 1,5 Millionen Exemplare. Wie üblich nach drei bis vier Jahren Laufzeit bringt Mercedes im Sommer die Baureihe nun gründlich überarbeitet an den Start. Neben einigen optischen, umfassen die Änderungen auch viele technische Verbesserungen; herauszuheben sind die neuen, sparsameren Motoren und das bereits in der A-Klasse hochgelobte Infotainmentsystem MBUX. Die Preisliste startet bei 46.240 Euro für den GLC 200 und endet bei 95.180 Euro für den GLC 63 S mit 510 PS. Die fast 90-seitige Aufpreisliste hält dazu noch viele Schmankerl bereit. Immerhin: Neungang-Automatik und Allradantrieb gehören in allen Versionen zur Serienausstattung.

Auch bei den Motoren bietet sich ein Blick auf die mittleren Varianten an. Zum Start stehen neben den Achtzylinder-AMGs fünf Vierzylinder-Motoren zur Verfügung, zwei Benziner und drei Diesel. Alle Antriebe sind neu im GLC und versprechen weniger Verbrauch und mehr Fahrspaß. Zudem erfüllen sie sämtlich die ab 2020 geltende Euro 6d-Norm.

Interessant ist der Vergleich zwischen den ähnlich leistungsstarken und auch preislich vergleichbaren Versionen GLC 300 und GLC 300d. Der Benziner kommt auf 190 kW/258 PS (plus kurzzeitig zusätzlich 10 kW/14 PS per Boost) und kostet ab 53.585 Euro. Der Diesel leistet mit 180 kW/245 PS nur unwesentlich weniger und ist mit einem Basispreis von 52.425 Euro etwa einen Tausender günstiger. Für den Spaßfahrer wird der spritzigere und leisere Ottomotor trotzdem die erste Wahl sein. Zumal der mit einem 48-Volt-System mit riemengetriebenem Startergenerator ausgerüstete Benziner einen elektrischen Zusatzboost von bis zu 14 PS ermöglicht, was sich vor allem bei Überholvorgängen als recht angenehm erweist. Allerdings bleibt es nicht beim etwas höheren Grundpreis, auch der Verbrauch liegt mit 7,1 zu 5,7 Liter deutlich über dem des Selbstzünders. In der Praxis dürfte sich die Differenz noch vergrößern, nimmt sich der Benziner doch bei forcierter Fahrweise einen deutlich größeren Extraschluck, als der genügsamere, aber auch weniger spritzige und leicht brummige Diesel. Der bleibt daher vor allem für Vielfahrer weiterhin die erste Wahl.

Neben den bei einer großen Überarbeitung üblichen, weil einigermaßen kostengünstig zu realisierenden Veränderungen an Heck, Front und Kühlergrill sowie mit zusätzlichen Chrom-Elementen hat der GLC jetzt immer das Infotainmentsystem MBUX an Bord. Das hört auf „Hey Mercedes“ und dürfte das zurzeit fortschrittlichste System auf dem Markt sein. Ob man den aufpreispflichtigen und auf Gesten reagierenden sogenannten Interieur-Assistenten braucht, lassen wir an dieser Stelle mal gnädig dahingestellt. Wer noch etwas Extra-Geld ausgeben möchte, sollte vielleicht lieber an die Multibeam-Scheinwerfer (1.460 Euro) denken, mit dem das serienmäßige LED-Licht nochmals deutlich aufgewertet wird.

Bei Fahrerassistenzsystemen ist Mercedes schon immer mit führend und integriert neue Systeme ständig von oben nach unten in die Fahrzeugklassen. So passt der Abstands-Assistent Distronic in Zusammenarbeit mit dem Lenk-Assistenten die Geschwindigkeit in Kurven oder vor Kreuzungen jetzt automatisch an. Und wer beim Fahrkomfort noch etwas drauflegen möchte, greift zur optionalen Luftfederung anstelle des keinesfalls unkomfortablen Stahlfederwerks. Hier ist es möglich, eine Verstelldämpfung (Body Control)  zu bestellen, dann wird die Dämpfung je nach Tempo, Fahrsituation und Fahrbahnzustand für jedes Rad einzeln gesteuert.

Der GLC präsentiert sich nach der umfangreichen Überarbeitung mehr denn je als das fast makellose Premium-SUV dieser Klasse. Man erhält mit ihm vielleicht nicht gerade das optisch spannendste oder kurvenagilste Fahrzeug, aber man geht mit einem Kauf dafür immer auf Nummer sicher. Der GLC verkörpert damit das, was etwa in anderen Lebensbereichen immer mehr verloren geht: Maß und Mitte – und das im bestem Sinn.

Superb mit Stecker

0 2019-09-15 103

Da soll noch einer sagen man könne auf der Langstrecke nicht auch sparsam unterwegs sein: Skoda bietet ab Oktober sein Flaggschiff Superb auch als Plug-in-Hybrid an. In Limousine und Kombi arbeitet eine Kombination aus 1,4-Liter-Benziner und Elektromotor, die gemeinsam 160 kW/218 PS leisten. Der Antrieb soll eine E-Reichweite von 56 Kilometern (WLTP) bieten, der CO2-Ausstoß liegt laut Hersteller unterhalb von 38 Gramm pro Kilometer. Die Preise beginnen bei 41.600 Euro.

Mazdas Crossover

0 2019-09-15 99

Wem beim CX-3 etwas Stauraum fehlt, aber auch nicht auf den großen CX-5 umsteigen will, kann jetzt geholfen werden: Mazda schließt die Lücke zwischen den beiden SUV-Modellen mit einem Crossover. Der sogenannte CX-30 steht mit seinen 4,40 Meter ab Ende September zu Preisen ab 24.290 Euro beim Händler.

Flott... flotter... 3er Touring

0 2019-09-15 81

Während viele IAA-Messebesucher auf dem BMW-Stand den neuen 3er Touring, der hier seine Messepremiere feierte, genaustens unter die Lupe nahmen, konnten sich PS-Freunde schräg gegenüber beim Kleinstserienhersteller Alpina gleich mit einer fahrdynamisch verfeinerten Variante vertraut machen. Der B3 Touring bietet zwar keine technischen Überraschungen, dafür jedoch Leistung satt.

Allradantrieb für den Einstiegs-Neunelfer

0 2019-09-15 113

Bislang musste man auf einen Allradantrieb verzichten, wenn man den Porsche 911 in der "Einstiegs-Variante" und nicht als S-Variante bestellte. Ab Oktober sind Coupé und Cabrio aber auch als Carrera 4 zu haben, samt 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxerbenziner mit 283 kW/385 PS Leistung. Die Kraftübertragung auf beide Achsen übernimmt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 291 km/h an (Cabrio: 289 km/h), der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 4,2 Sekunden (4,4 Sekunden). Die Preise für das Coupé starten bei 112.509 Euro, das Cabrio kostet ab 126.789 Euro – und liegen damit jeweils knapp 8.000 Euro über denen der Heckantriebs-Varianten.

Stromer so weit das Auge reicht

0 2019-09-15 82

Wer sich bisher noch kein eigenes Bild machen konnte, dem sei gesagt, dass die Elektromobilität nun angekommen ist, zumindest erweckt die diesjährige IAA diesen Eindruck. Kaum ein Hersteller lässt sich auf der einst wichtigsten Automobilausstellung ohne Elektrofahrzeug blicken, auch wenn es vielleicht "nur" ein Hybrid ist. Aber was davon steht bald bei den Händlern und zu welchem Preis?

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