Frosta hat bereits seit vielen Jahren eine grüne Car Policy und ist Klimapartner der Klimainitiative Project Climate. Mit Unterzeichnung ihres Fuhrpark-Abkommens bei Project Climate hatte die Geschäftsleitung der Frosta AG sich 2013 verpflichtet jedes Jahr weniger CO2 zu emittieren und den verbleibenden Rest durch den Kauf von CO2-Zertifikaten auszugleichen. Erklärtes Ziel war es, den durchschnittlichen CO2-Wert (in g/100km) aller Firmenwagen jedes Jahr um 4,5% zu senken.

Mit dem Mobilitätsbudget wird dieser Wert schnell überholt sein, wenn die Mitarbeiter wie erwartet auf die Bahn, und den ÖPNV, Fahrrad oder aber auf ein Elektro-Fahrzeug umstellen – und sei es auch nur in den Wintermonaten.

„Wir rechnen damit, dass sich die Zahl der Dienstwagen bereits dieses Jahr um zehn Prozent reduziert“, sagt Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender bei Frosta.

Aktuell ist die Mehrzahl der Dienstwagenberechtigten mit Hybrid-Fahrzeugen unterwegs. Doch die erhofften CO2 -Einsparungen konnten sie bisher nicht einfahren. Zu unterschiedlich sind die Bewegungs-Profile der Mitarbeiter. Auf kurzen Strecken und in Städten können Hybridfahrzeuge vor allem im Stop-and-Go-Verkehr durch Rückgewinnung der Bremsenergie punkten. Auf langen Strecken dagegen steigt der Benzin-Verbrauch des zugeschalteten Verbrennermotors, weil die Batterien so schwer wiegen.

Dass ein uniformer Fuhrpark ein Unternehmen in Sachen Klimaschutz nicht wirklich weiterbringt, weil er nicht immer zu jedem Mitarbeiter passt - diese Erkenntnis war die Initialzündung für die Einführung eines individuellen Mobilitätsbudgets.

Dazu bekommen die Mitarbeiter auf Wunsch einen Betrag statt Leasingrate für einen Dienstwagen zur freien Verfügung gut geschrieben. Damit können sie Bahntickets, Taxi, gemietete (Elektro)Autos oder Leasingraten für Fahrräder bezahlen. Bleibt am Jahresende Guthaben über, darf es privat ausgegeben werden. „Die Mobilitätskarte motiviert dazu, so intelligent und effizient wie möglich unterwegs zu sein“, erläutert Philip Kneissler, Founder und CEO von belmoto in Hamburg. Die mobility card lasse dem Mitarbeiter bei der Auswahl der Verkehrsträger aus Prinzip „freie Hand“.

Zukünftig können auch bei Frosta die Dienstwagenberechtigten selbst bestimmen, wie und womit sie ihren Weg von der Wohnung zur Arbeit und auch Dienstreisen zurücklegen wollen.

Egal wie die Mitarbeiter sich entscheiden – unterm Strich wird die Umwelt auf jeden Fall gewinnen. Denn dass bei Frosta die Inhaber der belmoto mobility card nicht verbrauchtes Budget für sich behalten dürfen ist ein Garant für einen sparsamen Umgang mit Mobilität. Und für die Umwelt eine sichere Bank.