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Der durchaus erwachsene Jeep Compass ist jetzt auch innen erwachsen geworden – oder modern? Wie auch immer, an der Architektur mussten die Verantwortlichen jetzt mal feilen, da die Digitalisierung bei den Instrumenten allgemein rasant voranschreitet und die analoge Welt der Mechanik in diesem Bereich so langsam ersetzt. Was freilich nicht heißt, dass Verfechter analoger Anzeigen um ihren Schnitt gebracht würden – denn aus BildschirmbestehendeKombiinstrumentegeltenschließlich als frei konfigurierbar inklusive Smartphone-Integration und allen heute wünschenswerten Features. Aber jetzt wird erst einmal gefahren – neue Aggregate spendet Jeep schließlich auch, um den Compass effizienter zu machen. Das Grundmodell verfügt jetzt über einen Turbomotor mit 1,3 Litern Hubraum sowie 130 PS. Der Benziner leitet seine Kraft an ein manuelles Sechsganggetriebe – und es gibt Frontantrieb wohl mit Rücksicht auf die CO2-Emissionen.

Das ist auch völlig okay so, denn die meisten Compass-Kunden halten sich offenbar von unwegbarem Terrain fern. Vielmehr gibt dieser Jeep den angenehmen Tourer für ein überschaubares Budget – schließlich startet die Basis bereits ab netto 23.529 Euro. Der Preis ist heiß, denn für den Kurs bietet der Allrounder viel Innenraum und durchaus auch Fahrkomfort. Die Motorleistung ist nicht überwältigend, verhilft dem 1,5-Tonner gleichwohl zu einer hinreichenden Souveränität. Mit der Sechsgang-Schaltung bereitet er zudem noch Fahrspaß – die Box arbeitet in erster Linie leichtgängig und gibt keinen Anlass zur Beschwerde. Beeindruckend ist, mit welcher Laufruhe der neu entwickelte Turbomotor arbeitet, man muss ihn schon ausdrehen, um wirklich Notiz von ihm zu nehmen. Mit autonomer Bremsung inklusive Fußgänger-Erkennung, LED-Scheinwerfern, Spurhalte- warner und Tempomat ist der Compass übrigens reichhaltig ausgestattet.