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Kia ist schon ein bisschen zur Designmarke geworden. Schauen Sie sich den Sportage beispielsweise einmal genauer an: Allein diese zackigen LED-Tagfahrleuchten laden schon ein zum ausgiebigen Hingucken. Und überhaupt – der Sportage hat etwas Solides und Sportliches zugleich. Die hohe Gürtellinie macht den Koreaner gediegen, während die Sicken für den muskulösen Part sorgen. Und innen gibt der multifunktionale fahrbare Untersatz den feinen Gesellen mit seinem „curved“ Display, auf dem die meisten Fahrzeugfunktionen abgehandelt werden können. Das ist schon attraktiv. Und weil es der Sportage einer breiten Zielgruppe recht machen möchte, also auch jenen Kunden, die mit einem Touchscreen weniger anfangen können, offeriert er zusätzlich etliche physische Tasten. Beispielsweise die für die Sitzklimatisierung.

Doch wie fährt der Allrounder eigentlich? Flottenmanagement hat sich diesmal für den Benziner entschieden, der durchaus kultiviert läuft. Dank Turboaufladung kommt das lediglich 1,6 Liter große Aggregat auf ansehnliche 180 Pferdchen. Zwecks Effizienzsteigerung ist der Verbrenner in eine 48-Volt-Peripherie eingebunden und wird von einem etwa 14 PS starken Startergenerator unterstützt, wenn der Ottomotor gerade betriebsungünstig läuft. Als Kraftübertragung dient ein geschmeidig schaltendes SiebengangAutomatikgetriebe (Doppelkupplung). Zahlt auch wieder auf das Komfort-Konto ein. Wie übrigens auch Fahrwerk und Sitze – beide recht sanft und daher langstreckentauglich. Die besonders traktionsstarke Allradversion kostet mindestens 32.899 Euro netto und bietet serienmäßig Schmankerl wie die volle Assistenz, LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, Parksensoren, Rückfahrkamera, Sitzheizung vorn und hinten, Smartphone-Integration sowie Tempomat. Mehr Auto braucht man nun wirklich nicht.