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Kia Niro? War bisher immer so ein bisschen die graue Maus bei Kia, einfach etwas angestaubt inzwischen. Doch mit der zweiten Generation ist der Staub wie weggepustet – jetzt kommt der kompakte Koreaner plötzlich ultramodisch daher mit C-Säule in Kontrastlackierung und generell cooler Formensprache. Die Coolness macht innen nicht Halt und manifestiert sich in riesigen Anzeigeflächen, einem stylischen Lenkrad sowie peppigen Polstern in bester Verarbeitungsqualität. Pfiffige Lösungen wie USB-Buchsen in den Sitzlehnen machen den Niro zu einer betont smarten Offerte. Da passt es ganz gut, dass er auch mit elektrischem Antrieb zu haben ist. Und mit dem 204 PS-Strang kommt wahrlich kein Leistungsmangel auf.

Ein beherzter Tritt auf das Fahrpedal wuchtet den geräumigen Kompakten mit ausgeprägter Vehemenz auf Tempo. Aber ist der Lifestyler auch geeignet, um lange Strecken abzuspulen? Nun, der 65 kWh-Akku sorgt für eine gewichtete WLTP-Reichweite von 460 Kilometern. Und die Batterieladezeit von zehn auf 80 Prozent an einer 80 kW-Gleichstrom-Säule beziffert der Hersteller mit 45 Minuten. Für den Nettopreis von 39.991 Euro gibt es übrigens jede Menge Auto, schließlich sind Brocken wie Bluetooth-Freisprechanlage, elektrische Heckklappe, LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, schlüsselloses Schließsystem, Sitzheizung, elektrisch verstellbare Sitze und Tempomat mit adaptiver Steuerung serienmäßig. Auch die für Elektroautos wichtige Wärmepumpe gibt es frei Haus. Darüber hinaus hat der Kunde Anspruch auf insgesamt 9.000 Euro Prämie, und die pauschale Versteuerung privater Fahrten (im Falle der Nutzung als Dienstwagen) erfolgt auf Basis von lediglich 0,25 Prozent des Brutto-Neuwagenpreises. Wenn das kein Anreiz ist, Kia Niro EV zu fahren.