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Erstens sind Vans heute irgendwie die Autos mit mehr Individualität unter den SUV, und zweitens: Darf es auch ein Hybrid sein? Diejenigen zweimotorigen Fahrzeuge, deren Batterie man nicht extern aufladen kann, finden in der Diskussion leider gar nicht mehr statt, dabei sind sie ebenfalls für moderate Verbräuche bekannt. Und sie sind zweifelsohne etwas für Technikliebhaber, denn schon die Vorstellung, wie die beiden Triebwerke unter dem Blech Arbeitsteilung leisten, ist spannend. Doch werfen wir ein paar Zahlen in den Raum – 190 PS und ein gemittelter Verbrauch von 5,6 Litern je 100 km bei der Möglichkeit, auch noch bis zu sieben Personen mitnehmen zu können, klingen jetzt nicht so schlecht. Also, los geht‘s auf Probefahrt.

Dass dieser S-MAX ausschließlich mit einer stufenlosen Automatik um die Ecke kommt, lässt komfortables Reisen erwarten. In der Tat verwöhnt der geräumige Van durch hohen Antriebskomfort, der sich nicht unbedingt in rasanter Fortbewegung manifestiert, dafür aber in geschmeidiger Arbeitsweise sämtlicher Komponenten. Schaltrucke? Nicht vorhanden. Motorgeräusch? Na klar, aber in kultiviert-zurückhaltender Form. Die leichtgängige und gut dosierbare Bremse verrät Kennern am Pedalgefühl: Hier wird immer wieder zwischen Rekuperation und Reibbremse gewechselt, was der Fahrer auf dem Display-Cockpit auch nachprüfen kann. Reden wir über Preise. Mindestens 35.378 Euro netto werden für den Van fällig. Und die Ausstattung ist mit Bluetooth-Freisprechanlage, Parkpiepsern, Verkehrszeichen- Erkennung und Tempomat proper. Interessant ist das 2.521 Euro (netto) teure Businesspaket mit Einparkautomatik, adaptiver Geschwindigkeitsregelung inklusive Fußgängererkennung, elektrischer Heckklappe, adaptiven LED-Scheinwerfern sowie Navigationssystem.