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Von wegen, nur teure Autos packen emotional. Wenn der Kia Stonic im knalligen Floridagelb durch die Gegend rollt, ist ihm die Aufmerksamkeit der Passanten sicher. Und der Kunde kann sich sogar noch tiefer in optische Detailfragen versteigen – schließlich sind ja auch Kontrastfarben für Dach und Außenspiegel lieferbar. Im Falle des hier besprochenen Testwagens fällt die schwarz aus, was den Stonic vollends zum Hingucker macht. Aber die inneren Werte sind nicht minder spannend. Als da wäre ein hinreichend geräumiges Plätzchen zumindest für bis zu vier Personen, was für das Erwachsensein dieses Kleinwagens spricht. Außerdem erfüllt er die Mindestanforderungen an heutige Infotainment-Gepflogenheiten mit einem gestochen scharfen Bildschirm im Bereich der Mittelkonsole, auf dem nicht nur die integrierte Navigation läuft, sondern auf Wunsch ebenso die Oberfläche des eigenen Smartphones.

Flottenmanagement führte die 120 PS-Version aus, hier in Verbindung mit dem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe. Damit fährt der Stonic flink und eignet sich auch mal für die größere Runde auf der Autobahn. Denn der Einliter-Dreizylinder macht ihn souverän genug, um auch mal am Berg kräftig überholen zu können. Das 48 Volt-System verhilft per Riemenstartergenerator (ein Elektromotor, der auf die Kurbelwelle boostet) zu mehr Effizienz und sorgt außerdem dafür, das technisch bedingte Turboloch des Benziners auszufüllen. Bei den Assistenten ist der Kia Stonic übrigens ganz vorn mit dabei und bietet sogar einen aktiven Tempomat, der sowohl auf langen Strecken wie auch in urbanen Gegenden beste Dienste leistet. Mindestens 21.008 Euro netto werden für den starken Stonic mit Automatik fällig. Bluetooth-Freisprechanlage, Rückfahrkamera und Tempomat sind immer an Bord.