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Wer hätte gedacht, dass es von Volkswagen nochmal ein Auto mit schickem Stoffverdeck geben würde? Schließlich spricht der allgemeine Trend gegen das Cabrio – sehr zum Leidwesen der durchaus noch existenten Frischluft-Fraktion. Was für eine tolle Überraschung, als Volkswagen ankündigte, den T-Roc auch als offene Variante zu bauen. Also, bitte einsteigen und den Schalter unten in der Mittelkonsole betätigen. Und dann folgt auch schon die nächste Überraschung: Binnen flinker neun Sekunden lässt der T-Roc seine Hüllen fallen, alle Achtung! Jetzt zum Frischluft-Check – es passte dem Tester nur zu gut in den Kram, dass sich just zum Zeitpunkt der Probefahrt Ende September ein stabiles Hoch eingestellt hat, das nicht nur Wolkenlosigkeit, sondern auch noch milde Temperaturen beschert. Und so darf der Wind getrost etwas stärker pusten, ohne die Passagiere zu behelligen. 

Und hier nimmt sich der echte Osnabrücker – die Fertigung des T-Roc erfolgt ganz traditionell im ehemaligen Karmann-Werk, wo schon der Käfer auf die Räder gestellt wurde – in der Tat zurück, lässt dank großzügig bemessener Windschutzscheibe allenfalls stürmischen Wind, aber keinen Sturm zu. Wer also seine Frisur auf die Probe stellen will, sollte unbedingt hinten platznehmen. Was steckt unter der Haube? In diesem Fall der kultiviert laufende, 1,5 Liter große Ottomotor mit absolut respektablen 150 PS. Schließlich soll der Frischluft- Cruiser keine Fahrrekorde aufstellen, sondern schlicht und ergreifend souverän vorankommen. Den T-Roc mit dem starken Benziner und spontan schaltendem Doppelkupplungsgetriebe gibt es ab 26.953 Euro netto. Serienmäßig sind viele Assistenten, Parkpiepser und das elektrische Verdeck. Navigationssystem sowie der aktive Tempomat müssen mit 877 respektive 764 Euro netto extra bezahlt werden.