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Einsteigen und staunen ist angesagt nach dem Entern des Nissan Qashqai. Und zwar ob des geballten Infotainment-Angebots – hier ist wirklich alles am Start. Da wäre das große Kombiinstrument (12,3 Zoll), das aus reiner Displayfläche besteht. Aber dann gibt es ja noch den schnell reagierenden Touchscreen von ebenfalls 12,3 Zoll Umfang plus das optionale Head-up-Display. Wenn diese ganzen Features auch noch intuitiv bedienbar sind und die Grafiken gefällig, ist das doch eine feine Kombination. Check. Und dann wären da noch die umfangreichen Sicherheitsassistenten, mit denen Nissan ja schon seit längerer Zeit von sich reden macht. Jeder, und ausdrücklich jeder, Qashqai verlässt das Werk mit üppiger Assistenz, zu der sogar der exotisch anmutende Kreuzungsassistent gehört. Was heißt das? Fahrer übersieht querenden Verkehr an einer Kreuzung – Auto bremst. Und schon wäre wieder ein schlimmer Unfall verhindert. 

Doch wie fährt der Qashqai mit Allradantrieb? Wählt der Kunde zwei angetriebene Achsen, stehen die restlichen Antriebseckpunkte fest: Es gibt zwingend 158 PS und Automatikgetriebe mit stufenloser Übersetzungswahl. Damit ist der Nissan zwar nicht gerade schwächlich auf der Brust, aber um das Plus an Mehrtraktion gegenüber der Version mit Frontantrieb spüren zu können, muss man sich schon auf schlüpfrigen Untergrund vorwagen. Das können durchaus auch regennasse Steigungspassagen sein. Also es sind nicht immer die maximal raren Situationen, in denen der Allrad mehr Sicherheitsgefühl vermittelt. Und noch etwas vermittelt der Qashqai: das Gefühl, ein wirklich preiswertes Auto zu fahren. Denn 33.538 Euro netto für ein Fahrzeug mit reichlich Serienausstattung von LED-Scheinwerfern über Rückfahrkamera bis zum schlüssellosen Schließsystem sind wahrlich fair.