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In den letzten 20 Jahren hat sich das Fuhrparkmanagement ziemlich gewandelt. Heute zählen die digitale Verwaltung und der Fokus auf Nachhaltigkeit zu den wichtigsten Entwicklungen. In Deutschland kommt dem Automobil als berufliches Fortbewegungsund Motivationsmittel immer noch eine hohe Aufmerksamkeit zu, sodass die Themen, über die das Fachmagazin „Flottenmanagement“ seit 2002 berichtet, nicht weniger werden.

Beim Blick in das digitale Archiv auf www.flotte.de zeigt sich eine Fülle von Titeln, chronologisch sortiert in Reih und Glied, zurück bis zur Ausgabe 3/2006. Immerhin, das sind bis dato 17 von 20 Jahrgängen zum OnlineSchmökern, also 102 Ausgaben. Die restlichen drei Jahrgänge liegen in Printform irgendwo im analogen Redaktionsarchiv. Macht zusammen 120 Ausgaben (inklusive der vorliegenden).

DIE ERSTEN ZEHN JAHRE

Von Beginn an war es den Gründern Bernd Franke und Ralph Wuttke und ihrem langjährigen Team, darunter Nathalie Anhäuser, Steven Bohg, Patrick Broich, Lisa Görner und Julia Scheurell wichtig, flottenrelevante Fahrzeuge genauestens unter die Lupe zu nehmen, sei es in ausführlichen Tests, kompakten Fahrberichten oder kurzen Fahrtelegrammen. Auch Kostenvergleiche innerhalb von Fahrzeugklassen oder Marktübersichten ausgewählter Hersteller gaben den Fuhrparkentscheidern schon damals mit jeder Ausgabe wichtige Daten und Fakten für ihre Markenund Modellauswahl an die Hand. Leasingund Managementthemen sämtlicher Bandbreite zu aktuellen Themen ebenso wie Gespräche mit wichtigen Branchenpersönlichkeiten vervollständigten das Leseangebot bereits in den ersten zehn Jahren. Dabei gehören Rechtsfragen, die unser Hausanwalt Lutz D. Fischer, umfassend aufbereitet, seit dem Start 2004 zu den Artikeln, die unsere Leserinnen und Leser mit großem Interesse verfolgen. In regelmäßigen Specials nimmt die Redaktion komplexe Sachverhalte unter die Lupe. Als Ideenund Ratgeber erweist sich der Flottenmanagement-Redaktionsbeirat, bestehend aus langjährigen Fuhrparkverantwortlichen, seit 2003 als unersetzlich. Dass nicht alles ernst sein muss, beweist unser Gastautor Prof. Dr. Michael Schreckenberg mit seiner Kolumne, in der er sich auf lockere Weise mit automobilen Themen aller Art auseinandersetzt.

GREEN MOBILITY & INNOVATION

Von Beginn an folgt das Magazin seinem Untertitel „für innovatives Fuhrparkund Mobilitätsmanagement“ und spürt Trends und Entwicklungen auf. Das Thema „Green Mobility“ kommt ab 2012 verstärkt in sämtlichen Rubriken vor, sei es als Managementherausforderung, im Bereich Reifen oder bei den Vorstellungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, zu denen sich mehr und mehr Elektromodelle gesellen.

Ab 2014 erhält das Thema eine eigene Rubrik: „Innovation“. Darunter fallen auch im Zuge der zunehmend wichtiger werdenden Digitalisierung im Fuhrparkmanagement mobile Apps, Softwareanwendungen und Telematik. Ebenfalls hört man immer öfter den Begriff „Mobilitätsmanagement“, also die Zusammenführung verschiedenster Verkehrsmittel, die im Rahmen der Unternehmensmobilität eingesetzt werden.

MOBILITÄT

Um relevante Fuhrparkthemen noch präziser einordnen zu können, erhält das Magazin „Flottenmanagement“ 2015 weitere Rubriken: „Mobilität der Zukunft“, „Alternative Antriebe“ und „Mobilitätsmanagement“ werden fortan informativ gefüllt.

