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Mit einem großen Paukenschlag rollt der Maserati Grecale um die Ecke und möchte ein ordentliches Stück vom großen Kuchen der mittleren SUV in der Luxusliga ergattern. Und man kann mit Fug und Recht sagen, dass der Grecale zu den besten Maserati gehört, die jemals auf die Straße kamen. Vor allem die Innenraumqualität besticht durch hohe Materialgüte. Fein gearbeitete Ledernähte, welche Auf Wunsch die gesamte Mittelkonsole entlanglaufen, gehen Hand in Hand mit edel aussehenden Lüftungsdüsen. Dazu gesellt sich schickes, offenporiges Holzdekor, das dem noblen Image der Marke gerecht wird. Aber die Basisversion ist vierzylindrig: Und da diese insbesondere für den Flottenmarkt interessant ist, fährt Flottenmanagement auch genau diese Variante und fragt sich natürlich, wie der per E-Verdichter beatmete Zweiliter performt und klingt. Allerdings haben sich die Sounddesigner ganz schön ins Zeug gelegt. Demnach hört sich das Triebwerk des Grecale GT mächtig an, schreit mit zunehmender Drehzahl sportiv. Und diese Akustik wird beim Gangwechsel per obligatorischer AchtgangWandlerautomatik um ein jeweils kurzes Prusten ergänzt. Dabei schiebt der 4,85 Meter lange Allrounder bei einsetzendem Turbo bullig und erfüllt, was seine Leistungsangabe verspricht. Zum Verbrenner boostet außerdem ein zehn Kilowatt starker Elektromotor als RiemenstarterAusführung, der den Italiener zum Mildhybrid avancieren lässt. Das Fahrwerk ist übrigens ziemlich freundlich zu den Passagieren und pariert selbst ausgeprägte Schlagloch-Pisten manierlich. Der Grecale ist ein komfortbetonter Langstreckler mit vorzüglichen Sitzen obendrein, bewahrt sich aber gleichzeitig eine drahtige Note. Natürlich hat so viel Maß an Luxusauto auch seinen Preis – ab netto 60.100 Euro ist man dabei.