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Škoda ist aus deutscher Perspektive schon seit vielen Jahren der solide Importeur im Volkswagen- Imperium. Die Tschechen bauen betont vernünftige Autos zu vernünftigen Preisen – und das mit hoher Qualität. Und mit cleveren Features, für die sich das Marketing übrigens einen sachlichen Namen ausgedacht hat: Sie heißen nämlich „Simply Clever“-Details. Dazu gehören banale, aber im Alltag absolut hilfreiche Dinge wie der Schirm in der Tür oder der Eiskratzer im Tankdeckel. So etwas gibt es bislang nur von Škoda. Zu den weiteren Annehmlichkeiten zählen Smartphone-Halter im Fond oder überdurchschnittlich viele Haken, an denen man Kleidungsstücke aufhängen kann. 

Und die vernünftigen Osteuropäer halten eine beachtliche Modellpalette vor, die für ein breites Kundenspektrum interessant ist. So gibt es diverse Kleinwagen wie den jüngst in den Markt gebrachten Fabia oder den erwachsenen Scala mit ansehnlichem Raumangebot innen. Beide Offerten sind mit effizienten Otto-Motoren lieferbar. Der Fabia bleibt bei Dreizylindern mit 66 und 110 PS, während die Scala-Aggregate in einer Leistungsbandbreite von 95 bis 150 PS lieferbar sind. Das Top-Aggregat ist als einziges ein 1,5-Liter-Vierzylinder, alle anderen Triebwerke sind Einliter-Dreizylinder. Für ökologisch orientierte Sparfüchse eignet sich insbesondere die CNG-Variante. 

Ein Evergreen – auch und gerade für Dienstwagenfahrer – ist natürlich der Octavia. Verfügbar als Limousine und Kombi, mit und ohne Elektrifizierung, mit bürgerlichem oder sportlichen Motorleistungen (Benzin und Diesel), ist er der Meister der Vielseitigkeit schlechthin.

Ganz im Trend liegt Škoda mit einem breiten Angebot an SUV, das vom kleinen Kamiq bis zum ausladenden Kodiaq reicht, der der Mittelklasse zugeordnet werden darf. Wer lieber auf Limousinen oder Kombis setzt, darf zum Superb greifen, der sich mit reinen Verbrennern oder analog zum Octavia als verschiedentlich geförderter Plugin- Hybrid genießen lässt. Für sportlich orientierte Fahrer mit Bedarf an Raum empfiehlt sich der starke Benziner mit Allradantrieb und 280 PS. Man kann den Superb aber auch zivil motorisiert bekommen mit einem effizient arbeitenden 150 PS-Diesel.

Dann wäre da noch der Anspruch an die reine Elektromobilität, die Škoda mit dem Enyaq erfüllt. Und das ist nur der Anfang. Škoda- Vorstandsvorsitzender Thomas Schäfer hatte im Sommer bereits gespoilert, dass potenzielle Škoda-Kunden noch so manche Elektroautos zu erwarten hätten. Von drei Modellen unterhalb des Enyaq ist die Rede. Mit großer Spannung wartet die Autowelt sicherlich auf den kompakten Stromer auf dem Modularen Elektrobaukasten basierend. Der könnte analog zum Octavia so angelegt sein, dass er noch mehr Platz bietet als seine Konzernbrüder. Man darf gespannt bleiben.

 

KURZINTERVIEW

PETER KÜHL

Leiter Vertrieb ŠKODA AUTO Deutschland

www.skodageschäftskunden.de

businesscenter@skoda-auto.de

Telefon 0800 25 85 855
 

Flottenmanagement: Wie entwickelt sich das Flottengeschäft von Škoda – auch mit Blick auf die aktuellen Rohstoffengpässe? 
Peter Kühl: Wir haben eine sehr starke Position auf dem Flottenmarkt in Deutschland inne und die Nachfrage ist weiterhin hoch. Sicherlich sorgen die aktuelle Knappheit an Halbleitern und die damit verbundenen Einschränkungen in der Produktion für Bremsspuren, aber wir sind auch weiterhin – neben dem Privatkundengeschäft – auf dieses wichtige Segment fokussiert. Unser Bestseller Octavia ist auch im Flottengeschäft eine Größe, und am unteren Ende der Modellpalette sorgt der neue Fabia für Schub. 

Flottenmanagement: Welche Rolle spielt die immer weiter fortschreitende Fahrassistenz in der Flotte? 
Peter Kühl: Wer beruflich viel am Steuer sitzt, muss nicht nur sicher unterwegs sein, sondern braucht auch einen gewissen Komfort und viele kleine Erleichterungen an Bord - hier leisten die Assistenzsysteme einen wertvollen Beitrag. Wir sehen, dass die Flottenkunden auf diese Ausstattungsmerkmale großen Wert legen und nachfragen. 

Flottenmanagement: Welche Modellneuerungen sind von Škoda in den nächsten Monaten zu erwarten auch und gerade mit Blick auf die alternativen Antriebe? 
Peter Kühl: Wir haben bereits jetzt mit den Plugin- Versionen des Octavia und des Superb sowie mit dem rein elektrischen Enyaq iV sehr starke elektrifizierte Modelle im Angebot, die allesamt sehr gut für den Einsatz in der Flotte passen. Im Frühjahr 2022 werden wir die Coupé-Version des Enyaq iV sowie eine besonders sportliche Interpretation dieses Elektromodells vorstellen – somit auch eine sehr attraktive Alternative für die User-Chooser. Nicht zu vergessen sind übrigens auch unsere CNG-Modelle, die gerade in der Flotte eine interessante Alternative darstellen.

Flottenmanagement: Welche Rolle spielt Konnektivität in der Flotte? 
Peter Kühl: Wir leben in einer vernetzten Welt, und da darf das Auto nicht fehlen. Gerade in der Flotte bildet Konnektivität den Schlüssel zur Steuerung. Jeder einzelne Škoda-Fahrer hat die Möglichkeit, mit der MyŠkoda-App verschiedene Funktionen zu nutzen. Diese App wurde übrigens gerade mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet. 

Flottenmanagement: Mit welchen Serviceangeboten unterstützen Sie Fuhrparkleiter? 
Peter Kühl: Mit unseren 150 Großkunden-Leistungszentren haben wir eine perfekte Basis, um mit unseren Geschäftskunden einen engen und guten Kontakt zu pflegen und genau die Angebote zu platzieren, die der Flottenmarkt braucht. Die Dienstleistungsangebote der ŠKODA Leasing mit den Produkten Wartung & Verschleiß oder Reifenclever werden mit fast jedem ŠKODA Flottenfahrzeug beschafft. Speziell geschultes Servicepersonal in den Großkunden-Leistungszentren, deren Service-Öffnungszeiten und Mobilitätslösungen bieten einem Fuhrpark somit den Rundum-Flottenservice.