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Was möchte der Toyota Highlander sein, bulliger Offroader oder geschmeidiger Allrounder für die ganze Familie? Obwohl er optisch durchaus als schweres Gerät wahrgenommen wird, ist er in Wirklichkeit doch eher der sanftmütige Cruiser, was allerdings auch am Toyota-Hybridstrang mit dem bekannten und so genannten leistungsverzweigten Prinzip liegt. Im Highlander sorgen ein 2,5 Liter großer Vierzylinder mit 190 PS in Tateinheit mit 182 elektrischen PS für Vortrieb. Bei der Allradvariante kommt noch eine dritte E-Maschine mit 54 PS für die Hinterachse zum Einsatz, was ein schweres Differenzial obsolet macht. Das spart Gewicht, so dass der Toyota mit etwas mehr als zwei Tonnen auf der Waage massemäßig nicht ausufert. Hat man erst hinter dem Steuer platz genommen und ist losgerollt, sind die Abmessungen schnell vergessen. Höchstens in engen innerstädtischen Gassen erinnern 1,93 Breitenmeter, dass man hin und wieder in den Spiegel schauen sollte. Das Revier des wuchtigen Highlander mit 1.909 Litern maximalem Laderaum sind ganz klar Autobahnen und Landstraßen, wo er übrigens mit ausgewogenem Komfort verwöhnt. Und 248 PS Systemleistung stehen nicht gerade für lahme Fortbewegung. Und zwar legt der Allradler aus jeder Lebenslage heraus kräftig zu per Gaspedalbefehl bis zu den abgeregelten 180 km/h. Und Infotainment? Multimedia-Display nennt Toyota seinen Touchscreen, der entweder acht oder zwölf Zoll misst. Dinge wie Head-up-Display und Smartphone-Integration (Apple CarPlay oder Android Auto) sind natürlich möglich. Fans der alten Schule freuen sich über das Kombiinstrument mit Powermeter statt Drehzahlmesser, aber immerhin noch mechanischen Anzeigen. Dazwischen hockt allerdings ein erwachsener TFT-Schirm. Ab 45.084 Euro netto rollt der Highlander in der Business Edition an den Start mit der vollen Assistenzausrüstung.