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Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe haben ein Problem. Sie sind nicht mehr effizient genug. Mal ganz abgesehen davon, dass sie auch nicht zu einhundert Prozent kompatibel mit diversen Assistenten sind. Andererseits gibt es aber noch etliche Kunden, die das Übersetzungsgeschehen selbst kontrollieren möchten. Also bringt Hyundai eine Kupplung, die automatisch auskuppeln kann – was beispielsweise dann sinnvoll ist, wenn das Auto rollen soll, ohne dass der mitzuschleppende Motor ein Bremsmoment aufbaut, das die Fahrt wiederum einbremsen würde. Der Motor schaltet einfach aus, macht der i30 automatisch, wenn man vom Gas geht. So bedient man seine Klientel, ist aber dennoch effizient unterwegs.

Das Kupplungspedal lässt sich recht leicht niederdrücken, vielleicht etwas leichter als im Schnitt – mehr merkt man nicht davon, dass hier nur ein Pedaldruck-Simulator im Einsatz ist, das System wird by Wire gesteuert. Ansonsten überzeugt der sparsame 136 PS-Diesel mit kräftigem Durchzug und kultiviertem Lauf. Die Effizienz wird auch motorseitig noch optimiert, indem ein Startergenerator bei Bedarf auf die Kurbelwelle boostet und Energie durch Schubrekuperation zurückgewonnen wird. Da ist es wieder, das Bremsmoment – aber kurz vor der roten Ampel ja auch völlig okay und nicht umsonst. Umsonst ist natür- lich auch der i30 Kombi mit dem Selbstzünder nicht, er kostet netto 24.487 Euro. Unbedingt an Bord sollte noch das netto 1.008 Euro teure Navigationspaket, in dem der große 10,25-Zoll-Touchscreen enthalten ist. Weitere 672 Euro netto bescheren dem i30 dann auch noch ein Kombiinstrument mit elektronischer Displayfläche plus Spurassistent und schlüssellosem Schließsystem.