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Auch wenn der Selbstzünder aktuell massiv Gegenwind – insbesondere finanzieller Art – bekommt, ist er doch nicht kleinzukriegen. Die Argumente für den Diesel liegen auf der Hand. Er ist sparsam und glänzt mit wirklich attraktiver Reichweite, was ihn für Langstrecken-Nutzer prädestiniert. Und im Mazda CX-5 tut er hier als 150 PS-Variante Dienst, die die Kunden überdies noch mit verschiedenen Getrieben kombinieren dürfen. Klarer Fall, wer häufig weite Strecken zurücklegt, wird mit der geschmeidig arbeitenden Sechsstufen-Automatik liebäugeln. Schön aber, dass der Kunde auch ein manuelles Schaltgetriebe haben kann, was in der Mittelklasse immer seltener zu bekommen ist. Zum ausgewogenen Antrieb gesellt sich jede Menge Infotainment – übrigens auch ein Head-up-Display, das direkt in die Windschutzscheibe projiziert und nicht auf eine kleine Plexiglasscheibe. Das ist schick, und Mazda hat diesen Weg gewählt, der ein klares Zeichen für Premium ist. Den Premium-Anspruch erfüllt auch das 2,2 Liter große Vierzylinder-Triebwerk dank kultivierter Arbeitsweise. Schön auch, wie der Drehmoment-Brocken bereits aus dem Drehzahlkeller heraus kräftig durchzieht. Die Leistung bildet einen guten Kompromiss aus günstigen Unterhaltskosten und vertretbaren Fahrleistungen. Ach ja, und die Japaner bieten ja auch noch Allradantrieb, über den unser Testwagen sogar verfügt. Damit ist der CX-5 auch unter widrigen Fahrbahnverhältnissen wunderbar sicher unterwegs. Was spricht nun genau für den Allrad? Nicht nur (leider seltener werdende) verschneite Straßen, sondern durchaus auch die herbstliche Kombination aus Laub und Regen. Für den CX-5 mit Dieselmotor, Allrad und Automatik möchte Mazda mindestens 33.605 Euro sehen. Viele Assistenten, Navi und Tempomat sind inklusive.