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Es ist ja schon allgemeine Tradition, dass auch Nutzfahrzeuge mit Allradantrieb ausgerüstet werden. Daher gibt es auch den Transit ebenfalls mit zwei angetriebenen Achsen, und diese Varianten werden von jenen Kunden geschätzt, die häufiger mal schlammigen Boden unter die Räder nehmen – etwa im Bereich von Baustellen, am Rande von Feldwegen respektive Wiesen oder im Tagebau. Ford setzt den optisch attraktiven Trail-Ausgaben das Sahnehäubchen auf und verpasst ihnen ein „Crossover-Design“, wie der Hersteller die Formensprache selbst nennt. Dem Produkt wird es keineswegs schaden, die Front des „Trails“ wirkt schick, hat etwas von Trekking und verleiht dem schnöden Transporter Pep. Dennoch bleibt er im Kern das Arbeitsgerät, das der Kunde erwartet. So nimmt der Kasten mit dem hohen Dach und langem Radstand 9,5 Kubikmeter Ladegut auf und besticht durch eine Nutzlast von bis zu 1,2 Tonnen. 

Damit das Schwergewicht auch noch gut vom Fleck kommt, verbaut Ford beispielsweise den Zweiliter-Diesel mit 170 PS. Das ist auf den ersten Blick betrachtet zwar keine sonderlich abgehobene Leistung, aber dank kurz übersetztem Getriebe erfreuen sich die großen Transit ordentlicher Beschleunigung. Und sie erfreuen sich eines ansehnlichen Infotainment-Programms, das in dieser Klasse heutzutage nicht mehr wegzudenken ist. Allerdings werden für das Navigationssystem inklusive großem Touchscreen mit 20 Zentimetern Bildschirm-Diagonale 1.530 Euro (netto) extra fällig; darin enthalten sind dann Bluetooth-Freisprechanlage plus Audio-Streamingfunktionen. Übrigens kommt eine Klimaanlage serienmäßig zum Einsatz, schließlich soll es den Berufsfahrern ja gut gehen. Viele Sicherheitsassistenten, Parkpiepser und Tempomat weilen ebenfalls an Bord.