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Schon wieder ein Farbklecks mitten im schwarzen und silbernen Auto-Mainstream. Von wegen, nur die Siebziger waren bunt – 2022 ist es auch. Und das „Visual Green Metallic“, welches die Wolfsburger dem Taigo-Testwagen gegönnt haben, passt gut zum ausgefallenen Charakter des viertürigen, kleinen SUV-Coupés. Platz? Spart der Fronttriebler in der City, obwohl er mit 4,27 Metern schon eher ein kompaktes Auto ist. Entsprechend luftig geht es dafür innen zu, was wiederum schön ist: Mit dem Taigo kann der Besitzer ohne Probleme auch auf die längere Reise gehen. Auch technisch besitzt er das Rüstzeug dafür – beispielsweise in Form eines siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebes aus dem Konzern-Regal, das Fahrten mit dem Niedersachsen deutlich komfortabler macht. Es schaltet übrigens ruckfrei und flink. Für flinkes Vorankommen sorgt außerdem der aufgeladene Einliter-Dreizylinder mit 110 PS – das war mal ein Golf GTi-Wert vor mehr als vierzig Jahren.

Langsam ist der etwa 1.300 Kilogramm schwere Taigo damit nicht, es kann sogar passieren, dass bei Turboeinsatz etwas Radschlupf auftritt. Jedenfalls erreicht er Landstraßentempo binnen 10,9 Sekunden, womit man keineswegs unsouverän unterwegs ist. Innen gibt es schicke Dekorelemente in Wagenfarbe und viel Displayfläche obendrein – also verbindet der Taigo das Nützliche mit dem Schönen. Ein gerüttelt Maß an Infotainment erwartet der Kunde einfach. Vor allem wenn er 22.134 Euro netto für sein Fahrzeug ausgibt. Gut, dass das mehrfarbige „Digital Cockpit“ serienmäßig ist. Gleiches gilt übrigens auch für Features wie Einparkhilfe, LED-Scheinwerfer und Spurhalteassistent. Ein Navigationssystem kostet allerdings 899 Euro netto Aufpreis, und der aktive Tempomat für übersichtliche 340 Euro netto sollte extra bestellt werden.