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Wer einmal Taycan Turbo gefahren hat, weiß, was vorher zu tun respektive zu lassen ist: essen. Das batterieelektrische Modell schiebt so mächtig an, dass es den Passagieren flau im Magen wird. Okay, inzwischen kann man Taycan ja auch etwas milder und vor allem günstiger erleben, wenn auch nicht günstig: Ab netto 89.484 Euro startet die 4S-Ausgabe – und wer netto fünfeinhalb tausend Euro draufpackt, erhält die so genannte Batterie Performance Plus – macht noch einmal 41 PS mehr und in Summe 571 PS. So weit die Theorie, nun ist eine Probefahrt angesagt. Fahrstufe „D“ rein, und los gehts. Das mit dem Magen gilt irgendwie auch für die 4S-Varianten, der ansatzlose Schub ist noch immer gigantisch. Und da beide Achsen mit Power versorgt werden, ist auch Traktion kein Thema, zumindest nicht bei trockenen Straßenverhältnissen. So viel Leistung will erst einmal verdaut werden.

Am besten bei einer weiteren Runde mit behutsam angefasstem Fahrpedal und einem präzisen Blick Richtung Infotainment. Porsche spendiert jetzt auch dem Beifahrer auf Wunsch ein Display, auf dem er noch treffsicherer Ziele eingeben kann oder das Radioprogramm ändern. Ansonsten gibt es bei dem elektrisch angetriebenen Zuffenhausener eigentlich keine neumodischen Überraschungen abgesehen von dem Umstand, dass physische Tasten wirklich auf ein absolutes Minimum reduziert wurden. Und der Anspruch an die Ästhetik ist hier wahrlich besonders ausgeprägt. So reichte den Interieur- Verantwortlichen nicht einfach eine große Displayfläche für das Kombiinstrument, sondern es handelt sich hierbei um ein veritables Meisterstück in Form eines grazil gebogenen Elementes mit Hingucker-Faktor. Das gilt für das ganze Auto übrigens ebenso.