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Suzuki verzichtet auf Komplexität und ausufernde Preise, bietet stattdessen heiße Tarife und coole Farben (wie Ice Grayish Blue). Dazu gesellt sich jede Menge Pragmatismus. Nehmen wir das Traditionsmodell Vitara: Außen kompakt, innen wohnlich und unter der Motorhaube mit mild hybridisiertem Benziner hat der Vitara das Zeug, viele Menschen zu überzeugen. Angesichts 1,4 Litern Hubraum und 129 PS fährt der Japaner recht quirlig. Eine Anfahrschwäche verkneift er sich, boostet der Riemenstarter doch mit den mächtigen E-Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Flottenmanagement wählte die Allradversion, die selbst vehementeste Kavalierstarts heruntermoduliert. Die leichtgängige Sechsgang-Schaltung ist Quell zarter Fahrfreude – es muss nicht immer Automatik sein. Damit punktet der Vitara bei fahraktiven Kunden.

Dennoch spendet das SUV obendrein durchaus Komfort, bietet bei 4,17 Metern Außenlänge einen recht properen Fahrgastraum mit annehmbaren Sitzen. Infotainment kann der Vitara auch, verwöhnt seine Mitfahrer mit einem großen Touchscreen, auf dem selbstverständlich Apple CarPlay und Google Android läuft. Beim Kombiinstrument setzt Suzuki auf eine Mischung: Klassisches Messwerk mit mechanischen Anzeigen für Drehzahlmesser und Geschwindigkeit – in der Mitte gibt es ein fein auflösendes Display, das beispielsweise Aufschluss darüber gibt, wann der Startergenerator den Verbrenner unterstützt. Ab 23.949 Euro netto steht der Vitara Allgrip bereit glänzt mit einer ungewöhnlich guten Serienausstattung, zu der neben den Selbstverständlichkeiten wie Bluetooth-Freisprechanlage auch LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, schlüsselloses Schließsystem und sogar der Tempomat mit aktiver Distanzregelung gehören. Spurhalteassistent sowie Verkehrszeichen- Erkennung sind auch an Bord.