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Ohne Elektrifizierung geht nicht mehr viel bei den Autoherstellern – die EU sitzt ihnen schließlich im Nacken und wird in Kürze deftige Strafzahlungen aufrufen, falls die tatsächlich verkaufte Fahrzeugflotte eines Autolabels zu viel verbraucht im Mittel. Schön ist dabei, dass die elektrischen Anteile immer mit null Gramm CO2 ausgewiesen werden, also machen Autos Sinn, die möglichst weite Strecken rein elektrisch fahren können. Der taufrische Octavia kann das nach WLTP-Norm sogar bis zu 69 Kilometer dank seines 13 kWh großen Akkus. Die erste Ausfahrt mit dem Tschechen erfolgt mit voller Batterie, also geht es zunächst rein elektrisch über die Landstraße – und der 115 PS starke Elektromotor hat keine Mühe damit, den 1,7-Tonner nachdrücklich auf Trab zu bringen, es ist also keineswegs so, dass der Verbrenner ständig nachhelfen müsste. Dieses Detail ist nicht unwichtig, wenn man in der Praxis auch wirklich elektrisch fahren möchte. Wer die Power beider Motoren – unter der Haube steckt ja noch ein mit 150 PS durchaus kräftiger 1,4 Liter großer Benziner – zusammennimmt, kann sich auf 204 PS und damit auf sportive Fahrleistungen gefasst machen. Keine acht Sekunden genügen dem Fronttriebler bis 100 km/h – da steckt ein Hauch von Sportwagen drin. Derzeit bietet Škoda den Octavia iV als First Edition für netto 32.428 Euro an mit reichhaltiger Ausstattung, darunter auch so manche Features, über die sich Infotainment-Fans freuen dürften. Das umfangreiche Navigationssystem ist hier enthalten und der Zehnzoll-Touchscreen sowieso. Und abgesehen von vielen Sicherheitsassistenten gibt es Dinge wie Bluetooth-Freisprechanlage, Digitalradio, Kombiinstrument mit elektronischer Anzeigefläche, LED-Scheinwerfer, schlüsselloses Schließsystem, Smartphone-Integration und zahlreiche USB-Anschlüsse kostenlos dazu.