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Wem der Volkswagen ID.4 nicht extravagant genug ist, darf ab sofort zum ID.5 greifen. Der kommt zweieinhalb Zentimeter flacher und sogar anderthalb Zentimeter länger daher als die Basis, was ihn zu einem schnittigeren Auto macht. Eines, das Flottenmanagement in der 204 PS-Version erstmals ausprobierte. Und auch wenn der 2,1-Tonner mit einer nominellen Beschleunigung von 8,4 Sekunden für den Standardsprint auf 100 km/h kein Topsportler ist, zeichnet er sich doch durch eine höhere Souveränität aus als ein ähnlich starker Verbrenner mit Automatikgetriebe. Der Grund liegt in seiner festen Übersetzung – Wechselgetriebe, vor allem solche mit vielen Gängen, bewirken eben Zugkraftunterbrechungen. Insofern überzeugt sein elektrischer Antrieb.

Außerdem sorgt gerade der für mehr Platz im Innenraum, das merken vor allem die Passagiere in der zweiten Reihe. Knieund Kopffreiheit sind frappierend, mit letzterer glänzt der ID.5 trotz sportiv-abgesenkter Dachlinie. Was die Bedienung angeht, trifft der User auf typische Volkswagen ID-Architektur: Zwei getrennte Bildschirme geben einmal das Kombiinstrument sowie die Bedienzentrale. Ein intuitiv steuerbarer Touchscreen hilft dabei, zügig komplexe Operationen durchführen zu können. Interessant ist die intelligente Parkfunktion, bei der man Einparkvorgänge abspeichern kann. Fährt man die gleiche oder eine ähnliche Position nochmals an, kommt ein Signal, ab dem das Einparken automatisiert erfolgt. In der Praxis heißt das, dass der Fahrer nur noch Bremse und Fahrpedal betätigen muss, gelenkt wird selbsttätig. Auf diese Weise gelangt das SUV spielend in die zuvor definierte Parkposition. Mit einem Grundpreis von netto 39.958 Euro fällt der ID.5 mit 204 PS und 77 kWhAkku noch in den Preisbereich mit der vollen Förderung (9.000 Euro). Die Ladeleistung beziffern die Wolfsburger mit 135 kW.