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Basis mit 100 PS-Dreizylinder. Kann das sexy sein? Oh ja, vor allem, wenn das kompakte Triebwerk im Opel Mokka steckt. Der Kleinwagen-Crossover (man muss ja nicht immer das böse Wort „SUV“ in den Mund nehmen) wirkt so unverschämt futuristisch mit der neuen Front und so ästhetisch mit den markanten Tagfahrlichtern. Im Rahmen der lieferbaren Zweifarbigkeit besticht der Testwagen mit einem rot lackierten Dach auf der gedeckt anmutenden Karosse. Aber der Mokka kann viel mehr als nur gut aussehen, ist trotz seiner kompakten 4,15 Längenmetern ein richtig erwachsenes Auto, in dem man gut sitzt und jede Menge Platz hat. Und auch, wenn der Mokka wohl eher nicht gekauft wird, um lange Distanzen herunterzuspulen, ist doch fein zu wissen: Man würde es ausgezeichnet können. Denn auch das Gestühl fühlt sich ausgesprochen komfortabel an – viel besser, als man angesichts des Segments vielleicht vermuten würde. 

Auch in puncto Infotainment fährt der kleine Opel richtig auf mit zwei großen Displays – eines davon kommt in Gestalt des Kombiinstruments und lässt sich in vielfältiger Weise konfigurieren. Eine kleine Probefahrt muss noch sein, um einen abschließenden, wenn auch nur kurzen Eindruck zu gewinnen: Unmunter bewegt sich der Rüsselsheimer nicht vorwärts, und der 1,2-Liter harmoniert gut mit dem manuellen Sechsgangget r iebe, das sich leichtgängig schalten lässt. Die Leistung langt jedenfalls für quirlige Fortbewegung, mehr Power braucht man nicht. Belohnt wird diese Einstellung mit einem moderaten Grundpreis von netto 16.798 Euro. Autonome Notbremsung, Bluetooth-Freisprechanlage, LED-Scheinwerfer und Spurassistent sind frei Haus. Um in den Genuss höherer Ausstattungsoptionen zu kommen, braucht es allerdings mindestens die Line „Edition“.