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Keine Sorge, auch Diesel-Kunden werden im Kontext mit dem Ford Ranger noch auf ihre Kosten kommen, aber eben zu einem späteren Zeitpunkt. Erst erscheint das Topmodell auf dem Markt – mit doppelt aufgeladenem Dreiliter-V6 und Klappenauspuff. Natürlich ist der Ranger weiterhin eher nützlich als sportlich, wie das bei EintonnenPick-ups eben so ist. Trotzdem bereitet er ziemlich viel Fahrspaß. Mal von sonor-heiserer, mal von kehlig kreischender (Richtung Drehzahlende) Stimme begleitet und mit künstlich generierten Fehlzündungen garniert schiebt der 288 PS starke Sechsender füllig an und lässt es dank seiner Turbos auch nicht an üppiger Drehmomentreserve fehlen (491 Newtonmeter). Die Übertragung der bärigen Kräfte erfolgt geschmeidig per Zehngang-Wandlerautomatik. An die Adresse der 4x4-Fans sei gerichtet, dass Ford zwei Hundertprozent-Differenzialsperren spendiert und einen permanenten Allrad. Dennoch ist der Ranger je nach Modus aus Effizienzgründen nur mit einer angetriebenen Achse unterwegs. Fahrmodi gibt es sieben an der Zahl, an den Erwachsenenspieltrieb dachten die Ingenieure also auch.

Mit einem Grundpreis von 66.750 Euro netto ist die Leiterrahmen-Konstruktion nicht gerade günstig – allerdings fällt die Serienausstattung ziemlich üppig aus. Sämtliche Assistenten, 360-Grad-Kamera, LED-Matrixscheinwerfer, Navi, Parkpiepser, schlüsselloses Schließsystem, Smartphone-Integration, Verkehrszeichen-Erkennung und Tempomat mit aktiver Steuerung sind serienmäßig. Übrigens hat Ford seinen jüngsten Ranger ziemlich modern gemacht mit riesigem Touchscreen (intuitiv bedienbar) in der Mittelkonsole und Kombiinstrument aus reiner Anzeigefläche. Der außen ebenfalls futuristisch angehauchte Alleskönner kann ab sofort bestellt werden, um dann Anfang des Jahres in die Auslieferung zu gehen.