PDF DOWNLOAD

Das Auge isst bekanntermaßen mit – Grund womöglich, dass die Koreaner in den letzten Jahren deutlich häufiger auf der Straße zu sehen sind. Mit hiesigen Designern wie Peter Schreyer und Thomas Bürkle hat sich der Konzern diesbezüglich wahrlich hohe Kompetenz ins Haus geholt. Davon profitiert auch die dritte Generation des i20 – der Newcomer rollt drei Zentimeter breiter und zwei Zentimeter flacher an den Start, was ihn sportlicher auftreten lässt. Passend dazu haben die Gestalter dem jungen Sprössling zackiger geformte Scheinwerfer angedeihen lassen, die auf Wunsch in LED erstrahlen. Ein umfangreiches Motorenprogramm sorgt für Abwechslung bei den Antrieben – Flottenmanagement hat sich zur ersten Testfahrt für den 120 PS starken Benziner entschieden, der gut zur sportiven Optik passt. 

Der aufgeladene Einliter-Dreizylinder ist ein typisches Downsizing-Aggregat, dem die Ingenieure auch noch einen Riemenstarter zur Seite   stellen zwecks Boost, wenn der Verbrenner betriebsungünstig läuft. Das dafür notwenige 48 Volt-System mit Rekuperationsfähigkeit ist ebenso ein Merkmal hoher Effizienz wie das Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Übersetzungen, falls der Kunde das Schalten der Technik überlassen möchte. Dass der i20 mit seinen 120 Pferdchen behände vom Fleck kommt, bedarf keiner gesonderten Erklärung. Wissen soll der Interessent aber, dass der Automat geschmeidig zu Werke geht, obwohl er nicht über ein hydrodynamisches System, sondern über eine Lamellenkupplung verfügt. Unzählige Sicherheitsassistenten inklusive aktivem Tempomat sind hier genauso selbstverständlich wie umfangreiches Infotainment, das nicht zuletzt dank 10,25 Zoll großem Touchscreen einfach bedienbar ist. Kostenpunkt: ab 18.983 Euro netto (120 PS-Version mit Automatik).