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Hinter der Bezeichnung e-Skyactiv X verbirgt sich eine durchaus komplizierte Sache. Es handelt sich zwar um einen Benzinmotor, der aber als Selbstzünder fungiert wie ein Diesel. Na ja, dennoch besitzt er allerdings Zündkerzen, weil der Zündfunken zum Druckaufbau nötig ist und mit dieser Methode der Verbrennungsablauf quasi moderiert wird. Komplex. Aber egal, Fakt ist, dass dieser Motor wie ein konventioneller Benziner klingt und mit 186 PS recht ordentlich im Futter steht. Andererseits aber bleibt der kultiviert laufende Zweiliter-Vierzylinder zurückhaltend bei der Energieaufnahme, glänzt mit gemittelten 4,7 Litern Super je 100 Kilometer. Der e-Skyactiv X ist ein technoides Gebilde, präsentiert sich als Mildhybrid mit zusätzlichem Elektromotor, der bei geringer Drehzahl auf die Kurbelwelle boostet. Außerdem gibt es einen Roots-Kompressor, der aber nicht etwa der Leistungssteigerung dient, sondern nützlich dafür ist, das meist luftüberschüssige Gemisch punktgenau zu bilden.

In der Praxis fährt der e-Skyactiv X nicht sonderlich auffällig, bewegt sich souverän vorwärts und glänzt mit vornehmer Laufkultur. Im sechsten Gang plätschert der hochverdichtete Vierventiler leise vor sich hin und lässt die Kompaktklasse zum feinen Tourer avancieren. In der man übrigens großzügiges Platzangebot genießt – und zwar so viel, dass der Japaner locker als Allround- und vor allem Langstrecken-Lösung dient. Seinen Infotainment- Tribut leistet Mazda in der serienmäßigen Bereitstellung eines praktischen Head-up-Displays, und auch sonst gibt es viel Anzeige, auf dem neben der Hausnavigation auch die Oberfläche des eigenen Smartphones läuft per Apple CarPlay oder Android. Ab netto 22.260 Euro startet der Mazda3 e-Skyactiv X, bietet neben der vollen Sicherheitsausrüstung und LED-Scheinwerfern sogar den aktiven Tempomat frei Haus.