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Ein Blick in die Leistungsdaten lässt aufhorchen: Entweder 184 der 269 PS leistet der große Transit mit elektrischem Antrieb. Das klingt nach nie wieder abmühen mit voller Ladung am Berg, denn mit Drehmoment geizen E-Maschinen ja bekanntermaßen auch nicht. Also, gehen wir in die Vollen, schnappen uns den langen (L3) Transit mit dem starken Elektromotor und legen los. In der Tat macht der Transporter Freude, zieht mächtig an aus dem Stand und lässt sich dank schnellem Ansprechen fix in der Stadt bewegen. In der Stadt, das sei betont, denn schneller als 90 km/h lässt Ford den lautlosen Ladeprofi nicht rennen, damit der 68 kWh-Akku nicht allzu rasch in die Knie geht. Transporter-Kunden müssen – wenn sie häufig mit schwerer Last unterwegs sind – noch ein bisschen mehr auf die Reichweite schielen, denn im gewerblichen Warentransport gilt ja der Leitsatz, dass Zeit Geld sei, in besonderer Weise. Wie sich der Transit in der Ladeperfomance schlägt, gilt noch herauszufinden. Nominal verspricht Ford immerhin solide 115 kW Ladeleistung am CCS-Gleichstromlader. Und für Firmen wichtig – die Kölner geben acht Jahre Garantie auf die Hochvoltkomponenten respektive bis zu 160.000 Kilometer. Assistentenseitig ist das Arbeitstier freilich ebenso fit – es gibt beispielsweise einen aktiven Tempomat, der die Geschwindigkeit zum Vordermann hält, indem das System selbsttätig bremst und beschleunigt. Und eine 360-Grad-Kamera schützt auf Wunsch vor teuren Blessuren. Ab netto 57.970 Euro gibt es die starke Transit-Variante, aber diverse, durchaus regionale Fördermöglichkeiten machen Anschaffung und Betrieb eines BEV-Transporters ja attraktiv.