„FLOTTE! DER BRANCHENTREFF“

Eine nachhaltig bedeutsame Marke setzen wir 2016 mit dem ersten „Flotte! Der Branchentreff“. Die erste große Flottenmesse des Jahres findet im März des Jahres in Köln statt und kann auf Anhieb die Branche begeistern. 150 Aussteller, zahlreiche Workshops und Vorträge zur Weiterbildung sowie ein All-inclusive-Catering lockten an zwei Messetagen über 650 Fachbesucher an. Die Messe setzt neue Maßstäbe und entwickelt sich mit ihrem Umzug nach Düsseldorf in größere Messehallen 2017 zum etablierten und von Ausstellern und Besuchern bestens angenommenen Branchentreffpunkt. Eine Erfolgsgeschichte, die sich auch von Krisen nicht ausbremsen lässt. 

ELEKTROMOBILITÄT, POLITIK & START-UPS

Den technischen Entwicklungen geschuldet wird die Rubrik „Innovation“ ab 2017 zu „Innovation & Technik“, die die an Fahrt aufnehmenden Neuerungen im Bereich Elektromobilität fokussiert. Auch mit der Rubrik „Politik“ erhält ein wichtiger Bereich Einzug in das Magazin. Hier erscheinen von nun an auch exklusive Interviews mit Persönlichkeiten mit politischem Einfluss, unter anderem sind wir stolz darauf, schon zweimal die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem aktuellen Bundesminister der Finanzen und bereits damaligen Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, erhalten zu haben.

Wie wichtig Start-ups auch für die Flottenbranche sind, verdeutlicht sich 2019 mit der Aufnahme als eigene Rubrik. Von der Innovationskraft und Wendigkeit solcher Unternehmen hat die gesamte automobile Branche nicht zuletzt bei der Digitalisierung profitiert und sie wird es auch weiterhin.

Einen Einschnitt in sämtliche Lebensund damit auch Arbeitsbereiche markiert ab 2020 die Corona-Pandemie. Sichtbar wird dies im Magazin vor allem dadurch, dass „Vor-Ort-Interviews“ – unser Merkmal – auf einen Schlag nicht mehr möglich sind. Bis heute erweist sich die Alternative von „Video-Interviews“ als praktikabel, auch wenn diese aktuell zum Glück nicht mehr so nötig wie in den Jahren 2020 und 2021 sind. Der Digitalisierungsschub, den die Corona-Pandemie überall mit sich gebracht hat, hat auch die Fuhrparkthemen stark beeinflusst. Auch die Mobilitätswende, die nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Dringlichkeit bei klimaschutzbedingten CO2-Einsparungen in vielen Unternehmen mit angeschoben wird, thematisiert Flottenmanagement regelmäßig in vielen Magazinbereichen.

Auch nach 20 Jahren gehört Flottenmanagement nicht zum alten Eisen, ganz im Gegenteil, der Heftumfang kann sich im Online-Zeitalter der Informationsbeschaffung durchaus sehen lassen. Die Leserschaft und sämtliche Kundenund Partnerunternehmen bestätigen die Relevanz des Mediums, das sich als Mittler zwischen Dienstleistungsunternehmen, Produktherstellerfirmen und Nutzenden sieht. Das Motto der Verantwortlichen vor und hinter den Kulissen von Flottenmanagement lautet nach wie vor: Trends aufspüren, nah an der Branche dran sein und vielen Persönlichkeiten in Interviews und Stellungnahmen Raum zur Äußerung geben. Daneben soll Bewährtes wie Anwenderberichte, Fahrzeugvorstellungen, Kostenvergleiche, Marktübersichten, Statistiken und Rechtsbeiträge beibehalten werden, der Wandel aber stets im Blick der Magazinschaffenden sein.

Wir danken allen über die Jahrzehnte am Erfolg von Flottenmanagement beteiligten Menschen und freuen uns, mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, weiterhin in die Zukunft zu gehen.