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Eine wichtige Botschaft an die Kunden von Opels Produktexperten ist an dieser Stelle: Es gibt den neuen Astra als Benziner, als Diesel, als Plug-in-Hybrid – und sogar später als rein elektrische Variante. Flottenmanagement hat sich allerdings dafür entschieden, die erste Ausfahrt im klassischen Diesel zu absolvieren. Der Selbstzünder steht mit 1,5 Litern Hubraum und 150 PS gut im Futter und treibt den Kombi fast schon in drahtiger Weise auf Tempo. Dabei bleibt das Geräuschlevel niedrig, zumal die Drehzahl dank Achtgang-Wandlerautomatik im Keller bleibt, wenn man mit Richtgeschwindigkeit unterwegs ist. Darüber hinaus federt der Rüsselsheimer ordentlich, was ihm einen komfortablen Einschlag beschert. Doch obwohl die Ingenieure aus Rüsselsheim nicht jeden Trend mitgehen und ihre Autos nicht so hart abstimmen, wie der Zeitgeist das vorzugeben scheint, ist der Kompakte ultramodern. Das manifestiert sich vor allem in den Infotainment-Features. So besticht das edel anmutende „Curved Display“ mit brillanten Farben und gestochen scharfen Grafiken. Die Aufbereitung der Informationen erfolgt außerdem nutzerfreundlich, ebenso die Bedienung per Touchscreen. Um Funktionen für die Klimatisierung anzusteuern, gibt es allerdings eine säuberlich in das cleane Frontend eingepasste Leiste mit physischen Tasten, was die Handhabe erleichtert. Apropos Handhabe. Wer zum Sports Tourer greift, braucht in erster Linie mehr Platz. Für die menschliche Fracht gibt es sowieso viel davon, aber in noch größeren Mengen im hinteren Abteil. Nach dem Umklappen sämtlicher Lehnen wächst das Volumen auf respektable 1.634 Liter – für das Segment wirklich Spitzenklasse. Ab 29.034 Euro netto ist der Astra Sports Tourer mit Dieselmotor und Automatikgetriebe zu haben. Serienmäßig sind neben der Sicherheitsausrüstung auch Features wie Parkpiepser und Smartphone-Integration.