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Mit der Elektromobilität ist Leistung fast zum inflationären Gut geworden. Plötzlich kommen allerhand Mittelklassen oder sogar noch niedriger positionierte Fahrzeuge mit hunderten Pferdestärken auf den Markt – na gut, manchen Autoenthusiasten dürfte diese Entwicklung freuen. Andererseits ist die Dreihundert-PS-Marke mit den R-Modellen ja auch schon benzinerseitig besetzt, also muss man sich über einen 299 PS starken ID.4 fast nicht mehr wundern. Nichtsdestotrotz ist es immer wieder faszinierend, wie beiläufig solche elektrischen Antriebe ihre Karossen davonschmettern lassen. Laut- und vor allem ansatzlos rennt der 4,59 Meter lange Volkswagen davon – klar, es müssen ja auch keine Übersetzungen gewechselt werden, was Zeit kosten würde.

Für Alltagstauglichkeit sorgen die Wolfsburger, indem sie serienmäßig 77 kWh Akkukapazität installieren, mit der man bis zu 480 Kilometer weit kommt. Geladen wird mit bis zu 125 KW – damit schafft es der Akku binnen etwas mehr als einer halben Stunde von fünf auf 80 Prozent. Der Grundpreis für den übrigens ziemlich geräumigen Volkswagen ID.4 beträgt in der starken GTX-Variante mit zwei Motoren netto 42.365 Euro. Interessant wird der Stromer wegen seiner zahlreichen Förderungen: Denn erstens winken 7.500 Euro Prämie von Hersteller und Staat – zweitens schmilzt die Bemessungsgrundlage für die pauschale Versteuerung privater Fahrten beim ID.4 GTX auf ein Viertel des Brutto- Listenpreises zusammen, was sich drastisch bemerkbar macht in der Geldbörse. Der GTX kommt üppig ausstaffiert daher, bietet Features wie autonome Notbremsung, LED-Matrixscheinwerfer, Navigationssystem, Parkpiepser, schlüsselloses Schließsystem, Spurhalte- Assistent sowie Verkehrszeichen- Erkennung frei Haus.