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Mit den zahlreichen neuen Modellen der Automobilhersteller sind Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride schon längst keine Exoten mehr. Die Palette geht mittlerweile vom kleinen Flitzer für den urbanen Verkehr über solide und repräsentative Fahrzeuge für den Außendienst bis hin zum Luxus-SUV. Die Nachfrage steigt rapide an und mit ihr auch die Nachfrage nach Fördermitteln und Kaufprämien. Und auch wenn die Fahrzeuge ihren Exotenstatus verloren haben, ist beim Umstieg auf Stromer einiges zu beachten.

Denn bevor der Fahrer elektrisiert losfahren kann, gilt es, sich erfolgreich durch den Förderdschungel zu schlagen. Es gibt vom Bund Kaufprämien, Steuervergünstigungen und umfassende Zuschüsse zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur. Doch dabei gilt es, einiges zu beachten. Beim Fahrzeugleasing ist zum Beispiel die Höhe der Förderung abhängig von der Leasingdauer gestaffelt, wenn der Vertrag eine Laufzeit von weniger als 24 Monaten vorsieht. Außerdem werden reine E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride in unterschiedlicher Höhe gefördert. Auch der Kauf und das Leasing gebrauchter E-Autos und gebrauchter Plug-in- Hybride werden vom Staat bezuschusst. Entscheidend für die Frage, wie viel Geld man vom Staat bekommt, sind das Datum der Zulassung und der Zeitpunkt der Antragsstellung. Der Antrag auf die Förderung kann erst nach der Zulassung gestellt werden. Dazu kommen dann noch Förderinitiativen der Bundesländer für Fahrzeuge, aber auch für die Ladeinfrastruktur.

Also ein ganz schönes Dickicht, in dem man ohne einen fachkundigen Scout schnell den Überblick verliert. Deshalb ist es gut, sich mit Spezialisten auf den Weg in die E-Mobilität zu machen. Diese sollten sich bei den Fördermitteln und der optimalen Kombination der verschiedenen Töpfe auskennen und dabei auch auf die diversen Risiken hinweisen. Relevante Risiken sind Anpassungen der BAFA-Richtlinie, Veränderungen in der Kumulierbarkeit mit anderen Fördermitteln und der Förderfähigkeit durch Fahrzeugzulassungen ab 2022 – besonders relevant für Hybridfahrzeuge – sowie Anpassungen von Listenpreisen. 

Idealerweise können diese Scouts auch gleich das gesamte Spektrum der E-Mobilität abdecken: eine umfassende Analyse für den optimalen Einsatz von E-Mobilität im Unternehmen, Beschaffung und Aussteuerung der Fahrzeuge, Services wie Wartung und Schadenmanagement und den Aufbau einer passenden Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort sowie beim Dienstwagenfahrer zu Hause.

Die Rolle dieser Scouts können Leasinggesellschaften sehr gut ausfüllen, da sie eine sehr hohe Expertise in der Beschaffung, im Betrieb, in der Verwertung der Fahrzeuge wie auch im Bereich Fördermittel und neben dem Blick auf das Objekt auch immer den Fahrer = Nutzer im Auge haben. Leasinggesellschaften leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Elektrifizierung mit gezieltem Einsatz von Fördermitteln. 

Mit einem spezialisierten Partner sorgt der Umstieg in die Elektromobilität für reichlich Spannung – die bezieht sich aber nur auf die Batterie der Fahrzeuge und nicht auf das Nervenkostüm des Flottenmanagers. Viel Spaß beim Abenteuer E-Mobilität.